• Google möchte meinen Stadort verbessern. Ich wäre dann gerne hier.
  • ... oder hier.
  • Das ist ein heißer Hund.
  • Kaffee erfolgreich hinzugefügt. körper.exe kann gestartet werden.

DDR-Witze 2

 

Flagge

 

Die folgenden 200 Witze sind gemailt von Gustav

Auch in diesem Jahr findet wieder das Festival des politischen Witzes statt. Erster Preis: Zehn Jahre Winterurlaub in Sibirien.

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

"Darf ein kleiner Funktionär einen höheren Funktionär kritisieren?"
- "Natürlich! Aber wahrscheinlich nur einmal."

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

"Die Erfolge der sowjetischen Wissenschaft werden der gesamten Menschheit zugute kommen", erklärt ein russischer Gastdozent an der Ost-Berliner Universität. "Unsere Sputniks waren nur ein Anfang. Bald wird der Tag kommen, an dem man zum Flughafen Berlin-Schönefeld  geht und eine Fahrkarte zum Mond oder zur Venus kaufen kann!"
- "Einfach phantastisch!", meint ein Student: "Vielleicht hätten wir von dort Anschluss nach Hamburg oder Köln!"

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

"Die sowjetischen Fischkonserven, die ich gestern bei Ihnen kaufte, sind ungeniessbar!" beschwert sich eine Hausfrau in einem Kaufhaus.
"Ich kann Ihnen nur versichern, dass sie direkt aus der UdSSR importiert wurden", entgegnet der Verkäufer.
"Importiert?!" schimpft die Hausfrau. "Sie meinen wohl deportiert?!"

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

"Die UdSSR", prahlt ein sowjetischer Offizier, "ist so gross, dass man von der West- zur Ostgrenze 14 Tage mit der Eisenbahn benötigt!"
"Ja, ja", seufzt da der DDR-Bürger verständnisvoll, "diese ewigen Kontrollen."

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

"Entschuldigung, Kollegen, ist das die Sitzung, die um 14.00 Uhr stattfinden sollte?"
"Nein, das ist die Sitzung von 8.30 Uhr!"
"Na wie spät ist es denn jetzt?"
"16.00 Uhr, Kollege!"

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

"Es ist schon schwer, bei der SED-Führung nicht anzuecken", meint ein Österreicher nach der Rückkehr aus Leipzig. "Beachtet man das, was sie geschaffen hat, nicht genügend, hält sie einen für einen Feind der DDR. Sieht man sich ihre Errungenschaften aber näher an, hält sie einen für einen Spion des Westens."

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

"Herr Minister, ich freue mich, Sie kennenzulernen. Ich habe schon viel von Ihnen gehört."
"Aber beweisen können Sie mir nichts!"

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

"In unserer Partei gibt es zwei Strömungen. Die erste handelt aus Angst, die zweite aus Überzeugung", meint ein hoher Funktionär zu Honecker, "welche sollen wir bevorzugen?"
"Die aus Angst. Die Überzeugung kann wechseln."

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

"Leipzig ist zur ersten heiligen Stadt des gesamten Sowjetblocks ernannt worden."
"Warum?"
"Das liegt doch auf der Hand. Zwei Messen jedes Jahr, und dazwischen wird gefastet."

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

"Sie behaupten, von einem Sowjetsoldaten überfallen worden zu sein?" - "Ist das auch wahr?" fragt der Richter
"Jawohl, hier sind fünf Zeugen, die es gesehen haben..."
"Na und?" sagt der Richter, "ich kann Ihnen Millionen nennen, die den Vorfall nicht gesehen haben!"

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

"Sind die Sowjets eigentlich unsere Freunde oder unsere Brüder?"
"Sie müssen unserer Brüder sein. Freunde kann man sich aussuchen."

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

"Warum laufen eigentlich seit Neustem so viele alte Leute mit Rucksäcken rum?"
"Im Zuge der Energieverknappung wurden die Herzschrittmacher auf Braunkohlebetrieb umgestellt."

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

13. "Wie beurteilen Sie die neue Erzählung von Dieter Freitag?" fragte der Minister.
"Ich würde sagen, eine gute Erzählung", meinte der Kritiker.
Der Minister schüttelte den Kopf.
"Das heißt, in mancher Beziehung gut."
Der Minister schüttelte den Kopf.
"Im mancher Beziehung gut, das heißt für Reaktionäre gut, die ziehen solche Art Scherze vor."
Der Minister schüttelte den Kopf.
"Viel eher für die Radikalen, ich habe mich vorhin versprochen."
Der Minister schüttelte den Kopf.
"Im allgemeinen ist diese Erzählung schlecht."
Der Minister schüttelte den Kopf.
"Man darf sie dabei aber auch nicht im ganzen verdammen."
Der Minister schüttelte den Kopf und sagte: "Schrecklich unbequem, dieser Kragen."

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Ab 1986 kann Weihnachten in der DDR nicht mehr gefeiert werden: Josef ist zur Volkarmee eingezogen, Maria muss arbeiten, die Hirten stehen auf Friedenswacht und die drei Weisen sind kürzlich in den Westen getürmt.

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Alle kennen die 7 Weltwunder, aber die 7 Wunder der DDR sind weniger bekannt:
Wunder 1: In der DDR gab es keine Arbeitslosigkeit!
Wunder 2: Obwohl keiner arbeitslos war, hat nur die Hälfte gearbeitet.
Wunder 3: Obwohl nur die Hälfte gearbeitet hat, wurde das Plan-Soll immer erfüllt.
Wunder 4: Obwohl das Plan-Soll immer erfüllt wurde, gab es nichts zu kaufen.
Wunder 5: Obwohl es nichts zu kaufen gab, waren alle glücklich und zufrieden.
Wunder 6: Obwohl alle zufrieden waren, gab es regelmäßig Demonstrationen.
Wunder 7: Obwohl regelmäßig demonstriert wurde, wurde immer mit 99,9% die alte Regierung wiedergewählt.

