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DDR-Witze 3

 

Flagge

 

Fragt ein Belgier: "Warum haben die sowjetischen Truppen beim Volksaufstand am 17. Juni 1953 interveniert und auf die streikenden Arbeiter geschossen?"
Antwortet ein DDR-Bürger: "Weil wir uns in unsere eigenen Angelegenheiten eingemischt haben."

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Fragt ein Grenzsoldat an der Berliner Mauer seinen Kameraden: "Würdest du schiessen, wenn ich türmen würde?"
Der zweite: "Das muss ich doch! Was würdest du tun, wenn ich abhauen würde?"
Der erste zögernd: "Vor Schreck erstarren!"
Sagt der zweite erleichtert: "Prima! Erstarre! Ich mache den Anfang!"

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Fritzchen sitzt in der Schule und spielt mit seinen Radiergummi. Plötzlich fällt er herunter. Und Fritzchen fängt an zu suchen. Da fragt die Lehrerin die Klasse: "Wenn Ihr am Grab von Erich Honecker stehen würdet, was würdet Ihr sagen?"
1. Schüler: "Er war ein großer Volksführer."
2. Schüler: "Er wurde von seinen Volk geliebt und verehrt."
Lehrerin: "Und Fritzchen was würdest Du sagen?"
In dem Moment sieht Fritzchen seinen Radiergummi und ruft: "Da liegt das Schwein und rührt sich nicht!"

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Gespräch in einem Fleischerladen: "Haben Sie Kalbfleisch?"
"Haben wir nicht..."
"Haben Sie Schweinefleisch?"
"Haben wir nicht..."
"Haben Sie Wurst?"
"Haben wir nicht..."
"Verdammt nochmal, was haben Sie denn überhaupt?!"
"Bis 18.30 Uhr geöffnet..."

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Gorbatschow will sich mit dem rotchinesischen Bruder-Feind aussöhnen. Als Geste der Verständigung bietet er Deng Xiaoping die Erfüllung dreier Wünsche an. Auf dessen Forderung nach 10.000 Fahrrädern willigt er sofort ein, ebenfalls auf seinen weiteren Wunsch nach 100.000 Transistorradios. Schliesslich verlangt Deng 1.000.000 Tonnen Reis.
Gorbatschow stutzt, überlegt eine Weile und schüttelt dann den Kopf: "Unmöglich, Genosse Deng. Reis wächst nicht in der DDR."

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Hannibal, Lord Nelson und Napoleon besuchen die NVA. Nach der Besichtigung mehrerer Armeeverbände fragt sie der begleitende General, was sie sich von den Dingen, die sie gesehen haben, am meisten wünschen würden.
Hannibal: "Die Panzer - das wäre viel besser gewesen als mit meinen Elefanten."
Lord Nelson: "Die U-Boote, da hätte ich noch mehr Schlachten gewonnen!"
Napoleon: "Ich hätte gerne das ´Neue Deutschland´ - wenn ich das damals gehabt hätte, dann wüsste die Welt heute noch nicht, dass ich bei Waterloo verloren habe!"

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Honecker bekommt eines Tages die Möglichkeit mit Ulbricht, der ja nun im Politikerhimmel ist, ein kleines Telefonat zu führen. Sie reden über dies und jenes und am Ende fragt Honecker, ob er etwas für Ulbricht tun könne.
Dieser sagt: "Wenn der nächste Politiker stirbt, dann gib ihm doch bitte ein Essbesteck für mich mit."
Honecker fragt verwundert: "Wieso das denn? Müsst Ihr dort oben mit den Händen essen?"
"Das nicht. Aber wenn die Adenauer-Clique Tischdienst hat, muss ich immer mit Hammer und Sichel essen."

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Honecker besucht eine Schule. Er fragt den kleinen Fritz: "Na, mein Junge, wer ist denn dein Vater?"
Fritz, mit geschwellter Brust: "Ulbricht, Genosse Honecker!"
"Und wer ist deine Mutter?"
"Die DDR, Genosse Honecker!"
"Und was möchtest du mal werden?"
"Vollwaise, Genosse Honecker!"

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Honecker besucht seine alte Mutter im Saarland.
Mutter: "Sag mal, Erich, ich habe das nie so richtig verstanden - was bist Du eigentlich in der DDR?"
Honecker: "Ich bin dort Staatsratsvorsitzender, Mutter."
Mutter: "Aber - was ist das?"
Honecker: "Nun, das ist ... das ist ... sowas ähnliches wie ein König!"
Mutter: "Oh, mein Junge, dann nimm dich bloß vor den Kommunisten in acht, dass sie dir nicht alles wegnehmen!"

