• Google möchte meinen Stadort verbessern. Ich wäre dann gerne hier.
  • ... oder hier.
  • Das ist ein heißer Hund.
  • Kaffee erfolgreich hinzugefügt. körper.exe kann gestartet werden.

Arbeitswelt 4

 
gemailt von Nancy Lauer

Der Boss

Als der Körper erschaffen wurde, wollten alle Körperteile Boss werden.

Das Gehirn sprach: „Da ich für sie denke, muss ich der Boss sein.“
Die Beine sagten: „Da wir den Menschen dorthin tragen, wo er hin will und das auch ausführen, was das Gehirn ihm eingibt, sollten wir Boss werden.
Die Augen meinten: „Da wir auf euch Acht geben und euch warnen, wenn Gefahr droht, müssten wir Boss werden.

Und es meldete sich das Herz und die Lungen und schließlich verlangte das Arschloch, dass man es zum Boss macht. Alle Körperteile lachten und fanden es absurd, ein Arschloch als Boss zu haben.

Hierüber wurde das Arschloch sehr wütend und schloss sich zu. Es schmollte und weigerte sich zu funktionieren. Darauf hin wurde das Gehirn fiebrig, die Augen schielten und schmerzten, die Beine wurden schwach und die Hände hingen schlaff herunter. Sogar das Herz und die Lungen hatten Mühe weiter zu arbeiten.

Schließlich wandten sich alle flehentlich an das Gehirn mit der Bitte, doch das Arschloch zum Boss zu machen. Und so kam es, dass alle anderen die Arbeit verrichteten und das Arschloch einfach Boss spielte und nur eine Menge Scheiße von sich gab!

Die Moral:
Um Boss zu werden braucht man kein Genie zu sein, sondern einfach nur ein Arschloch!!!

 

... und hier noch mal in Gedichtform:

Ein Körper hat Langeweile,
da stritten sich die Körperteile,
gar heftig und mit viel Geschrei,
wer wohl der Boss von Ihnen sei!

Ich bin der Boss, sprach das Gehirn,
ich sitz´ ganz hoch hinter der Stirn,
muss stets denken und euch leiten,
ich bin der Boss, wer will´s bestreiten!?

Die Beine sagten halb im Spasse,
gib nicht so an, du weiche Masse,
durch uns der Mensch sich fortbewegt,
ein Mädchenbein den Mann erregt,
der Mensch wirkt durch uns erst groß,
ganz ohne Zweifel, wir sind der Boss.

Die Augen funkelten und sprühten,
wer soll euch vor Gefahr behüten,
wenn wir nicht ständig wachsam wären,
uns sollte man zum Boss erklären!

Das Herz, die Nieren und die Lunge,
die Ohren, Arme und die Zunge,
ein jeder legte schlüssig dar,
der Boss bin ich, das ist doch klar!

Selbst Penis strampelt keck sich bloss
und rief entschlossen, ich bin der Boss!
Die Menschheit kann mich niemals missen,
denn ich bin nicht nur da zum Pissen!

Bevor die Debatte schloss,
da furzt das Arschloch, ich bin der Boss!
Haha, wie die Konkurrenten lachten,
und bitterböse Späße machten,
das Arschloch darauf sehr verdrossen,
hat zielbewusst sich fest verschlossen.

Es dachte konsequent bei sich,
die Zeit, sie arbeitet für mich!
Wenn ich mich weigere zu scheißen,
werd ich die Macht schon an mich reißen!

Schlaff wurden Penis, Arme, Beine,
die Galle produzierte Steine,
das Herz es stockte schon bedenklich,
auch das Hirn fühlte sich kränklich.

Das Arschloch war nicht zu erweichen,
lies hier und da ein Fürzchen streichen.
Zum Schluss da sahen´s alle ein,
der Boss kann nur das Arschloch sein.

Und die Moral von der Geschicht,
mit Fleiß und Arbeit schafft man´s nicht.
Um Boss zu werden hilft allein,
ein Arschloch von Format zu sein,
das mit viel Lärm und ungeniert,
nichts als nur Scheiße produziert!