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Als ein Mann am Zeitungskiosk "Neues Deutschland" kaufen will, muss er hören: "Ist noch nicht da..."
Als er daraufhin "Die Freiheit" aus Halle kaufen will, muss er hören: "Geht nicht, Die Freiheit kommt erst mit dem neuen Deutschland."

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Als Erich Honecker zum Staatsbesuch in Bonn ist, fragt er Kanzler Kohl, wie er es nur mache, so hervorragende und obendrein kompetente Minister in seinem Kabinett zu haben.
Kohl erklärt Erich, er mache mit seinem Ministern immer gleich einen Intelligenztest. Nur wer den besteht, komme auch ins Kabinett. Er zitiert Verteidigungsminister Wörner her und stellt ihm folgende Frage: "Es ist nicht Ihr Bruder, nicht Ihre Schwester und doch Ihrer Eltern Kind. Wer ist das?"
Wörner antwortet wie aus der Pistole geschossen: "Das bin ich!"
"Bravo!" sagt Kohl zufrieden.
Wieder in der DDR, will Erich dasselbe versuchen. Er ruft Staatssicherheitsminister Mielke zu sich und stellt ihm dieselbe Frage, die Kohl Wörner gestellt hatte. Mielke erbittet für die Beantwortung 24 Stunden Zeit. Bis dahin will er die Person heranschaffen.
In der ganzen DDR wird ab sofort gesucht. Kein Stein bleibt auf dem anderen. Vergebens. Nach Ablauf der Frist gesteht Mielke seine Schlappe ein: "Wir konnten trotz riesigen Aufwandes an Mensch und Material bei der Suche die Person nicht finden."
"Du Idiot", schimpft Erich, "es ist doch ganz einfach. Die gesuchte Person ist Wörner!"

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Altes Mütterchen wendet sich in Ost-Berlin an einen Volkspolizisten: "Entschuldigen Sie bitte, wo ist denn das Kaufhaus ´Prinzip´?"
Der wundert sich und meint: "So ein Kaufhaus gibt es hier gar nicht."
Darauf sie: "Das muß es aber geben. Unser Staatsratsvorsitzender Erich Honecker hat doch gesagt, dass es im Prinzip alles zu kaufen gibt."

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

An der Grenze verursacht ein Rudel Wild etliche Minenexplosionen.
Denkt der erste DDRGrenzsoldat: "Schade um die Minen."
Denkt der zweite: "Schade um die Tiere."
Denkt der dritte: "Schade, dass ich jetzt nicht alleine bin."

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

An die Tür des Weissen Hauses in Washington klopft ein kleines Teufelchen. Die Tür wird geöffnet.
"Ich bin das kleine Teufelchen mit dem kleinen goldenen Eimerchen, ich will hier klauen!"
"Hau bloß ab, sonst kommst Du nach Sing Sing!" Tür zu.
Das Teufelchen geht nach Bonn. "Ich bin das kleine Teufelchen mit dem kleinen goldenen Eimerchen, ich will hier klauen!"
"Verschwinde, sonst wird der Verfassungsschutz dich in die Mangel nehmen!" Tür zu.
Schliesslich kommt das Teufelchen nach Berlin und klopft an die Tür des Regierungssitzes. Ich bin das kleine Teufelchen - nanu wo ist denn bloß mein kleines goldenes Eimerchen?"

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Anfang der sechziger Jahre: Der Hammerwerfer aus der DDR wirft Weltrekord. Auf die Frage, was denn seine nächsten Pläne seien, antwortet er: "Jetzt kommt die Sichel dran."

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Arafat ist gestorben und steht vor der Himmelstür. Wie immer, ist er natürlich schwer bewaffnet und trägt eine MP und eine Pistole. Arafat klopft an der Tür, Petrus öffnet.
Arafat: "Ja, hallo, ich möchte hier rein!"
Petrus: "Ne, geht nicht! Denn bewaffnet kommt hier schon gar keiner rein!"
Arafat riskiert einen Blick durch die Himmelstür und sieht einen großen, bärtigen Mann auf einem hohen Stuhl sitzen, der eine große Pumpgun in der Hand hält."
Arafat: "Aber Petrus, selbst der liebe Gott hat doch ein Gewehr, warum darf ich das nicht!"
Petrus: "Das ist ´ne Ausnahme. Und außerdem ist das gar nicht der liebe Gott. Das ist Karl Marx, der wartet auf Erich Honecker!"

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Auf dem Platz der Republik in Ost Berlin: Ein Mann steht auf dem Platz der Republik und schreit: "Scheiss Republik!"
Daraufhin wird er verhaftet, verteidigt sich aber damit, dass er nicht gesagt habe, welche Republik er meine. Er wird wieder freigelassen.
Am nächsten Tag schreit er wieder: "Scheiss Republik!" und wird wieder verhaftet. Als er diesmal mit seiner Ausrede kam, er sagte nicht, welche Republik er meinte.
Da sagten die Stasibeamten: "Wir haben uns erkundigt; es gibt nur eine Scheiss Republik."