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Honecker hat seinen Staatsbesuch bei Breshnew beendet und fährt zum Flugplatz. Plötzlich lässt er die Eskorte anhalten, steigt aus der Karosse aus, geht auf den Acker, sammelt ein paar Steine auf, steigt wieder ein und lässt weiterfahren. Nach wenigen hundert Metern dasselbe Spiel - anhalten, aussteigen, Steine einsammeln, einsteigen, weiterfahren. Dem Eskortenführer wird die Sache langsam unheimlich. Als Honecker nach weiteren 200 Metern das ganze Spielchen wieder ablaufen lässt, wird es dem Eskortenführer zu bunt. Er meldet die Sache über Funk seiner Zentrale. Zwei Minuten später bekommt er von dort den Befehl, den Konvoi sofort umkehren zu lassen. "Warum?" fragt er verblüfft.
Antwort der Zentrale: "Honecker wurde versehentlich das Programm für LUNOCHOD eingelegt."

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Honecker liegt im Spezialkrankenhaus der DDR-Führung, um sein Bett ist die ganze Regierung versammelt.
"Ist Staatsminister Mielke hier, ist Verteidigungsminister Kessler anwesend?" fragt er mit schwacher Stimme, "sind alle hier?"
"Jawohl" kommt es im Chor.
Da richtet sich Honecker plötzlich auf und fragt zitternd: "Und wer passt inzwischen auf das Volk auf?"

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Honecker sieht in einem Ort eine lange Menschenschlange vor einer Metzgerei. Da man dort Staatsgäste aus dem westlichen Ausland erwartet, befiehlt er sofortige Abhilfe. Nach einer halben Stunde kommt tatsächlich ein LKW angebraust, hält vor der Menschenschlange und zwei Männer laden vor der erwartungsvollen Menge ab: Bänke.

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Honecker und Mielke unterhalten sich über ihre Hobbys.
Honecker: "Ich sammle alle Witze, die über mich im Umlauf sind."
Mielke: "Mensch Erich, da haben wir ja fast das gleiche Hobby. Ich sammle nämlich alle, die sie in Umlauf bringen."

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Honecker will bei den Bürgern erkunden, wie beliebt er denn nun ist. Er besucht also eine Hochhaussiedlung und klingelt an einer Tür. Ein kleines Mädchen öffnet: "Wer bist Du denn, Onkel?"
"Ich, meine Kleine, bin der Mann, der dafür sorgt, dass es Euch gut geht. Ich sorge für Essen und Wohnung..."
"Mami, Mami, komm´ mal ganz schnell, Onkel Peter aus München ist da!"

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Honecker, bekannt als passionierter Jäger, wollte einen Rehbock schiessen. "Hab ich getroffen?" fragt er den begleitenden Leibwächter.
"Genosse Staatsratsvorsitzender geruhten das Tier zu begnadigen."

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Honeckers Politik ist wie seine Hüte: Grosser Rand aber kein Futter (fürs Volk).

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Honeckers Schutzengel bittet im Himmel um Urlaub, er sei total erschöpft.
"Wieso, du hast nur einen Menschen zu schützen, so wie jeder andere Schutzengel auch." fragt Petrus.
"Gewiss", röchelt der Engel. "aber nicht vor 17 Millionen Menschen!"

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Im Radio: "Beim nächsten Ton ist es 8 Uhr. *Piep* Und nun noch eine Sonderdurchsage für die Herrn von der Volkspolizei: 8 ist, wenn der große Zeiger nach oben zeigt, und der kleine auf die Bretzel."

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In der Schule wird bei der Vorbereitung des Gründungstages der DDR darüber gesprochen, womit man die Republik vergleichen kann.
1.Schüler: "Die DDR ist wie ein blühender Rosengarten."
2.Schüler: "Die DDR ist wie ein Atomkraftwerk - strotzend vor Energie."
3.Schüler: "Die DDR ist wie ein Ozeandampfer - mal rechts, mal links, mal oben, mal unten - allen zum Nutzen, aber keiner kann
aussteigen!"

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In der Strassenbahn tritt ein hoher SED-Funktionär einer Dame auf den Fuss, worauf diese ihm eine Ohrfeige gibt. Sofort steht ein Mann auf und verprügelt den Funktionär nach Leibeskräften.
"Warum schlagen Sie ihn zusammen? Hat er sie etwa auch auf den Fuss getreten?" fragt die Dame neugierig.
"Ach, so war das. Und ich dachte, es gehe endlich los."

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In der Straßenbahn liest ein Musiker eine Partitur. Ein Staatsschützer hält das Notenblatt für Geheimschrift und verhaftet den Musiker unter Spionageverdacht, obwohl der versichert, das sei eine Fuge von Bach. Der Verhaftete wird am nächsten Tag einem Kommissar vorgeführt, der ihn anschreit:
"Also raus mit der Sprache! Bach hat schon gestanden!"

