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DDR-Witze

 

Flagge

Der Lehrer erklärt den Schülern das DDR-Staatswappen, in dem die Berufe aller Bürger symbolisch dargestellt sind - etwa die Ähren für die Landwirtschaft, der Hammer für die Arbeiter und der Zirkel für die Intelligenz.
Klein Fritzchen protestiert: "Mein Vater kommt aber darin nicht vor, er ist Parteisekretär!"
"Doch, doch", erwidert der Lehrer, "sieh genau hin: Beim Zirkel werden die beiden Schenkel durch eine kleine Niete zusammengehalten."

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Drei Bettler sitzen abends in der Kneipe und machen Inventur. Der erste leert seinen Becher und hat 12 Mark erbettelt. Auf seinem Schild stand: Ich bin arbeitslos.
Der zweite leert seinen Becher ... 16 Mark und auf seinem Schild stand: Ich bin arbeitslos und habe Frau und Kinder.
Der letzte leert seinen Becher, seine Hosentaschen, Jackentaschen und es kommen 600 Mark zusammen!
Die andern beiden brüllen: "Los, zeig uns sofort was Du auf Deinem Schild stehen hast!"
Auf dem Schild steht: Komme aus der DDR und möchte wieder zurück!

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Treffen sich drei Hunde aus der glorreichen Sowjetunion, der tapferen Volksrepublik Polen und aus der DDR. Sofort fängt der Sowjethund an zu schwärmen: "Also bei uns läuft jetzt alles nur noch bestens, noch bestens er als je zuvor, Briderchen. Seit diesem Gorbatschow, also ich sag nur, Perestroika, Glasnost und so, alles gut, da springt auf das ganze Volk der Iskra, wie sagt man, Funke iber. Auch fir uns einfache Hunde. Wir brauchen nur noch bellen, schon kriegen wir ein Stick Fleisch."
Der polnische Hund kriegt große Augen: "Bittescheen, was ist Fleisch ?"
Der DDR-Hund dreht sich links um, schaut, schaut nach rechts, noch einmal nach links und flüstert: "Bitte, was ist Bellen?"

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Die Lehrerin fragt in der Schule, mit was für einem Bild man die DDR beschreiben könnte.
"Ich stelle mir vor", meldet sich ein Schüler, "die DDR ist wie ein Baum. Fest verwurzelt im sozialistischen Staatenverband gedeiht er, wächst empor und wird immer stärker."
"Ich stelle mir vor," meldet sich ein zweiter Schüler, "die DDR ist ein riesiger Traktor mit einem riesigen Pflug daran. Unermüdlich fährt der Traktor vorwärts, und überall, wo er den Ackerboden aufgebrochen hat, blüht und gedeiht es."
"Ich stelle mir vor," meldet sich Fritzchen, "die DDR ist ein stolzes Schiff. Das Schiff trotzt jedem Sturm und jeder See, und die Leute stehen an Deck ..."
"Ein sehr schönes Bild, Fritzchen", sagt die Lehrerin.
"Halt, ich bin noch nicht fertig. ... Und die Leute stehen an Deck und kotzen. Und kotzen, und kotzen."

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Ein Lehrer für Staatsbürgerkunde vertritt den Heimatkundelehrer. Er fragt Fritzchen: "Was ist das: Es ist klein, rothaarig und hat einen langen Schwanz?"
"Herr Lehrer, wenn mich das mein Vater gefragt hätte, dann würde ich sagen: ein Eichhörnchen. Wenn Sie mich fragen, dann wird es bestimmt wieder Lenin sein..."

 
gemailt von Jule

Was sagt der Wessi zum Bäcker?
"Entschuldigung, welche Brötchen-Sorten haben sie?
Der Ossi ruft nach hinten: "Hey, ist das Brötchen noch da?"

 

gemailt von Antje

Weißt Du, was ein DDR-Ehemann gesagt hat, als er seine Frau mit einem anderen im Schlafzimmer entdeckt? "Ihr Idioten, macht hier rum und im Konsum gibt's Pfirsiche!!!"

Weißt Du, was passieren würde, wenn die Sahara sozialistisch werden würde?
Erst mal würde nichts passieren, aber dann würde der Sand knapp werden.

Und weißt Du auch, wer die größten Chirurgen der Welt sind?
Ulbricht und Nachfolger: Die haben aus dem Herz Europas den Arsch der Welt gemacht.
Aber jetzt ist ja dank Kohl wieder alles i.o., alles blühende Wiesen ...