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Ein Pfarrer wird zum Sterbebett eines Mannes gebeten, der ihm als tiefgläubiges Gemeindemitglied bekannt ist. Als er gerade in dessen Haus eintreten will, kommt gerade der Parteisekretär heraus. Hämisch grinsend sagt der: "Wegen Paul brauchst du dich nicht zu bemühen, der ist gerade in die Partei eingetreten."
Der Pfarrer ist zuerst sprachlos, dann stürmt er jedoch in Pauls Sterbezimmer. "Paul, wie konntest du das tun? Wenige Minuten, bevor du vor des Herren Thron trittst, verlässt Du unsere Herde!?"
Auf dem Gesicht des Sterbenden erscheint ein hintergründiges Lächeln: "Ach, wissen Sie, Herr Pfarrer, wenn schon einer sterben muss, dann soll es wenigstens jemand von den Halunken sein!"

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Auf einem internationalen Medizinerkongress werden Mandeloperationen durchgeführt. Die seitens der Amerikaner dauert 20 Minuten, die der Franzosen 30 Minuten, die seitens der DDR-Ärzte hingegen 8 Stunden.
"Sie müssen das verstehen", räumen sie beschämt ein, "wir müssen rektal ran. Bei uns macht doch keiner den Mund auf."

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Bei einem Manöver des Warschauer Paktes buddeln ein Sowjetsoldat und ein Volksarmist gemeinsam ein Erdloch zur Deckung aus und finden dabei einen Schatz.
Sagt der Sowjetsoldat: "Komm, Genosse, kein Offizier da, niemand was gesehen, wir teilen Schatz brüderlich."
Darauf der Volksarmist: "Kommt überhaupt nicht in Frage, ich will halbe-halbe!"

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Bekanntlich muss ein DDR-Bürger erst 65 Jahre alt sein, bevor er in die Bundesrepublik reisen darf.
So unterhalten sich zwei Einwohner in Dresden: "Welcher Fluss ist der längste in der Welt?"
"Der Mississippi mit dem Missouri..."
"Nee, die Elbe!"
"???"
"Naja. man braucht 65 Jahre, um von hier nach Hamburg zu fahren."

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Besichtigung im Irrenhaus.
"Das hier ist ein besonders schwerer Fall", klagt der Arzt und zeigt auf einen Insassen, "der stellt nicht einmal das Radio aus, wenn Honecker eine Rede hält!"

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Braucht die Schweiz ein Marineministerium? - Warum nicht?
- Die DDR hat ja auch ein Kultusministerium!

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Breschnew ist zur Jagd in Sibirien. Man vermisst ihn jetzt schon seit drei Tagen. Der KGB geht ihn suchen und befragt die Tiere des Waldes.
KGB: "Genosse Wolf, hast du den Genossen Breschnew gesehen?"
Wolf: "Nein, den Genossen Breschnew habe ich nicht gesehen, fragt mal den Genossen Fuchs, der weiss alles, was hier so los ist."
KGB: "Genosse Fuchs, weisst du, wo der Genosse Breschnew ist?"
Fuchs: "Keine Ahnung, aber mir ist etwas aufgefallen: Der Genosse Bär hat sich neulich völlig überfressen und jetzt scheisst er schon den dritten Tag Auszeichnungen und Orden."

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Bush, Gorbatschow und Egon Krenz haben vom ewigen Streit die Nase voll und beschließen, sich 50 Jahre lang einfrieren zu lassen. Nach ca. 50 Jahren werden sie aufgetaut, und jeder besorgt sich eine Zeitung seines Landes.
Bush liest die erste Seite und fällt tot um. Drauf stand: "General Motors gewinnt sozialistischen Wettbewerb."
Gorbatschow geht es nach dem Lesen der ersten Seite ebenso. Schlagzeile: "Erneut Streitigkeiten an der polnisch-chinesischen Grenze."
Krenz liest und stirbt unter Krämpfen - Schlagzeile: "Wir gratulieren unserem Staatsratsvorsitzendem Erich Honecker zum 130. Geburtstag!"

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

CIA, KGB und Stasi machen eine Wettbewerb. In einer Höhle liegt ein Skelett. Wer dessen Alter so genau wie möglich rauskriegt ist Sieger.
Der CIA-Mensch geht als erster rein. Nach 5 Stunden kommt er wieder raus: "Das Skelett ist ca. 840 000 Jahre alt."
Die Juroren staunen: "Das ist aber ziemlich genau. Wie haben Sie das herausgefunden?"
Der Ami räuspert sich: "Naja ... Chemikalien. Aber pssst!"
Als nächster ist der KGB-Mensch dran. Der kommt erst nach 10 Stunden raus: "Das Alterchen da hat etwa 845 000 Jährchen auf dem Buckel."
Die Juroren: "Nicht schlecht. Sie sind noch näher dran. Wie haben Sie das gemacht?"
Der Russe mit ernstem Gesichtsausdruck: "Mit Genosse Breschnew als Oberbiologen entgeht uns nichts. Aber ... pssst!"
Zuguterletzt ist der Stasi-Mensch an der Reihe. Er bleibt 5 Stunden drin, 10, 15, ... nach geschlagenen 25 Stunden kommt er wieder raus. Seine Haare sind wirr, die Kleidung zerfetzt, Schweiss fliesst ihm von der Stirn, er hat blaue Flecke: "Der Typ ist 845 792 Jahre alt."
Den Juroren steht der Mund offen: "Das ist ja das genaue Alter! Wie haben Sie das nur rausgekriegt?"
Der Stasi-Mensch mit einem Achselzucken: "Er hat´s mir gestanden!"

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Das Jahr 1995 ist ein mittleres Jahr. Es ist nicht so gut wie 1994, aber auch nicht so schlecht wie 1996.

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Das Programm des IX. Parteitages:
1. Hereintragen des Präsidiums.
2. Synchronisieren der Herzschrittmacher.
3. Absingen des Liedes: "Wir sind die junge Garde ..."