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In einer Drogerie. Kunde: "Genosse Drogist, ich hätte gern Rasierklingen. Aber gute. Haben Sie Gillette?"
Drogist: "Haben wir nicht. Kommen Sie nächste Woche noch mal vorbei!"
Eine Woche später.
Kunde: "Genosse Drogist, wie ist die Sache mit den Gillette?"
Drogist: "Leider immer noch nichts."
Der Kunde geht.
Die Verkäuferin meint: "Aber Herr Wilke, warum schicken Sie den Kunden immer wieder weg? Unterm Ladentisch sind doch genug Gillette!"
Drogist: "Liebe Christiane, solange der Kunde ´Genosse´ zu mir sagt, soll er sich meinetwegen mit Hammer und Sichel rasieren!"

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In Leipzig wurde eine Frau verhaftet. Sie hatte ihre Wäsche im Westwind getrocknet.

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123. Irgendwann schickt Petrus Ulbricht in die Hölle.
Teufel: "Na, Walter, wohin soll ich dich denn schicken, in die Osthölle oder in die Westhölle?"
Ulbricht (die Himmel-Erfahrung nutzend): "Ich möchte in die Westhölle."
Stimme aus dem Hintergrund: "Bist du verrückt? In der Osthölle ist es viel besser - einmal haben sie keinen Koks, dann kein Öl, oft keine Streichhölzer, und die Folterwerkzeuge sind stumpf."

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Kann man im SED-Parteiorgan "Neues Deutschland" einen Elefanten einwickeln?
- Ja, wenn eine Rede Honeckers abgedruckt ist.

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Kann Willy Brandt in die SED eintreten?
- Klar, aber nur, wenn er seine Parteibeiträge mit D-Mark bezahlt!

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Kennen sie den Unterscheid zwischen der sozialistischen Kaderpolitik und der Champignon-Zucht?
- Es gibt keinen, sobald sich ein helles Köpfchen zeigt, wird es sofort abgeschnitten.

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Kennen Sie schon den Trabbi 16 V? - Vier Ventile an jedem Reifen!

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Kommt ein Trabbi mit Schmackes auf ´ne Tankstelle gedüst, der Tankwart lehnt gelangweilt an einer Zapfsäule und guckt. Der Fahrer springt aus dem Trabbi, ruft zum Tankwart: "Tanken sie bitte VOLL!"
Dann rennt er zur Toilette. Nach fünf Minuten kommt er zurück und fragt: "Na, wieviel ging denn rein?"
Darauf der Tankwart: "794 Liter - mehr paßte nicht, weil das Seitenfenster noch auf war."

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Kurz nach der Wende auf einer Westdeutschen Autobahn fahren ein Rollce Royce, ein Mercedes und ein Trabbi hintereinander über eine Autobahn. Plötzlich springt ein Reh auf die Fahrbahn, in das der Rollce Royce volle Kanne reinfährt. Der Mercedes Fahrer hat natürlich gepennt und brettert den Rollce Royce hinten rein. Der Trabbi Fahrer sieht zwar den Crash kommt aber aufgrund alter Bremsen nicht mehr rechtzeitig zum stehen und knallt dem Mercedes rein. Alle drei Fahrer steigen aus und fangen an zu jammern.
Der Rollce-Roycefahrer: "Scheisse jetzt muss ich wieder einen ganzen Tag arbeiten um mir eine neue Karre zu kaufen."
Der Mercedesfahrer: "Verdammt, ne ganze Woche muss ich jetzt wieder buckeln!"
Der Trabbifahrer: "Aaaaachh - 10 Jahre harte Arbeit und jetzt das hier!"
Daraufhin die beiden anderen: "Selber schuld - warum kaufst Du Dir auch so ein teures Auto!"

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Können Sie die geographischen Besonderheiten der DDR erläutern? Ein Flachland mit Engpässen.

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Können Sie mir den Kapitalismus erklären?
Kapitalismus ist die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen. Und wie ist es mit dem Sozialismus?
Da ist es genau umgekehrt.

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Lenin ist gestorben. Treffen sich Gott und Teufel und beraten nun, wer ihn aufnehmen soll. Keiner will Lenin so richtig haben. Nach längerem Diskutieren einigen sich die beiden, dass Lenin bei jedem eine einjährige Probezeit zu bestehen hat bevor sie sich entscheiden. Zuerst nimmt der Teufel Lenin zu sich. Nach genau einem Jahr treffen sich Teufel und Gott wieder an der selben Stelle.
Gott fragt nun den Teufel: "Na wie hat er sich denn so gemacht bei dir in der Hölle?"
Darauf der Teufel: "*Stöhn!* Er hat alle kleinen Teufelchen zu jungen Pionieren gemacht."
Gott und Teufel trennen sich nun wieder für ein Jahr. Und Lenin kommt zur Probezeit in den Himmel. Als das Jahr vorbei ist, erscheint der Teufel wieder an der vereinbarten Stelle. Aber kein Gott da. Der Teufel wartet und wartet. Nach ein paar Tagen wird ihm das aber zu lange und er fängt an Gott zu suchen. Irgendwann trifft er diesen auch, wie dieser gedankenversunken auf ein Blatt Papier starrt und etwas vor sich hinmurmelt.
Der Teufel sieht dem eine Weile zu und fragt schließlich ganz ungeduldig: "Na erzähl schon, wie ist es mit Lenin gelaufen?"
Darauf Gott: "Psst, sei still, ich muß mich auf unseren ersten Parteitag vorbereiten."