 


 

Warum in der IT arbeitende Prostituierten und Drogendealern ähnlich sind

Du hast bizarre Arbeitszeiten ..
wie die Prostituierten

du wirst bezahlt, um deinen Kunden glücklich zu machen ..
wie die Prostituierten

dein Kunde bezahlt viel, aber dein Chef kassiert das Geld ..
wie bei den Prostituierten

du hast einen Stundenlohn aber deine Arbeitszeit endet wenn die Arbeit erledigt ist ..
wie bei den Prostituierten

auch wenn du gut bist, bist du nie stolz auf deine Arbeit ..
wie die Prostituierten

du wirst bezahlt, um Fantasien deines Kunden zu befriedigen ..
wie die Prostituierten

es ist schwierig für dich eine Familie zu haben und zu halten ..
wie bei den Prostituierten

wenn du gefragt wirst, worin deine Arbeit besteht, kannst du es nicht richtig erklären ..
wie die Prostituierten

deine Freunde verlassen dich und du bleibst zurück mit Typen wie dir ...
wie die Prostituierten

der Kunde bezahlt das Hotel und die Arbeitszeit ..
wie bei den Prostituierten

dein Boss hat ein wunderschönes Auto ..
wie bei den Prostituierten

wenn du zu einem Kunden auf "Mission" gehst, kommst du mit einem großen Lächeln an ..
wie die Prostituierten

aber wenn du deine Arbeit erledigt hast, bist du schlecht gelaunt ..
wie die Prostituierten

um deine Fähigkeiten zu bewiesen, musst du grauenvolle Tests bestehen ...
wie die Prostituierten

der Kunde möchte immer weniger bezahlen und du musst trotzdem Wunder vollbringen ..
wie die Prostituierten

wenn du morgens aufstehst, denkst du: "Ich kann das nicht ein Leben lang machen" ..
wie die Prostituierten

UND

Drogendealer nennen ihre Kunden "User".
Wir auch.

Der erste Schuss ist oft gratis.
3 Worte: Free Trial Version

Drogendealer haben wesentliche Connections nach Südostasien
Wir auch.

Drogendealer reden in Slang, der für Außenseiter oft unverständlich ist.
Wir auch.

Drogendealer wissen, dass 'ne Menge Kohle mit den Kids zu machen ist, und sie leicht zu verführen sind.
Wir auch.

Drogendealer bringen immer neuere, bessere und stärkere Drogen auf den Markt.
Wir bringen immer neuere, bessere und schnellere Rechner 'raus.

Drogendealer sieht man häufig mit Zuhältern und Prostituierten 'rumhängen.
Wir hängen mit Risikokapitalgebern und Marketingleuten 'rum.

Die Produkte von Drogendealern sind süchtig machend und sorgen dafür, dass ihre Kunden oft keinem geregelten Tagesablauf nachgehen können.
Wir... MMORPGs, Quake, CS, ...

 


 

Liebe Kollegen,

da hätten wir vielleicht mal früher drüber nachdenken sollen!
Eine Büffelherde bewegt sich nur so schnell wie der langsamste Büffel. Wenn die Herde gejagt wird, sind die langsamsten und schwächsten Tiere am Schluss. Diese werden zuerst getötet. Diese natürliche Selektion dient der Herde als Ganzes, weil durch die regelmäßige Auslese der schwächsten Mitglieder die Schnelligkeit und Gesundheit der Einheit erhalten oder sogar verbessert wird.

Ganz ähnlich kann das menschliche Gehirn nur so schnell arbeiten, wie die langsamsten Zellen die elektrischen Signale passieren lassen. Neueste epidemiologische Studien haben gezeigt, dass durch übermäßigen Alkoholkonsum zwar Hirnzellen abgetötet werden, dabei aber die langsamsten und schwächsten Zellen zuerst angegriffen werden.

Regelmäßiger Bierkonsum hilft also schwache Hirnzellen zu eliminieren und macht das Hirn so zu einer immer schnelleren und effizienteren Maschine.

Die Resultate dieser umfangreichen Studie bestätigen und bekräftigen den ursächlichen Zusammenhang zwischen Wochenendpartys und beruflichen Leistungen. Es erklärt auch, warum Berufsleute wenige Jahre nach dem Verlassen der Uni und dem Heiraten mit der Leistung der Studenten nicht mehr mithalten können. Nur wer sich weiterhin dem "haltlosen Alkoholkonsum" hingibt, kann das intellektuelle Niveau halten, welches er während seiner Studienzeit erreicht hat.