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Das übliche Schlangestehen; man schimpft auf die Ernährungslage.
"Aber jetzt soll mehr Mais angebaut werden", verteidigt ein optimistischer SED-Genosse die Situation.
"Das wird auch Zeit! Das Korn reicht ja kaum für den Schnaps", erwidert ein alter Mann.

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Eine Frau geht durchs Kaufhaus. Sie fragt eine Verkäuferin: "Sagen Sie mal, haben Sie hier keine Schuhe?"
Die Verkäuferin antwortet: "Keine Schuhe gibt es eine Etage tiefer, hier haben wir keine Hosen."

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

DDR-Volkszählung.
Erste Frage: "Beabsichtigen Sie im Jahre 1992 noch in der DDR zu leben, wenn ja - wovon?"

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Der bekannten DDR-Eiskunstläuferin Gabriele Seyfert-Messerschmidt verspricht Honecker, einen Wunsch zu erfüllen.
"Öffnen Sie für einen Tag die Mauer!"
"Du, du, du!", meint Honecker: "Willst wohl mit mir ganz allein sein?"

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Der Lehrer einer 3. Klasse zu seinen Schülern: "Hört mal Kinder, nächste Woche besucht uns der Genosse Erich Honecker, wer kann den zur Begrüßung ein Gedicht aufsagen?"
Meldet sich einer: "Unsere Katze hat Junge bekommen, sechs an der Zahl, fünf sind Kommunisten, eins ist noch neutral."
"Prima", lobt der Lehrer, "das sagst Du dann auf."
Woche später, Honecker in der Schule. "Na Kinder, wer kann mir denn mal ein Gedicht aufsagen?"
"Der Hansi, der kann ein ganz tolles Genosse Honecker", sagt der Lehrer.
Hansi: " Unsere Katze hat Junge bekommen, sechs an der Zahl, fünf sind jetzt im Westen, eins ist nicht normal."
Der Lehrer vollkommen entsetzt: "Aber Hansi, wie kann den sowas passieren. Letzte Woche ging das Gedicht ja noch ganz anders."
"Ja Herr Lehrer, letzte Woche waren die Katzen ja auch noch blind."

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Der neue Direktor im grössten Kaufhaus der DDR soll der DDR-Astronaut Siegmund Jaehn werden.
Er kennt sich am besten in leeren Räumen aus.

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Der Trabbi ist sogar im Marxismus verankert! Wie sagt "Das Kapital": "Es gibt Gebrauchswerte ohne Wert."

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Der wichtigste Buchstabe der deutschen Sprache ist das W. Wenn das W nicht wäre, hieße es nicht Warschauer Pakt. Wenn das W nicht wäre, hieße es nicht Walter Ulbricht. Wenn das W nicht wäre, hieße es nicht Waffenbrüderschaft.

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Die Namen der wichtigsten Staaten beginnen immer mit dem Buchstaben U. Zum Beispiel die USA, die UdSSR und Unsere Deutsche Demokratische Republik.

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Die typischen Merkmale der DDR-Wirtschaft?
- Wachstums-Schwierigkeiten und wachsende Schwierigkeiten!

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Auf der Autobahn wird ein Auto von Polizisten angehalten.
"Herzlichen Glückwunsch, Sie sind der 10.000ste Benutzer dieser Autobahn, und haben soeben 1000 Mark gewonnen ... was machen Sie jetzt damit?"
"Tja", sagt der Mann am Steuer, "Ich werde damit erstmal meinen Führerschein machen..."
"Glauben Sie Ihm kein Wort", sagt die Frau neben Ihm, "er ist völlig besoffen!"
Schreit die schwerhörige Oma auf dem Rücksitz: "Wusste ichs doch, dass wir mit dem geklauten Auto nicht weit kommen!"
In diesem Moment kommt eine Stimme aus dem Kofferraum: "Sind wir schon im Westen?!?"

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Drei Frauen unterhalten sich:
"Mein Mann ist Arbeiter. Er taucht Kekse in Schokolade und verdient monatlich 800 Mark."
"Mein Mann ist Automechaniker. Er taucht Kotflügel in Farbe und verdient monatlich 1300 Mark."
"Mein Mann ist SED-Funktionär. Er taugt gar nichts und verdient monatlich 2000 Mark."

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Drei Jäger, einer davon ein Stasi-Mitarbeiter, gehen in den Wald. Jeder soll ein Wildschwein schießen. Der erste kommt nach kurzer Zeit zum Treffpunkt zurück: Auf dem Rücken eine große Wildsau. Kurz danach kommt der zweite und bringt auch ein Schwein mit. Auf den Stasimann warten sie und warten sie, bis sie ihn suchen und vor einem Baum wiederfinden. Er hat einen Hasen an den Baum gefesselt, prügelt auf ihn ein und schreit: "Gib zu dass du ein Wildschwein bist - wir wissen alles!"

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Erich Honnecker steht an der Mole in Rostock und schaut den Schiffen nach. Er fragt die Seeleute: "Wo fahrt ihr hin?"
"Nach Kuba."
"Was bringt ihr hin?"
"Maschinen und Fahrzeuge."
"Womit kommt ihr zurück?"
"Mit Apfelsinen."
Zweites Schiff: "Wo fahrt ihr hin?"
"Nach Angola."
"Was bringt ihr hin?"
"Maschinen und Fahrzeuge."
"Womit kommt ihr zurück?"
"Mit Bananen."
Drittes Schiff: "Wo fahrt ihr hin?"
"In die Sowjetunion."
"Was bringt ihr hin?"
"Apfelsinen und Bananen."
"Womit kommt ihr zurück?"
"Mit dem Zug."