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Lieber Gott, mach ihn krumm, dass ich aus dem Trabbi kumm!

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Morgens steht Honecker auf, geht ans Fenster und begrüßt die Sonne.
H: "Guten Morgen liebe Sonne."
S: "Guten Morgen Genosse Staatssekretär und Vorsitzender des Staatsrats der Deutschen Demokratischen Republik."
Honecker fährt nach Berlin zum Zentralkommittee zur Arbeit, am Mittag macht er eine Pause, tritt hinaus auf den Balkon und sagt: "Guten Tag liebe Sonne."
S: "Guten Tag Genosse Staatssekretär und Vorsitzender des Staatsrats der Deutschen Demokratischen Republik."
Nach Feierabend fährt Honecker wieder nach Hause, nach dem Abendbrot tritt er noch einmal nach draussen: "Guten Abend liebe Sonne."
S: "Jetzt kannst du mich mal, jetzt bin ich im Westen!"

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Nach Ansicht der SED-Führung besteht kein Anlass für den Abschluss eines Friedensvertrages zwischen den Siegermächten des Zweiten Weltkrieges und den beiden Teilen in Deutschland. An der Grenze werde ja immer noch geschossen.

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Die Stadt Weimar plant ein Goethe-Denkmal. Es wird ein Wettbewerb ausgeschreiben, an dem sich alle Einwohner Weimars beteiligen dürfen. Gewonnen hat der Entwurf "Honecker liest Goethe".

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Parteiversammlung in Ost-Berlin.
Während der Redner seine Rede hält, kommt ein Saalordner mit ´nem Zettel in der Hand zum Rednerpult und reicht es dem Redner. Der liest, an die Massen gewandt: "Jenossinnen und Jenossen, die Russ´n sinn´ uffm Mars jelandet." ...Stille... Dann, von ganz hinten, eine Stimme: "Alle?"

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Reagan, Breshnew und Honecker fragen den lieben Gott, was im Jahr 2000 sein wird.
Zu Reagan sagt der liebe Gott: "Im Jahre 2000 werden die USA kommunistisch sein."
Da wendet sich Regan ab und weint ganz bitterlich.
"Und was wird mit der Sowjetunion?" fragt Breschnew.
"Die Sowjetunion, sagt der liebe Gott, wird es nicht mehr geben. Sie wird aufgesogen sein vom Großchinesischen Reich."
Da wendet sich Breschnew ab und weint ganz bitterlich.
"Und wo steht die DDR im Jahre 2000?", fragt Honecker. Da wendet sich der liebe Gott ab und weint. Ganz bitterlich.

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Robotron: "Unsere Lösung - Ihr Problem!" Rechnen Sie mit dem Schlimmsten - Rechnen Sie mit Robotron. Unsere Mikroelektronik ist einfach nicht kleinzukriegen! Unsere Mikroelektronik ist die Größte der Welt!

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Schneewittchen liegt im Glassarg. Weder den Zwergen noch einem singenden Vogel gelingt es, sie zu wecken. Als aber ein Prinz ihr einige Worte ins Ohr flüstert, springt die Schlafende sofort auf. Was waren das für Worte?
"Im nächsten Kaufhaus gibt es Orangen..."

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Selbstverständlich hat jeder in unserer DDR das garantierte Recht und die Freiheit, stets frei und offen zu sagen, was er denkt. Aber ebenso selbstverständlich ist es doch, dass jeder niemals etwas denkt, was er nicht frei und offen sagen darf!

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Siegmund Jaehn, der erste deutsche Kosmonaut, gerade wieder gelandet, und Honecker fahren in einem offenen Wagen durch Berlin und lassen sich bejubeln. Doch einige der Jubler wurden verhaftet, sie riefen immer: "Honecker - Jaehn, Honecker - Jaehn!"

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Sitzen drei Gefangene in Bautzen.
1. Gefangener: "Warum sitzt ihr?"
2. Gefangener: "Ich kam immer 5 Minuten zu früh. Da hat man mich wegen Spionage verurteilt."
2. Gef.: "Und warum sitzt Du?"
1. Gef.: "Ich kam immer 5 Minuten zu spät. Da hat man mich wegen Sabotage verurteilt."
1. Gefangener wendet sich an den 3. Gefangenen: "Und nun musst Du uns sagen, warum Du sitzt?"
3. Gef.: "Ich kam immer pünktlich. Da sind sie dann drauf gekommen, dass ich West-Uhren hatte."