Also, dies ist ein Aufruf zu den Waffen. Wenn unser Land seinen technologischen Vorsprung verliert, dürfen wir den Sand nicht in den Kopf stecken! Lass uns zurück an die Bar gehen und wieder zechen. Unsere Arbeitgeber und unser Land brauchen unsere Höchstleistungen und wir sollten uns unsere Karrierechancen nicht verbauen. Lass uns mit der Flasche leben und unser Möglichstes geben.
Ich geh denn mal Bier holen und wünsch euch allen einen schönen Arbeitstag!

Gruß,
die Gewerkschaftsleitung

 

So wird`s uns auch bald gehen, wenn immer alles teurer und teurer wird, der Lohn aber gleich bleibt!

 

Armenurlaub

 

 

Der Anschiss nach dem Nettoeinkommen

Nehmen wir an, Sie haben in Ihrer Arbeit einen wirklich saudummen Fehler gemacht. Wie ihre Vorgesetzten darauf reagieren hängt allerdings nicht - wie Sie vielleicht glauben - von der Art und Schwere Ihres Fehlers ab, nein, sondern von der Höhe Ihres Nettoeinkommens. Diese Erkenntnis wurde wissenschaftlich untersucht und das Ergebnis ist nachfolgend dargestellt:

Punkt Nettoeinkommen Reaktion
1. bis 600,- € Sie blödes Arschloch sind fristlos gefeuert.
2. bis 750,- € Furchtbarer Anschiss, Eintragung in die Personalakte.
3. bis 900,- € Furchtbarer Anschiss.
4. bis 1.100,- € Anschiss.
5. bis 1.500,- € Aufforderung, es doch beim nächsten Mal etwas besser zu machen.
6. bis 2.500,- € Bitte um Stellungnahme zu der neuartigen Arbeitsweise.
7. bis 4.000,- € Keine Reaktion, den Fehler müssen Ihre Kollegen nach Punkt 1-4 ausbaden.
8. bis 5.500,- € Anerkennung wegen unkonventioneller Arbeitsweise und dem Erkennen neuartiger Perspektiven.
9. bis 11000,- € Ihre Fehler bezeichnet man als strategische Entscheidungen.
10. ab 11.000,- € Ihre Arbeitsweise wird zum neuen Unternehmens-Leitbild erklärt. Sie werden in den Vorstand berufen und im Hof wird ein lebensgroßes Standbild von Ihnen errichtet. Selbstverständlich erhöhen sich Ihre Bezüge um 30%.

 

 

Laut einer Umfrage wird die Bürosprache immer katastrophaler, sie hat schon ein sehr niedriges Niveau angenommen.
BITTE üben Sie sich wieder in der richtigen Umgangsprache mit Ihren Kolleginnen.

HIER EIN PAAR ÜBUNGEN:

anstatt ...sagt man ...
Mia san im Oasch! Die Produktivitätsindizes unseres Unternehmens zeigen einen sensiblen Rückgang.
Is ma scheissegal! Ich sehe keinen Grund zur Besorgnis.
Wos hob i mit dem Schaas z'tuan??? Ich war nicht von Anfang an in diesem Projekt involviert.
Des moch i sicha ned, du Trott'I! Es gibt technische Gründe, die mir die Erledigung dieser Aufgabe unmöglich machen.
Vadaummta Sch..., de Vollidioten haum mia nix sogt! Wir müssen unsere interne Kommunikation verbessern.
Dea Trott' I vastäht übahaupt nix! Er ist mit dem Problem nicht vertraut.
Mia doch wurscht, du Depp! Bedauerlicherweise kann ich Ihnen in diesem Punkt nicht weiterhelfen.
Dea Trott' I baut aan Blädsinn noch'n aundan! Möglicherweise haben wir noch nicht die richtige Position für ihn gefunden.
Du Voitrottl kennst di übahaupt ned aus! Das ist nicht gerade Ihre Kernkompetenz, habe ich Recht?
Das ist der absolute Scheiß!!! Eine interessante Herausforderung!
Du kennst dich überhaupt nicht aus, du Depp! Gehört das zu Ihren Kernkompetenzen?
Na, hast du mit dem Chef geschlafen? Hat man endlich deine Kompetenz anerkannt?