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Ein Ami, ein Russe und ein DDR-Bürger fliegen um die Welt.
Über der SU erzählt der Russe: "Die SU ist ein schönes Land. Der Arbeiter verdient 1000 Rubel. 200 braucht er zum Leben und 800 für Wodka."
Über der USA erzählt der Ami: "Die USA ist ein schönes Land. Der Arbeiter verdient 1000 $. 700 braucht er zum Leben." Die weissen Punkte da unten sind die Wochenendhäuser."
Über der DDR erzählt der Deutsche: "Die DDR ist ein schönes Land. Der Arbeiter verdient 1000 M. 1000 braucht er zum Leben. Die weissen Punkte da unten sind die Wochenendhäuser."
Fragen die beiden anderen: "Wovon erbaut ihr denn die?"
Darauf der Deutsche: "Ja, das möcht´ ich auch mal wissen."

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Ein anderer Name für "Trabbi-Fahrer"?
- Teilchenbeschleuniger.

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Ein Betrunkener spricht in einer Kneipe einen Unbekannten an: "Kennst Du den Unterschied zwischen meinem Bier und Honecker?"
Der Unbekannte verneint.
"Mein Bier ist flüssig und Honecker ist überflüssig."
Sagt der Fremde: "Ich habe auch mal eine Frage. Kennen Sie den Unterschied zwischen Ihrem Bier und Ihnen selbst?"
"Nein."
"Ihr Bier bleibt hier, und Sie kommen mit."

Nach drei Jahren ist der Typ wieder draußen, und geht wieder in seine Stammkneipe.
Dort hockt natürlich auch wieder der STASI-Typ und will ihn gleich mal provozieren:"Ach, hallo. Wie gehts? Kennen Sie eigentlich den Unterschied zwischen Honecker und einem Esel?"
"Oh nein! Ich mache ab sofort keinerlei Unterschiede mehr ..."

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Ein DDR-Ehepaar fährt nach Moskau und wird bei einem Einkaufsbummel von einer Verkäuferin gefragt: "Sie sein von Deitschland?"
"Ja!"
"Nun, von was für einem? Von Deitschland, Deitschland über alles? Oder von Deitschland, Deitschland ohne alles?"

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Ein DDR-Inlandsflug wird nach Köln-Bonn entführt. Das Flugzeug steht von der GSG 9 bewacht auf dem Rollfeld. Das ZK berät seit zwei Stunden, wie verfahren werden soll. Einer schlägt endlich vor, den Kidnapper zu fragen, welche Forderungen er stellt. Der Kidnapper, ein Familienvater von zwei Kindern stellt drei Forderungen:
1. Er möchte endlich seinen Trabant ausgeliefert haben, für den er schon 14 Jahre angemeldet ist.
2. Er möchte eine Drei-Zimmer-Wohnung für seine Familie.
3. Er möchte dieses Jahr einen Ferienplatz an der Ostsee.
Der Unterhändler teilt dem ZK die Wünsche mit. Man berät wieder mehrere Stunden, ob man den Forderungen nachgeben soll. Mielke warnt, dass das Schule machen könnte, also besser nicht nachgeben. Irgendjemand meint, man solle zunächst noch in Erfahrung bringen, womit der Kidnapper droht, wenn man nicht auf seine Forderungen eingeht. Der Unterhändler wird wieder zum Flughafen Köln-Bonn geschickt. Die Antwort des Kidnappers lautet:
"Dann lasse ich stündlich zwei Geiseln frei."

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Ein Franzose fragt in Ost-Berlin einen Mann nach seiner Meinung über Honecker. Sagt der Mann:
"Eine solche Frage mitten auf der Strasse? Viel zu gefährlich!"
Auf dem Friedhof will er nichts sagen, hinter jedem Grabstein könne jemand lauern. Endlich gehen beide auf eine Wiese, auf der weit und breit niemand zu sehen ist.
"Also, wie steht´s um Honecker?" bohrt der Franzose.
Wispert der Ostberliner unter vorgehaltener Hand: "Sie müssen mich verstehen, ich habe Angst. So übel finde ich ihn gar nicht. Aber wenn ich das öffentlich zugebe, schlagen mich die Leute hier tot."

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Ein Genosse (SED-Mitglied) geht zu seinem Parteisekretär und möchte aus der SED austreten. Nach den Gründen befragt sagt er: "Es gibt zwei Gründe, einen kleinen und einen großen. Der kleine ist, dass ich Angst davor habe, was mit uns gemacht wird, wenn es mal anders herum kommt."
Darauf der Parteisekretär: "Da kann ich dich beruhigen, es kommt nicht anders herum."
"Genau das ist der wesentliche Grund."

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Ein Genosse hat sich vor der SED-Parteikontrollkommission zu verantworten. Schliesslich unterbricht der Genosse Vorsitzende seinen Redeschwall ungeduldig: "Aber Genosse, was Du hier vorbringst, das kennen wir doch, das ist Agitation. Hast du denn keine eigene Meinung?"
"Doch, Genosse Vorsitzender! Aber ich distanziere mich von ihr!"

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Ein Grenzsoldat an der Berliner Mauer zum anderen. Was hältst du von der DDR?"
"Dasselbe wie du ..."
"Dann muss ich dich verhaften."

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Ein hoher Parteifunktionär besucht eine LPG. Der LPG-Vorsitzende - treuer Sozialist - verkündet voller Stolz: "Genosse Parteisekretär! Seit zwanzig Jahren bauen wir nun schon Weizen in unserer LPG an und es kam noch nie vor, dass wir Mehltau hatten!"
Darauf der Parteifunktionär: "Genosse! Ich lobe mir deinen Einsatz für die sozialistische Landwirtschaft! Natürlich bin ich mir bewusst, dass es auch in unserem Staat hie und da Engpässe bei der Versorgung gibt, aber ich werde mich persönlich darum kümmern, dass Ihr in Zukunft welchen bekommt."