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Stasi-Beamter auf der Strasse: "Wie beurteilen Sie die politische Lage?"
Passant: "Ich denke..."
Stasi-Beamter: "Das genügt - Sie sind verhaftet!"

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Stehen zwei DDR-Bürger an der Straße. Der eine hat fünf Kinder und der andere einen kaputten Fahrradmantel. Was denken die beiden?
- Scheiß DDR-Gummi!

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Streifengang an der Berliner Sektorengrenze.
"Was würdest du tun, wenn die Mauer plötzlich einstürzen würde?"
"Sofort auf den Baum klettern!" sagt der zweite spontan.
"Wieso?"
"Na, denkst du, ich will tot getrampelt werden?"

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Thatcher, Kohl, Honecker und Tschernenko sitzen am Rande eines Gipfeltreffens in einer Bar und diskutieren. Zu vorgerückter Stunde steht Tschernenko auf, reisst sich das Hemd auf, zeigt stolz seine behaarte Brust und sagt stolz: "Das hier ist die russische Taiga!"
Frau Thatcher möchte nicht zurückstehen, tut das gleiche und sagt: "Hier meine Herren, sehen Sie zwei gute englische Pfund."
Kohl macht daraufhin eine wegwerfende Handbewegung und ein bedeutungsschwangeres Gesicht, zieht die Hose runter, zeigt sein Hinterteil und bekundet: "Hier sehen sie das geteilte Deutschland."
Die anderen staunten, denn bisher wusste niemand, dass Deutschland soo gross ist.
Jetzt fühlte Honecker sich im Zugzwang, stand auf, knöpfte sich ebenfalls die Hose auf, sprach zu Kohl gewandt: "Und dies hier ist der Schlagbaum - und ich schwöre Ihnen, der geht nie wieder hoch!"

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Treffen sich drei Hunde aus der glorreichen Sowjetunion, der tapferen Volksrepublik Polen und aus der DDR. Sofort fängt der Sowjethund an zu schwärmen: "Also bei uns läuft jetzt alles nur noch bestens, noch besser als je zuvor, Brüderchen. Seit diesem Gorbatschow, also ich sag nur, Perestroika, Glasnost und so, alles gut, da springt auf das ganze Volk der Iskra, wie sagt man, Funke über. Auch für uns einfache Hunde. Wir brauchen nur noch bellen, schon kriegen wir ein Stück Fleisch."
Der polnische Hund kriegt grosse Augen: "Bitte schön, was ist ´Fleisch´?"
Der DDR-Hund dreht sich links um, schaut, schaut nach rechts, noch einmal nach links und flüstert: "Bitte, was ist ´Bellen´?"

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Ulbricht kommt in den Himmel. Petrus: "Na, Walter, wohin soll ich dich denn schicken, in den Osthimmel oder in den Westhimmel?" Ulbricht: "Mein ganzes Leben war ich Kommunist, und ich will auch nach meinem Tode meiner Überzeugung treu bleiben - also: Osthimmel."
Petrus: "Gut, Walter. Aber zum Mittagessen kommst du rüber in den Westhimmel, denn für eine Person kochen wir nicht extra!"

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Unterhalten sich ein Ami, ein Russe und ein DDR-Bürger darüber, wer wohl die größten Wälder habe.
Der Ami prahlt: "Bei uns in Amerika gibt es Wälder, wenn man da morgens reingeht, kommt man vor dem Abend nicht wieder raus!"
Darauf der Russe: "Lächerlich! Wenn Du bei uns in Sibirien in den Wald gehst, kommst du erst nach einer Woche am anderen Ende heraus!"
"Alles Kinderkram!", lächelt der Ostdeutsche. "Bei uns sind die Russen ´45 in die Wälder rein und sind immer noch nicht wieder raus."

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Unterhalten sich zwei Deutsche über den Stand der Arbeitslosigkeit, des allgemeinen Desinteresses an fast allem, und überlegen, was man denn wie besser machen könnte.
Darauf der Ossi: "Ich wäre dafür, dass man die Mauer wieder aufbaut. Bei uns hatte man Arbeit! Arbeitslosigkeit gabs bei weitem nicht in dem Ausmaß. Jedes Jahr wurden unsere Produktionszahlen verbessert..."
Meinte der Wessi: "Ich glaub, da hast Du recht. Wir könnten damit wirklich was erreichen. Wir machen Sie dann auch noch zwei Meter höher und komplett aus Panzerglas."
"Wieso das?"
"Na das der Osten sieht, wie schnell sich der Westen erholt!"