 

 

Ich liebe meinen Chef, weil ...

... er so gut Arbeit delegieren kann.
Für aufwändige und nervige Aufgaben hat er halt wenig Zeit. Die habe ich zwar auch nicht, aber ich freue mich immer, wenn ich ihm Arbeit abnehmen kann. Schließlich muss ich auch mal lernen, alleine zu klar zu kommen, falls er mal krank ist.

... er meine Arbeit richtig einschätzen kann.
Die bewertet er zum Glück nur als "unterer Durchschnitt". So bewahrt er mich vor einer Gehaltserhöhung. Mehr Lohn würde auch mehr Steuern bedeuten - die bleiben mir so erspart. Und außerdem bin ich ja auch nicht des Geldes wegen hier.

... er mich nicht überfordert.
So stellt er mich niemals den wirklich wichtigen Menschen in unserer Firma vor. Namen verwirren mich. Außerdem habe ich kein Recht, irgendetwas zu wissen. Einzige Ausnahme: Wie mein Chef seinen Kaffee am liebsten trinkt.

... weil er so spontan ist.
Wenn er mir einen Auftrag erteilt, macht er ganz bestimmte Vorgaben. Wenn ich mich daran halte, fällt ihm am Ende meiner Arbeit meist ein, dass er es doch ganz anders haben möchte. Ich schäme mich dann immer ein bisschen, dass ich ihn nicht auch mal spontan eine Freude machen kann.

... er so gut verkaufen kann.
Und zwar unsere Arbeit als seine eigene. Keine Idee, die er nicht elegant für sich verbucht; keine Präsentation, in der er nicht mit unseren Ergebnissen protzt. Aber letztlich gehen wir ja auch deshalb so motiviert zur Arbeit, damit unser Chef endlich die ersehnte Beförderung bekommt.

... er so innovativ ist.
Dauernd hat er tolle Ideen, die er begeistert und ungefragt vorträgt. Dass man diese Ideen meist nicht umsetzen kann, ist doch nicht die Schuld vom Boss - schließlich hat er im Grunde keine Ahnung, woran wir den ganzen Tag arbeiten.

... er so witzig ist.
Wenn er mit seinen geschniegelten Manager-Kollegen zusammenhockt, wird immer sehr viel gelacht und auf die Schenkel geklopft. Meist zeigen sie dabei mit dem Finger auf mich oder werfen mir mitleidige Blicke zu. Ich finde es schön, zur allgemeinen Erheiterung beizutragen.

... weil er sich traut, Fragen zu stellen.
Leider aber immer wieder dieselben. Denn eine Lernblockade verhindert, dass er sich einmal Erklärtes dauerhaft merken kann. Doch weil ich ewige Wiederholungen liebe, macht es mir auch Spaß, meinen halben Arbeitstag für seine Nachhilfestunden zu reservieren.

... er so besorgt ist.
Zumindest um sich selbst: Immer dann, wenn wir in der Schusslinie stehen, geht er gekonnt in Deckung. Um ihn herum gibt es zwar das eine oder andere Opfer, aber als oberster General muss er schließlich zuerst ans eigene Überleben denken. Was wäre die Truppe sonst ohne ihn?

... er sich an meinen Namen erinnern kann.
Und diesen in der Vorstandsetage im richtigen Moment ins Gespräch bringt. Nämlich immer dann, wenn es schlecht läuft. Oder wenn er einen Sündenbock braucht. Ich bin begeistert davon, wenn mein Name der meistgenannte in sämtlichen Krisengesprächen ist.

... er mir eine neue Heimat gegeben hat.
Er selbst muss leider schon immer sehr früh nach Hause gehen (schließlich ist er ja auch erst spät gekommen). Aber dank immer neuer Aufgaben darf ich meist länger im Büro bleiben. Ich hätte auch gar keinen anderen Ort, an dem ich lieber wäre, um irgendwas anderes zu tun.