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Ein hoher SED-Führer, der betrunken zwei DDR-Bürger angefahren hat, fragt den Richter verängstigt nach seiner zu erwartenden Strafe.
"Du bekommst natürlich keine, Genosse! Der Mann, der durch die Scheibe deines Autos flog, wird wegen Einbruchs verurteilt. Und der andere, der 15 Meter durch die Luft flog, wird wegen Unfallflucht bestraft."

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Ein junger Mann des Staatssicherheitsdienstes erhält seinen ersten Probeauftrag, in eine hohe Funktionärsversammlung soll sich ein westlicher Spion eingeschlichen haben. Das Referat Honeckers dauert zwei, drei, vier Stunden. Plötzlich springt der junge DDR-Geheimdienstler auf und stürzt sich auf einen Mann - der dann auch zugibt, der gesuchte Spion zu sein. Staatssicherheitsdienstminister Mielke gratuliert und fragt erstaunt nach der Methode.
"Ich dachte an das bekannte Lenin-Wort: Der Klassenfeind schläft nie!"

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Ein Mann geht in der Stadt in das Büro, wo er sich für ein Auto anmelden kann. Er füllt den Anmeldeschein aus; es soll ein Lada sein. Er gibt den Schein ab. Der Bearbeiter sagt zum Schluss:
"Sie können dann in etwa 10 Jahren Ihren Lada abholen."
Der Mann fragt: "Soll ich dann vormittags oder nachmittags kommen?"

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Ein Mann kommt zu einer Autobahntankstelle und sagt: "Ich hätte gern 2 Scheibenwischblätter für meinen Trabbi."
Darauf schaut sich der Tankwart den Trabbi an und meint: "Das ist ein fairer Tausch."

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Ein Mann sieht im Winter zwei Jungen mit einem Rodelschlitten: "Was macht ihr?"
"Wir spielen deutsch-sowjetische Freundschaft."
"Wie geht das denn?"
"Ganz einfach: Er schiebt mich den Berg hoch, und ich fahre hinunter."

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Ein Mann sitzt in Ost-Berlin im Lokal.
M: "Ober, einen Kaffee, bitte."
O: "Tut mir leid mein Herr, momentan kein Kaffee verfügbar."
M: "Was, kein Kaffee, Schweinerei, alles wegen dem Einen ... einen Tee dann bitte."
O: "Leider auch kein Tee da."
M: "Auch kein Tee, Sauerei, alles wegen dem Einen!"
Darauf steht ein Mann am Nebentisch auf, geht hin, schlägt das Revers seines Mantels zurück, "Staatssicherheit, kommen Sie bitte mit, wir hätten da einige Fragen."
Beim anschliessenden Verhör mit dem Stasi-Major.
S: "Das sind ja starke Äusserungen, die sie getätigt haben. Wen hatten sie denn gemeint mit dem Einen?"
M: "Wen soll ich schon gemeint haben, den Adenauer natürlich, der hat doch das Interzonenhandelsabkommen gekündigt!"
S: "Ach so, hm, hm, Adenauer. OK, wir haben sonst keine Fragen, sie können dann gehen."
Mann dreht sich in der Türe fragend um: "Ach ja, an wen hatten sie eigentlich gedacht?"

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Ein Ossi und ein Wessi sterben und kommen in die Hölle. Als Strafe müssen sie dort morgens, mittags und abends eine Dose Scheiße essen. Der Teufel gibt ihnen aber die Möglichkeit, zwischen Ost- und Westhölle zu wählen. Der Wessi wählt natürlich die Westhölle, der Ossi entscheidet sich doch lieber für die Osthölle. Nach einer Woche treffen sich die beiden wieder. Fragt der Ossi den Wessi:
"Na wie geht´s?"
"Beschissen, jeden Tag bekomme ich pünktlich meine drei Dosen Scheiße und wie geht es Dir?"
Antwortet der Ossi: "Mir geht es gut, ich habe bisher nur zweimal Scheiße essen müssen - sind Dosen da, haben die keine Scheiße; haben die Scheiße, sind aber keine Dosen da."

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Ein Scheich hat gehört, dass es in der DDR ein Auto gibt, das so toll sein muß, dass man zwanzig Jahre auf die Lieferung warten muß. Das kannte er noch nicht mal von seinem Rolls Royce. Natürlich mußte der Scheich ein solches Auto haben und hat sofort einen Brief an das entsprechende Kombinat aufsetzen lassen. Als der Brief in der DDR ankommt, ist man natürlich geschmeichelt. Selbstverständlich will man ein so hohes Tier wie einen Scheich nicht 20 Jahre auf ein Auto warten lassen. Der nächste Trabbi, der hergestellt wird, wird sofort eingezogen und in das Emirat geschickt.
Eine Woche später kommt das Dankschreiben vom Scheich: "Liebe Genossen, ich freue mich auf unsere begonnenen Handelsbeziehungen. Noch viel mehr freue ich mich aber, endlich den ersehnten Trabant 601 zu bekommen. In der Zwischenzeit danke ich Ihnen, dass Sie mir vorerst das schöne Pappmodell geschickt haben."

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Ein Schüler wurde verhaftet; er hatte "die Soldaten des Warschauer Pakts" ohne "t" geschrieben.

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Ein SED-Funktionär besucht ein Heizkraftwerk. Stolz erklärt der Heizer, er arbeite bereits 15 Jahre ohne Kesselstein.
"Tapferer Genosse.", erwidert der Funktionär. "Du weisst, wir haben sehr oft Materialschwierigkeiten. Aber dir werde ich Kesselstein besorgen."