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Unterhalten sich zwei Gefängnisinsassen. Fragt der eine: "Weshalb bist Du hier?"
"Ich bin Fahrradhändler und habe Erich Honecker den Rücktritt angeboten.
Und was hast Du angestellt?"
"Ich habe Erich Honecker durch ein Fernrohr beobachtet."
"Da ist doch aber nichts schlimmes dabei!"
Sagt der andere: "Ja, schon, aber bei mir hing da noch ein Gewehr unten dran."

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Verhör bei der Stasi: "Genosse - Sie waren jetzt drei Wochen schon nicht mehr bei den Parteitreffen."
Genosse: "Ja ... ich hatte viel zu tun."
Stasi: "Aber Sie sind letzten Sonntag in der Kirche gesehen worden."
Genosse: "Hmm, ja, da musste ich..."
Stasi: "Und Sie wurden auch gesehen, als sie Geld in den Klingelbeutel getan haben. Aber Ihren letzten Parteibeitrag haben Sie noch nicht bezahlt!"
Genosse: "Naja, den bezahle ich natürlich noch."
Stasi: "Und was noch schlimmer ist: Sie wurden auch gesehen als Sie vor Jesus knieten und ihm die Füße küssten. Sagen Sie, würden Sie das mit unserem ehrenwerten Staatsratsvorsitzenden Erich Honecker auch machen?"
Genosse: "Naja ... also wenn er da so hängen würde..."

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Von wem stammt der Ausspruch: lernen, lernen und nochmals lernen?
- Von Lenin.
Ja, aber wann hat er das gesagt?
- Na, als er das Zeugnis von Ulbricht gesehen hat!

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Walter Ulbricht und Mao Tse-tung unterhalten sich über Innenpolitik. "Und wie viele politische Feinde", fragt Walter Ulbricht, "haben Sie in der Volksrepublik China?"
"Es werden so ungefähr siebzehn Millionen sein", antwortet Mao Tse-tung.
"Ju, das ist ungefähr wie bei uns."

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Warum gibt es in der DDR keine staatliche Familienplanung?
- Die Produktionsmittel liegen in privater Hand.

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Warum hat die DDR Karl May rehabilitiert?
- Durch Old Shatterhand soll die Bevölkerung lernen, die roten Brüder in der UdSSR zu lieben.

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Warum hatten die ostdeutschen Politiker immer so ein breites Kreuz?
- Herzschrittmacher von Robotron.

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Warum ist die DDR-Wirtschaft in die Knie gegangen?
- Weil sie gerade zum Sprung ansetzten wollte um die kapitalistische Wirtschaft zu überholen.

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Warum konnten sich Sex-Shops in der DDR bisher nicht durchsetzen?
- Weil Trabbi fahren besser wirkt als jeder Vibrator.

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Warum können die Ossis nicht vom Affen abstammen?
- Weil es Affen nie 40 Jahre lang ohne Bananen ausgehalten hätten.

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Warum musste in den Metzgereien der DDR immer mindestens eine Wurst liegen?
- Weil sich sonst die Leute angestellt und Kacheln gekauft hätten.

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Warum mußten Geheimnisträger in einem Trabant als Dienstwagen fahren?
- Da konnte sich der Fahrer mit den Knien die Ohren zuhalten.

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Warum sind viele DDR-Bürger so außer Atem?
- Weil es seit 30 Jahren bergauf geht.

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Warum stand im Sozialismus der Mensch im Mittelpunkt?
- Damit er von allen Seiten gleichmässig ausgebeutet werden konnte.

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Warum steht der Imperialismus am Abgrund?
- Damit er die DDR besser beobachten kann!

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Warum stinken Ossis so?
- Damit auch Blinde sie hassen können.

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Warum war es dem DDR-Bürger strengstens verboten, zusammen mit Bürgern aus der BRD Alkohol zu trinken?
- Weil sonst beide die gleiche Fahne gehabt hätten.

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Warum wurde der Sarg von Erich Honecker nur von 2 Mann getragen?
- Eine Mülltonne hat nur 2 Henkel.

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Was ein DDR-Bürger an Erich Honecker schrieb:
"Werter Genosse Staatsratsvorsitzender, wenn ich nicht innerhalb von vier Wochen einen neuen Auspuff für meinen Trabant bekomme, hänge ich mich auf."
Die Antwort kam prompt: "Lieber Genosse, hängen Sie sich lieber gleich auf, denn ich kann Ihnen nicht garantieren, dass es in vier Wochen noch einen Strick gibt."

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Was ist der Unterschied zwischen Ayrton Senna und Erich Honecker?
- Honecker hat die Mauer überlebt!

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Was ist der Unterschied zwischen Demokratie und sozialistischer Demokratie?
- Na, so ungefähr derselbe wie zwischen einem Stuhl und einem elektrischen Stuhl.