... er so flexibel ist.
Er kommt und geht, wie es ihm passt - ohne Bescheid zu sagen. Terminplanung wird dadurch zwar unmöglich, steigert aber dafür meine Fähigkeit zur Spontaneität und Improvisation. Und es bietet mir die einmalige Chance meine Kreativität zu trainieren, wenn jemand nach ihm fragt.

... er still und verschwiegen ist.
Wenn ich meine Arbeit gut mache, behält er es dankenswerter Weise für sich und erzählt es keinem weiter. Ansonsten würde mir ja auch eine Beförderung oder gar Gehaltserhöhung drohen. Aber mein Chef weiß das zum Glück zu verhindern.

... er stets zur Stelle ist und immer hinter mir steht.
Und zwar immer genau dann, wenn ich dringende Aufgaben zu erledigen habe. Dann kommt er alle zehn Minuten ins Büro um zu überprüfen, wie weit ich bin. Das hilft wirklich. Und macht fast gar nicht nervös. Ich kann ja schließlich auch viel besser arbeiten, wenn er die ganze Zeit hinter mir steht und jedes Komma einzeln kommentiert.

... er weiß, dass ich nur unter Druck so richtig gut arbeite.
Deshalb gibt er mir die wirklich dringenden Aufträge auch nicht gleich zu Arbeitsbeginn. Das wäre ja zu einfach! Nein, er wartet damit bis kurz vor Feierabend und ermöglicht mir so wieder süße Überstunden.

Deshalb liebe ich meinen Chef !!!

 


 

Änderungen überleben

Deine Firma wird in Kürze einigen wichtigen Änderungen unterworfen sein. In den nachfolgenden drei Lektionen wirst Du lernen, wie Du diese Änderungen etwas einfacher überleben kannst.

LEKTION 1

Ein Rabe saß auf einem Baum und ruhte sich aus.
Ein kleiner Hase sah den Raben und fragte: «Kann ich das auch, den ganzen Tag über da sitzen und nichts tun?»
Der Rabe antwortete : «Na klar, warum nicht?»
Da setzte sich der Hase unter dem Baum hin und ruhte sich ebenfalls aus. Da erschien plötzlich ein Fuchs! Er stürzte sich auf den Hasen und fraß ihn auf!

Und die Moral von der Geschicht’.

Wenn man den ganzen Tag nur herumsitzen und nichts tun will, sollte man wohl besser eine hohe, sogar sehr hohe Stellung haben.


LEKTION 2

Ein Truthahn plauderte mit einem Stier. «Ich möchte gerne auf den Baum da klettern » flüsterte der Truthahn, «Aber dazu habe ich nicht genug Kraft».
«Du könntest mir zum Beispiel den Arsch lecken», antwortete da der Stier, «mein Kot steckt nämlich voller Vitamine.»
Da fing der Truthahn an, den Stier am Arsch zu lecken und merkte, dass er nun genug Energie besaß, um den ersten Ast zu erreichen. Am nächsten Tag, nachdem er dem Stier wieder am Arsch geleckt hatte, brachte er es sogar bis zum zweiten Ast. Nach 2 Wochen Arschleckerei kam er schließlich zum Baumwipfel.
Ein paar Tage später entdeckte ihn ein Bauer. Er nahm sein Gewehr und putzte den Truthahn vom Baum!

Und die Moral von der Geschicht’.

Arschleckerei bringt Dich vielleicht etwas höher hinaus aber lange dauert es in der Regel nicht!
(Ausnahmen haben die Regel.)


LEKTION 3

Ein kleiner Vogel flog, um dem Winter zu entfliehen, gegen Süden. Weil es aber so kalt war, hatte er bald keine Kraft mehr und fiel auf eine Wiese. Während er so da lag, kam eine Kuh des Weges und schiss ihn voll mit einem Fladen zu. Während der kleine Vogel unter der Scheiße lag, merkte er, dass diese ihn aufwärmte und er langsam wieder auftaute. Einmal aufgetaut, begann er voller Freude zu singen. Eine Katze, die vorbeikam, hörte den Gesang und war verwundert. Als sie dem Ton auf die Spur ging, entdeckte sie den kleinen Vogel unter dem Kuhfladen. Sie grub ihn aus und fraß ihn auf der Stelle!