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Ein Soldat der DDR-Grenztruppen und ein Angehöriger des Bundesgrenzschutzes liegen sich gegenüber. Als eines Tages der Westgrenzer schläft, füllt der Ost-Grenzer seinen Stahlhelm mit Dreck.
Als eine Woche später der Ost-Grenzer schläft, füllt der West-Grenzer seinen Stahlhelm mit Zigaretten, Apfelsinen und Schnaps. Errötend stammelt der Ost-Grenzer: "Vielen Dank."
Meint der West-Grenzer: "Schon gut. Jeder gibt eben, was er hat."

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Ein Trabbi bleibt auf einer 6-spurigen New Yorker Kreuzung stehen. Der Fahrer steigt aus und schaut in den Motorraum. Plötzlich schalten sich rundum Lautsprecher ein: "Der Mann mit dem Rucksack bitte sofort die Kreuzung verlassen!"

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Ein Trabbi überfährt ein Huhn. Das Huhn hinterher ganz verwundert: "War das ein Gockel."

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Ein treues SED-Parteimitglied kehrt von einer Dienstreise aus der Bundesrepublik zurück. Sein Vorsitzender:
"Na Genosse, haben Sie den faulenden und sterbenden Kapitalismus gesehen?"
"Ja."
"Und was halten Sie davon?"
Mit verklärtem Gesichtsausdruck: "Schöner Tod."

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Ein US-Bankier ist beim DDR-Finanzminister eingeladen und sieht im Hof des Ministeriums grosse Mengen Gold rumliegen. Erstaunt sagt der Amerikaner zum Gastgeber: "In meiner Heimat ist Gold ein sehr kostbares Gut. Es befindet sich in Fort Knox, ist umgeben mit einer fast unüberwindlichen Betonmauer, von Wachtürmen, Minen und Stacheldraht und wird von Hunden und Soldaten bewacht!"
"Sehen Sie", antwortet der DDR-Minister, "das ist eben der Unterschied zwischen ihrem System und unserem. Bei uns ist der Mensch das kostbarste Gut!"

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Ein Volkspolizist betritt ein Konsumwarenhaus. Er spricht die Verkäuferin an: "Guten Tag, ich hätte gern dieses Tonbandgerät gekauft."
Die antwortet: "An Polizisten verkaufen wir nichts!"
Der Polizist geht und erscheint kurz darauf in Zivil wieder. Er spricht die Verkäuferin erneut an: "Guten Tag, ich hätte gern dieses Tonbandgerät gekauft."
Die antwortet wieder: "An Polizisten verkaufen wir nichts!"
Der Polizist geht wieder und erscheint kurz darauf unkenntlich verkleidet mit falschem Bart nochmals. Er spricht die Verkäuferin wieder an: "Guten Tag, ich hätte gern dieses Tonbandgerät gekauft."
Die antwortet nochmals: "An Polizisten verkaufen wir nichts!"
Der Polizist fragt verzweifelt: "Sagen Sie mal, wie haben sie mich denn eigentlich erkannt?"
Antwort: "Ganz einfach - es handelt sich nicht um ein Tonbandgerät sondern um einen zweiflammigen Gaskocher."

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Ein Zigeuner hört in Ungarn Westfunk. Als plötzlich der Dorfpolizist um die Ecke biegt ergreift der Sinti seine Geige und spielt wie der Teufel.
Der Polizist: "Hey Sinti, Du hörst ja Westsender ab!"
Der Sinti verwundert: "Wieso abhören, ich störe ihn!"

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Eine japanische Delegation ist eingeladen, die DDR zu besichtigen. Als der Besuch dem Ende entgegengeht, werden die Japaner gefragt, wie ihnen denn die DDR gefallen hat.
"Oh, sehr gut", antworten die Japaner höflich.
"Und was hat Ihnen bei uns am besten gefallen?"
Antworten die Japaner: "Ihre Museen: Pergamon, Pentacon und Robotron."

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Einem DDR-Bewohner wird das Telefon entzogen. Er beschwert sich und fragt nach den Gründen.
"Sie haben den Staatssicherheitsdienst verleumdet."
"Ich? Inwiefern?"
"Sie haben wiederholt am Telefon behauptet, er würde ihr Telefon abhören!"

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Einige Zeit vor der Wende in der DDR: Egon Krenz (Mitglied des Politbüros der SED) ist auf Besuch in einer LPG. Da wird dann auch ein Foto für die Zeitung gemacht. Hinterher überlegen sich die Zeitungsfritzen, was sie unter das Foto schreiben. Meint der erste: "Egon Krenz unter Schweinen."
Die anderen murren: "Bist du verrückt, das können wir auf keinen Fall schreiben!"
Schliesslich einigt man sich auf: "Egon Krenz, dritter von links."

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Endlich hat die Stasi den Mann gefunden, der die politischen Witze über die DDR gemacht hat. Sie bringen ihn zu Erich Honecker. Der fragt entrüstet: "Wieso erzählst du solche Witze, gerade jetzt, wo wir im wirtschaftlichen Aufschwung sind?"
Darauf der Mann: "DER Witz war aber wirklich nicht von mir."

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Er: "Du Schatz, ich les hier grade: 'Die DDR gehört zu den zehn führenden Industrie-Nationen der Welt.', ich glaub´, das schreibe ich mal unserem Onkel Herbert in Düsseldorf."
Sie: "Klar, mach das ... und wenn Du grade dabei bist - er soll zu Ostern ein paar Rollen Klopapier mitschicken."