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Was ist der Unterschied zwischen einer Fuhre Langholz und dem Sozialismus?
- Bei der Fuhre Langholz kommt zuerst das dicke Ende und dann die rote Fahne.

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Was ist der Unterschied zwischen einer Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft (LPG) und einem Lodenmantel?
- Es gibt keinen. Beide haben kein Futter!

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Was ist der Unterschied zwischen Marx und Murks?
- Marx ist die Theorie!

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Was ist dort, wo ein Genosse ist?
- Ein Weg.
Was ist dort, wo zwei Genossen sind?
- Eine Straße.
Was ist dort, wo alle Genossen sind?
- Der Intershop.

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Was ist ein Quartett?
- Ein DDR-Symphonieorchester nach einer Konzertreise durch Westeuropa.

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Was ist Glück?
- Natürlich, dass wir in der DDR leben.
Was ist Pech?
- Pech ist, dass wir soviel Glück haben!

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Was ist Misstrauen?
- Wenn ein DDR-Grenzer an der Grenze zu Polen die aus der Sowjetunion kommenden Erdölleitungen anbohrt, um nachzuschauen, in welche Richtung das Öl fliesst!

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Was ist passiert, wenn ein Trabbi bei Grün noch an der Ampel steht?
- Der Mercedes hinter ihm hat die Lüftung eingeschaltet.

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Was ist vollendeter Sozialismus in der DDR?
- Wenn der SED Parteisekretär den Pfarrer fragt, ob er ihn am Sonntag trauen kann, der jedoch antwortet: "Am Sonntag hab ich keine Zeit, da muss ich zur Kampfgruppen-Übung."

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Was sind die vier größten Hauptschwierigkeiten beim Aufbau des Sozialismus?
- Frühling, Sommer, Herbst und Winter.

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Was wäre passiert, wenn man statt Kennedy Ulbricht erschossen hätte?
- Schwer zu sagen, aber Onassis hätte die Witwe bestimmt nicht geheiratet.

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Welche Systeme sind miteinander unvereinbar?
- Das sozialistische System und das Nervensystem.

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Welcher Nationalität waren Adam und Eva?
- Natürlich waren sie Russen: Sie hatten nichts anzuziehen. Sie hatten kein Haus. Und sie glaubten sich im Paradies.

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Welcher Unterschied besteht zwischen Terroristen und der DDR-Führung?
- Terroristen haben Sympathisanten!

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Welches sind die 4 Säulen der sozialistischen Weltwirtschaft?
- Die mongolische Mikroelektronik, die Errungenschaften der sowjetischen Landwirtschaft, der Bienenfleiss der Polnischen Arbeiter, das statistische Jahrbuch der DDR.

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Wer schleicht so spät durch Kraut und Rüben,
es ist der Erich, der will nach drüben.
Er hält das Westgeld wohl in dem Arm.
Er hält es sicher, er hält es warm.
Er erreicht die Grenze mit Mühe und Not,
tritt auf ´ne Miene und - bums - war er tot.

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Werner aus Gera schreibt nach Hamburg:
"Lieber Onkel Paul! Vielen Dank für Dein Paket, ich habe die Pistole und die Munition im Garten vergraben."
14 Tage später schreibt Werner wieder:
"Lieber Onkel Paul! Du kannst jetzt den Blumensamen schicken, mein Garten wurde umgegraben."

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Wie heißt die DDR Freundschaftsstadt von Tschernobyl?
- Strahlsund.

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Wie konnte man in der DDR eine Banane als Kompass verwenden?
- Auf die Mauer legen und warten. Auf der Seite, wo jemand reinbeißt ist Osten.

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Wie leben die Rentner in Europa?
Ein Rentner in England trinkt morgens seinen Tee, dann liest er die TIMES.
Ein Rentner in Frankreich trinkt morgens seinen Aperitif, dann macht er einen Spaziergang an der SEINE.
Ein Rentner in der DDR nimmt morgens seine Herztropfen, dann geht er zur ARBEIT!

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Wo liegt der Unterschied zwischen Honecker und einer Strassenbahn?
- Die Strassenbahn hat mehr Anhänger.

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Woran merkt man, dass die Stasi Robotron-Wanzen bei einem einsetzt?
- Man hat einen neuen Schrank im Zimmer und ein Trafohäuschen vor der Tür.

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Worin bestand die Aufnahmeprüfung für die Stasi?
- Aus drei Metern Entfernung in einem Satz an eine Glaswand springen und sich mit dem Ohr festsaugen.

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Über die Zonengrenze hoppelt ein Kaninchen in den Westen. Mit der Begründung, in der DDR würden jetzt alle Elefanten verfolgt, beantragt es politisches Asyl.
"Aber du bist doch gar kein Elefant!"
"Das weiss ich auch, aber machen Sie das mal der Stasi klar."