Einem DDR-Bewohner wird das Telefon entzogen. Er beschwert sich und fragt nach den Gründen.
"Sie haben den Staatssicherheitsdienst verleumdet."
"Ich? Inwiefern?"
"Sie haben am Telefon wiederholt behauptet, er würde ihr Telefon abhören!"

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gemailt von Adelheid Sandhof

Der Lehrer fragt die Kinder: "Wir haben heute das erste mal gesellschaftswissenschaftlichen Unterricht, also kommen wir gleich mal zur Hauptfrage: Wer hat das kommunistische Manifest geschrieben?" Nach einigem Schweigen fragt der Lehrer direkt Fritzchen: "Na, wer hat das kommunistische Manifest geschrieben?"
Darauf Fritzchen: "Ehrlich Herr Lehrer, ich war's nicht!"
Der Lehrer geht ganz erschüttert nach hause und erzählt das ganze seiner Frau. Darauf antwortet sie: "Also ich weis nicht was du hast Heinz, vielleicht war er's wirklich nicht."
Noch mehr erschüttert geht er in seine Stammkneipe. Der Mann der ihm gegenüber sitzt fragt ihn was er hat, und der Lehrer erzählt wieder seine ganze Geschichte. Darauf der Mann: "Machen sie sich mal keinen Kopp Herr Lehrer, ich bin von der Staatssicherheit, wir werden schon rauskriegen wer es war."
2 Wochen später sitzt der Lehrer wieder in der Kneipe und trifft den Stasi Mann der zu ihm sagt: "Herr Lehrer, die Sache ist klar, Fritzchen war's wirklich nicht, sein Vater hat gestanden!"


Fritzchen kommt aus der Schule und seine Mutter fragt: "Na wie war die Schule?"
Darauf Fritzchen: "Super! Wir haben einen Aufsatz zum Thema ´Wie gefällt euch euer sozialistisches Vaterland, die DDR?´ geschrieben und ich habe die beste Note bekommen!"
"So?" sagt die Mutter, "Welche Zensur hast Du bekommen?"
"Eine 5!!" erwidert Fritzchen.
"EINE 5!?!" fragt die Mutter entsetzt, "Und Deine Mitschüler???"
Darauf sagt Fritzchen "Weiß ich leider nicht, die sitzen alle in Untersuchungshaft!"

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Ein hoher Parteifunktionär besucht eine LPG. Der LPG-Vorsitzende - treuer Sozialist - verkündet voller Stolz: "Genosse Parteisekretär! Seit zwanzig Jahren bauen wir nun schon Weizen in unserer LPG an und es kam noch nie vor, dass wir Mehltau hatten!"
Darauf der Parteifunktionär: "Genosse! Ich lobe mir deinen Einsatz für die sozialistische Landwirtschaft! Natürlich bin ich mir bewusst, dass es auch in unserem Staat hier und da Engpässe bei der Versorgung gibt, aber ich werde mich persönlich darum kümmern, dass Ihr in Zukunft welchen bekommt..."

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Zwei Volkspolizisten wollen zur Wasserschutz-Polizei versetzt werden. Ihr Vorgesetzter gibt zu bedenken: "Genossen, die stellen hohe Anforderungen, ihr müsst eine schwierige Aufnahmeprüfung bestehen."
"Das werden wir schon schaffen", sagen die beiden and bewerben sich.
Die Prüfungskommission stellt ihnen die Frage: "Was passiert mit Wasser, wenn man es auf hundert Grad erhitzt?" Die Kandidaten schütteln die Köpfe, schweigen. "Na gut, dann eine zweite Frage: Was passiert mit Wasser unter null Grad?" Schweigen, Ratlosigkeit, keine Antwort. Die beiden Bewerber werden mit dem Hinweis entlassen, dass sie nicht für die Wasserschutz-Polizei in Frage kommen. Sie melden sich bei der Volkspolizei zurück.
"Welche Fragen haben die euch denn gestellt?" will der Vorgesetzte wissen. "Was passiert mit Wasser unter null Grad?" "Hm. Hätte ich auch nicht gewusst. Und was noch?" "Was passiert mit Wasser über hundert Grad?"
"Über hundert Grad? Seltsame Frage. Also wenn die gefragt hätten, was geschieht mit Wasser bei neunzig Grad, hätte ich ganz locker geantwortet: Da fließt es im rechten Winkel ab."