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Erich Honecker auf dem Alex, sieht eine Riesenschlange von Leuten und denkt sich "Stellst dich mal an und schaust, was es gibt."
Nach einer kleinen Weile dreht sich der vor ihm stehende um, stutzt kurz und geht. Nach 5 Minuten mit dem nächsten Vordermann das gleiche: er dreht sich um, sieht Erich an, überlegt kurz und geht. So geht das eine Weile und Erich fragt den Nächsten, als der sich umdreht und gerade gehen will "Sag mal, wonach steht ihr hier eigentlich an?"
"Eigentlich stehen wir nach Ausreiseanträgen, aber wenn du auch einen willst, brauchen wir ja keinen."

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Erich Honecker besucht eine Nervenheilanstalt. Gut einstudiert brüllen die Schwachsinnigen: "Es lebe unser geliebter Staatsratsvorsitzender!" Nur der Aufseher schweigt. Als einer der Leibwächter Honeckers ihn deswegen anspricht, meint er: "Entschuldigen Sie bitte, ich gehöre nicht zu den Verrückten!"

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Erich Honecker fliegt ein sowjetisches Raumschiff. Irgendwas geht schief, das Raumschiff droht abzustürzen und zu verglühen. Da sieht Erich durchs Fenster einen Engel, der zu ihm sagt: "Ich kann Dich retten. Aber zuerst musst du laut ausrufen: Es lebe der Kapitalismus!"
Erich lehnt dieses Ansinnen natürlich ab. "Lieber sterbe ich!"
"Na gut, wie Du willst."
Etwas später, das Raumschiff ist völlig ausser Kontrolle, kommt der Engel nochmal, wiederholt sein Angebot. Erich ist festentschlossen, seinen Idealen treu zu bleiben, und fordert ihn auf, zu verschwinden. Noch eine Weile später, das Raumschiff beginnt schon zu glühen, Erich steht der Schweiß auf der Stirn, kommt der Engel ein drittes Mal vorbei. Da hält es Erich nicht mehr aus.
"Was helfen mir meine Ideale? Also gut, ich tu´s." und schreit laut hinaus: "Es lebe der Kapitalismus!"
Da stößt ihn jemand unsanft in die Rippen: "He, Genosse, wenn Du schon schläfst auf der Parteiversammlung, dann tu es wenigstens leise!"

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Erich Honecker geht in Ost-Berlin spazieren. Er sieht eine Frau vollbepackt mit Einkaufstaschen.
"Na Genossin! Da haben Sie aber fleißig eingekauft!"
"Das kann man wohl sagen, Genosse Staatsratsvorsitzender! Drei Stunden musste ich dafür anstehen!"
"Aber Genossin! Es gibt Länder, da müssen die Leute für einen Schluck Wasser einen ganzen Tag warten!"
"Ja, die sind dann aber sicher schon länger sozialistisch als wir."

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Erich Honecker hat sich ein Bein gebrochen. Er ist in eine der vielen Versorgungslücken gefallen.

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Erich Honecker und Willi Stoph wollen unerkannt in den Westen fahren. Da sie das nicht so einfach können, verkleiden sie sich als Anstreicher und steigen in den Zug Richtung BRD. Im Abteil erkennt sie sofort ein altes Mütterchen und sagt: "Du bist doch der Honecker und Du der Stoph!"
Irritiert ziehen sich die beiden auf die Toilette zurück und legen ihre Verkleidung ab. Nach ein paar Tagen versuchen sie es als Schornsteinfeger verkleidet noch einmal. Wieder sitzt ein altes Mütterchen im Abteil und erkennt sie auch diesmal wieder.
Ganz verunsichert fragen Stoph und Honecker: "Wie hast Du das denn heraus bekommen?"
"Na, ganz einfach", sagt das Mütterchen, "ich bin doch der Volkskammerpräsident Sindermann."

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Erich Honecker war zum ersten Mal in Westdeutschland auf Staatsbesuch. Fiebernd erwarten seine Parteifreunde ihn bei seiner Rückkehr:
"Genosse Staatsratsvorsitzender! Wie ist es denn nun in der Bundesrepublik?"
"Wie bei uns! Für Westmark bekommst du alles."

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Familie Huber hat einen Papagei, der immer "Die Saukommunisten! Die proletarischen Schweine! Nieder mit der SED!" krächzt. Eines Tages kommt eine SED-Lokalgröße die Wohnung der Familie besuchen. Die Hausfrau putzt die Wohnung blitzblank, aber was tut man mit dem Papagei. Der landet im Tiefkühler.
Der SED-Mann kommt, begutachtet die Wohnung, lobt die Familie und geht. 3 Stunden danach denkt die Hausfrau an den Papagei, nimmt ihn aus dem Tiefkühler. Da krächzt er nur noch:
"Liebe Kommunisten! Nieder mit dem Kapitalismus!" und die Hausfrau fragt ihn, weshalb er sich so geändert hat.
"3 Stunden Sibirien sind genug!"

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Frage eines Bürgers in einer Versammlung: "Warum gibt es auf unseren Strassen so viele Schlaglöcher?"
Flüstert einer: "Weil man die nicht exportieren kann!"

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Frage: "Wie sieht es mit der Planerfüllung aus?"
Antwort: "Einhundert Prozent!"
Frage: "Und die Ausschussquote?"
Antwort: "Etwa fünf Prozent."
Frage: "Reicht das für die DDR?"

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Fragt ein altes Mütterchen beim Staatsrat der DDR nach: "Wurde der Sozialismus von Wissenschaftlern oder Kommunisten erfunden?"
Antwort: "Von Kommunisten."
Darauf das Mütterchen: "Das habe ich mir gedacht, Wissenschaftler hätten´s sicher erst an Mäusen ausprobiert."

 

| zurück | weiter |