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Übrigens ist der Trabbi ein echter Fortschritt im Automobilbau: Bei einem Unfall haben Fußgänger jetzt erstmals die Möglichkeit, zurückzuschlagen.

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Zehn kleine Negerlein, die sassen einst beim Wein;
das eine ahmte Ulbricht nach, da war´n es nur noch neun.

Neun kleine Negerlein, die hab´n sich was gedacht;
das eine hat zu laut gedacht, da war´n es nur noch acht.

Acht kleine Negerlein, die haben was geschrieben;
bei einem ist es rausgekommen, da war´n es nur noch sieben.

Sieben kleine Negerlein, die fragte man: "Wie schmeckt´s?"
Das eine sagte: "Schweinefrass!" Da war´n es nur noch sechs.

Sechs kleine Negerlein, die haben laut geschimpft;
das eine hat man abgeholt, da war´n es nur noch fünf.

Fünf kleine Negerlein, die sassen am Klavier;
das eine spielte Musical, da war´n es nur noch vier.

Vier kleine Negerlein verhöhnten die Partei;
das eine griff der SSD, da war´n es nur noch drei.

Drei kleine Negerlein, die hörten Radio;
das eine stellte RIAS ein, da war´n es nur noch zwo.

Zwei kleine Negerlein, die glaubten, es hört sie keiner;
das eine hat ´nen Witz erzählt; da war es nur noch einer.

Ein kleines Negerlein liess diese Verse sehn;
da sperrt man es in Bautzen ein, und nun - sind´s wieder zehn!

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Zeitungsmeldung: "Letzte Nacht frecher Einbruch im Innenministerium!"
Honecker ruft seinen Polizeichef an: "Wurde etwas Wichtiges gestohlen?"
"Halb so wild. Nur die Wahlergebnisse für die nächsten 30 Jahre."

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Zuletzt wurde der Trabbi ohne Motor ausgeliefert. ?
- In der DDR ging sowieso alles bergab.

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Zwei ehemalige Direktoren begegnen sich in einer Gefängniszelle.
"Wo warst du Direktor?"
"Ich war Zirkusdirektor!"
"Und warum bist du hier?"
"Ich habe im vergangenen Oktober ein Transparent am Zirkus anbringen lassen."
"Und was stand drauf?"
"35 Jahre DDR - 35 Jahre volkseigener Zirkus! Und du?"
"Ich war Direktor einer Textilfabrik und hab´ auch ein Transparent anbringen lassen."
"Und was stand drauf?"
"Jeder zweite Genosse ein Spinner!"

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Zwei in der Kneipe unterhalten sich. Meint der eine: "Paß auf, ich kenn ´nen Witz. Geht Honecker mit nem Seil in den Wald..."
Der andere: "Und weiter?"
"Darf ich nicht erzählen, fängt aber gut an, oder?"

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Zwei Soldaten der DDR-Grenztruppen an der Zonengrenze. "Sieh, da drüben - ein herrlicher Regenbogen", meint der eine.
"Ja, schon" entgegnet der andere verbissen, "aber für Arbeiter, da haben sie kein Geld übrig!"

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Zwei Soldaten des Bundesgrenzschutzes patroullieren an der innerdeutschen Grenze. Plötzlich entdecken sie jemanden, der sich an einem Baum direkt am Grenzzaun erhängt hat.
"Au weia, das gibt wieder einen Papierkram..." sagt der eine.
Nach einigem Überlegen kommt dem Anderen die Idee: "Komm, wir hängen ihn auf die andere Seite!"
Gesagt, getan. Sie hängen die Leiche auf die andere Seite des Zaunes und gehen weiter.
Eine halbe Stunde später kommen zwei DDR-Grenzer an die Stelle. Da meint der eine zum anderen: "Nu gugge do, do hängt er ja schon wieda!"

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Zwei Stecknadeln unterhalten sich: "Ich kenne einen politischen Witz..."
"Pssst! Hinter uns steht eine Sicherheitsnadel!"

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Zwei Volkspolizisten gehen auf Streife. Plötzlich fragt der eine: "Du sag mal, ist Schwarz eigentlich eine Farbe?"
Der andere Polizist denkt nach und sagt: "Ich glaube schon, Schwarz ist eine Farbe."
Zehn Minuten später fragt der eine nochmals: "Du sag mal, ist den Weiß auch eine Farbe?"
Der andere überlegt etwas länger und sagt: "Also ich denke, Weiß ist auch eine Farbe."
Da sagt der andere, der gefragt hat: "Mensch, da habe ich ja einen Farbfernseher zu Hause."

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Zwei Zwillinge im geteilten Deutschland kaufen ein. Woran erkennt man den Unterschied?
Der in der BRD sagt: "Ich hätte gern..." Der in der DDR fragt: "Haben Sie vielleicht?"

 

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