Und die Moral von der Geschicht’.

  1. Nicht alle, von denen Du zusammengeschissen wirst, sind Deine Feinde.
  2. Nicht jedermann, der Dich aus dem Dreck zieht, ist deswegen auch Dein Freund.
  3. Und wenn Du mal in der Scheiße sitzt, so halte gefälligst die Schnauze!

 

  

Falls du Gefängnis und Arbeit einmal verwechseln solltest, so helfen dir vielleicht die nachstehenden Vergleiche, die beiden auseinander zu halten!

Gefängnis:Büro:
Du verbringst die meiste Zeit in einer 2 x 3 m Zelle. Du verbringst die meiste Zeit an einem 2 x 2 m Platz.
Du bekommst drei Mahlzeiten pro Tag. Du bekommst nur eine Pause für eine einzige Mahlzeit und musst auch noch dafür bezahlen.
Bei gutem Betragen bekommst du Urlaub. Für gutes Betragen wirst du mit mehr Arbeit belohnt.
Der Wächter schließt und öffnet alle Türen für dich. Du musst eine ID tragen und alle Türen selbst öffnen.
Du hast eine eigene Toilette. Du musst die Toilette teilen.
Freunde und Verwandte dürfen dich besuchen. Du darfst nicht einmal mit deiner Familie reden.
Es ist alles durch Steuergelder bezahlt und du brauchst nicht einmal dafür zu arbeiten. Du musst für die Spesen selbst aufkommen und dann zieht man Dir vom Lohn noch Steuern ab, um für die Gefangenen zu zahlen.
Dort hast du Wachpersonal. Hier nennt man sie "Manager".

 

 

Unter Beobachtung:

Ein Desktop mit Augen, der jemanden bei der "Arbeit" beobachtet.

Achtung: Das ist eine PowerPoint-Präsentation. Damit es funktioniert musst du PowerPoint installiert haben. Hast du ihn nicht drauf, kannst Du ihn hier runterladen.

 

... ich hab einen tollen Job ... ich hab einen tollen Job ... ich hab einen tollen Job ... und ich mag eh nicht in der Sonne liegen ... und ich will nicht frei haben ... nein nein nein!!! Ich hab einen tollen Job ... ich hab einen tollen Job ... ich hab einen tollen Job ...

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gemailt von Michael Koschmieder

INFOTEXT

Die Bevölkerung von Deutschland beträgt derzeit 80 Millionen Menschen. Davon sind 20,5 Millionen Rentner. Es verbleiben also 59,5 Millionen, um die ganze Arbeit zu verrichten.
Zieht man noch 22 Millionen Kinder, Schüler und Studenten ab, verbleiben noch 37,5 Millionen.
Dann sind da aber noch 4 Millionen Arbeitslose, 16 Millionen Beamte, die auch kaum etwas tun, sowie 14 Millionen Hausfrauen bzw. Mütter. Bleiben also 3,5 Millionen Menschen übrig.
300.000 befinden sich zudem im Militär / Zivildienst, 1,7 Millionen im Krankenstand / Krankenhaus, weiter 1,4 Millionen im Urlaub, 40.000 sind Penner und 59.998 befinden sich im Gefängnis. Somit bleiben nur 2 armselige Trottel übrig, um die ganze Arbeit zu erledigen.
Du und ich. Und was tust Du?
Sitzt da und liest diesen scheiß Infotext. Kein Wunder, das ich total überlastet bin.

 

 

Bei uns wird nach 5 Verfahren gearbeitet!

1. Montag:
Nach der sächsischen Heidekraut-Methode:
Heide graut mir vor der Arbeit!

2. Dienstag:
Nach der Katzen-Methode:
Die Pfoten auf den Tisch und auf die Mäuse warten!

3. Mittwoch:
Nach der Elektriker-Methode:
Ohne Spannung zur Arbeit. Widerstand leisten. Jeden Kontakt zur Leitung vermeiden!

4. Donnerstag:
Nach der Robinson-Methode:
Warten bis Freitag kommt!

5. Freitag:
Nach der Bassuff-Methode:
Bass uff, dass de den Feierabend nett verpasst!

 

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