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Warum gehen Volkspolizisten immer zu zweit auf Streife?
- damit sie zusammen 8 Klassen haben.

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Unterhalten sich ein Ami, ein Russe und ein DDR-Bürger darüber, wer wohl die größten Wälder habe. Der Ami prahlt: "Bei uns in Amerika gibt es Wälder, wenn man da morgens reingeht, kommt man vor dem Abend nicht wieder raus!"
Darauf der Russe: "Lächerlich! Wenn Du bei uns in Sibirien in den Wald gehst, kommst du erst nach einer Woche am anderen Ende heraus!"
"Alles Kinderkram!", lächelt der Ostdeutsche. "Bei uns sind die Russen '45 in die Wälder rein und sind immer noch nicht wieder raus."

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Honecker reist von einem Staatsbesuch aus der Sowjetunion ab. Nach dem Abflug schaut Breschnew noch lange dem Flugzeug nach. Da tippt ihm ein Begleiter auf die Schulter und sagt: "Genosse Breschnew, jetzt ist er doch weg. Darauf Breschnew: "Er ist ja ein Arsch, aber küssen kann er ..."

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Unterschied zwischen einem DDR-Bürger und einem rohen Ei?
- Das Ei kann man nur einmal in die Pfanne hauen.

 

 

Kein Witz, aber dafür eine nicht minder witzige Kolumne

Ostdeutschland im Jahre 2031 - ein Sommermärchen

Auf den Spuren der Ossis, von Claude Michael Jung

Eindeutig war dieser Sommer des Jahres 2031 wieder ein Jahrhundertsommer, ohne jegliche Abstriche. Von Frankfurt am Main aus war Mitte Juli ein Gruppe Motorradfahrer gestartet um den größten Nationalpark Europas, die ehemals fünf ostdeutschen Bundesländer zu erkunden. Für die Teilnehmer war es eine Reise in die Vergangenheit. Ihre Vorfahren hatten einst zwischen Leipzig, Dresden, Magdeburg und Rostock gelebt und ein Auskommen gehabt. Heute leben ihre Enkel in Noevo Stralsund inmitten der argentinischen Pampa, in New Dresden an der Westküste Australiens und in Neu Süd Ossiland, einer ausschließlich von Bürgern der ehemaligen blühenden Landschaften des deutschen Osten bewohnten, chinesischen Provinz an der großen Mauer.

Nach dem Niedergang der DDR wurde mit Milliardenaufwand der Osten gründlich saniert. So lange und gründlich bis auch der Letzte nicht mehr wusste wie es weitergehen sollte und sein Glück in der Fremde suchte. Bereits im Jahre 2007 meldete ein gewisser Minister Wolfgang Tiefensee (SPD) seiner Regentin Angela Merkel (CDU), das der Osten gewaltig an einem chronischen Frauenmangel leide. Die Bundesregierung handelte damals zwar schnell, sämtliche Bordelle wurden mit Steuergeldern aus dem Westen subventioniert, jedoch die Maßnahme war ein Schlag ins Wasser, wie viele andere vorher auch schon. Im Jahre 2016 war es dann soweit, mit Ramona Kowalsky verlies die letzte Frau den Osten und zwei Jahre später wurde offiziell bekannt gegeben: "Endlich, der letzte Mensch hat Ostdeutschland verlassen."

Anno 2018 wurden die Einöden dann unter die Verwaltung der Bundeswehr gestellt, damit die Truppe unter realen Einsatzbedingungen die neuen weltweiten Kriege üben konnte. Ganze Städte wurden zu Truppenübungsplätzen und es wurde geübt, bis kein Stein mehr auf dem anderen stand. Im Jahre 2022 wurden die blühenden Landschaften dann komplett unter Naturschutz gestellt und sich selbst überlassen. In einer Region, in der einst eine Stadt namens Cottbus existiert haben soll, sind Mitarbeiter der Umwelschutzorganisation Greenpeace dabei, die größte Brombeerhecke der Welt zu vermessen, Bären Luchse und Wölfe haben die Landschaft besiedelt und leben von wilden Rinderherden die sich aus den zurückgelassenen Hausrindern gebildet haben. Aus einer Liaison zwischen einem Hausschwein und einem wilden Keiler ist die größte und gewaltigste Wildsauspezies der Welt hervorgegangen und auch der deutsche Schäferhund hat sich renaturisiert. Bello, Hasso und Co. hüten jetzt nicht mehr die Schafherden sondern futtern sie auf.

Ostdeutschland im Jahre 2031, ein Sommermärchen, ein Abenteuerland für Fotografen und Naturliebhaber. Am Elbufer nahe bei der ehemaligen Stadt Wittenberge brüten Wildenten ihre sieben Küken in einem vergessenen Schützenpanzer der Bundeswehr aus. Die Wanne des Panzers war durch den ergiebigen Regen des letzten Winters randvoll mit Wasser gelaufen und bildet eine ideale Brutstätte für das Federvieh. Das ehemalige Lauenburg müsste jetzt eigentlich Bärenburg heißen. Hier hausen Braunbären in den noch immer intakten Kellergewölben der alten Fachwerkhäuser.

Unter Schuttbergen findet man nostalgisches Gerümpel. Eine Ausgabe der Tageszeitung "Junge Welt" vom September des Jahres 1989 liegt neben einem Katalog der gebrochenen Wahlversprechen zur Wendezeit und einigen, fein säuberlich verpackten Stickern diverser Sportverbände der DDR. Jäger und Sammler, allesamt aus dem Westen buddeln nach Schätzen aus der Vergangenheit. Ein halbwegs noch erhaltener ROBOTRON Rechner bringt Spitzenpreise bei Internetauktionen. Ein Raubgräber aus Hessen wurde gar zum Millionär. Ihm gelang es einen der legendären, 1970 entwickelte Geschirrspülautomaten, die es lediglich in einer "limitierten" Stückzahl von 78 Stück gab, auszubuddeln. Die Produktion musste damals eingestellt werden, weil das Wunderwerk nicht nur Geschirr spülte, sondern auch des öfteren die Küche in einen Swimmingpool verwandelte.

Menschenleer ist der Osten jedoch nicht ganz. Mit gewaltigen Fördermitteln entsteht entlang der Oder der größte Märchenpark der Welt. Finanzinvestoren sind dabei den Osten im Miniaturformat zu regenerieren. Der Leipziger Hauptbahnhof aus der Nachwendezeit steht aus Gips geformt neben Schloß Sanssoucie und einem Trabbimodell aus original Rennpappe. Milde lächeln Helmut Kohl und Erich Honecker von ihren Säulen herab. Ein dänischer Spielwarenkonzern hat sie als Plastikbausatz gespendet. Ja, es hat den Anschein als käme wieder Leben in den Osten. Seit die Bundesregierung ansiedlungswilligen Frauen eine fünfstellige Prämie bar und steuerfrei auszahlt, wenn sie sich zwischen Elbe und Oder ansiedeln, geht es langsam wieder aufwärts. Die ersten Siedler aus Neu Süd Ossiland sind bereits eingetroffen. Spreewaldgurken werden wieder angebaut und auf den Ruinen von Potsdam hat sich eine, in Deutschland längst vergessene Partei, die SPD, neu gegründet und den "Aufbau Ost" zur Chefsache gemacht. Bei den ersten freien Wahlen im Jahr 2031 gewinnt die CDU nur knapp und bildet mit der neuen SPD eine große Koalition. Englische Buchmacher nehmen Wetten darauf an, wie lange es diesmal dauert bis der Osten wieder vollständig von seinen Bewohnern geräumt ist.

Au, den 4. Juni 2007

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In einem Zuchthaus der DDR fragt ein Häftling den anderen: "Warum bist du hier?"
Antwortet der Gefragte: "Weil ich zu faul war!"
"Ach so, Sabotage?"
"Nein, ich hatte mit einem Kollegen über Politik gesprochen und dachte, es hätte bis morgen Zeit, ihn bei der Stasi anzuzeigen - er war dann schneller."

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Die Stasi verhört einen Kirchgänger:
"Gibst du zu, daß du gerade in der Kirche warst?"
"Ja."
"Gibst du auch zu, daß du die Füße von Jesus Christus am Kreuz geküßt hast?"
"Ja."
"Würdest du auch die Füße unseres Genossen Honecker küssen?"
"Sicher, wenn er dort hängen würde."

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Nach seinem Ableben klopft Honecker bei Petrus an die Tür.
Dieser sieht nach und fragt: "Du hast Dich wohl verlaufen? Ab in die Hölle!"
Ein halbes Jahr später klopfen zwei Teufelchen bei Petrus an.
Petrus: "Ihr seid ganz falsch hier!"
Sie entgegnen: "Nein, wir sind die ersten Flüchtlinge."

 

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