• Google möchte meinen Stadort verbessern. Ich wäre dann gerne hier.
  • ... oder hier.
  • Das ist ein heißer Hund.
  • Kaffee erfolgreich hinzugefügt. körper.exe kann gestartet werden.

Arbeitswelt 10

 

Einige kleine Tipps zum besseren Miteinander oder Wie treibe ich meine Kollegen in den Wahnsinn.

  • Verlassen Sie den Kopierer Ihrer Firma stets mit den Einstellungen 200%, Din A3, 99 Kopien.
  • Füllen Sie vier Wochen lang entkoffeinierten Kaffee in die Kaffeemaschine. Haben die Kollegen ihre Koffein-Sucht überwunden, steigen Sie ohne Vorwarnung auf eine Ultra-Mischung starken Espressos um.
  • Schreiben Sie in die Betreffzeile jeder E-Mail entweder "Angebot zum Partnertausch" oder aber "Der Betriebsrat ist Dir auf der Spur".
  • Desinfizieren Sie Ihren Arbeitsplatz mit Sagrotan, nachdem ein Kollege Ihren Schreibtisch berührt hat. (Jetzt nur nicht nachlassen: Rache ist Blutwurst!)
  • Jedes Mal, wenn ein Kollege Sie um etwas bittet, fragen Sie ihn, ob er auch Pommes dazu haben möchte.
  • Probieren Sie aus, wie Sie mit einem Stift oder Lineal auf Ihrem Schreibtisch quietschende Geräusche erzeugen können, die bei Ihren Kollegen Gänsehaut oder Kopfschmerzen verursachen.
  • Suchen Sie die irrelevantesten und langatmigsten Texte im Internet und schicken Sie diese mit der Bemerkung "Das dürfte euch interessieren" per Mail an Ihre Kollegen weiter.
  • Beenden Sie jeden Satz mit "Amen" oder "Das habe ich in meiner Vision gesehen".
  • Machen Sie Ihren Kollegen mitten im Gespräch klar, dass die Konversation beendet ist, indem Sie die Hände über die Ohren legen.
  • Rufen Sie laut Zufallszahlen, wenn einer Ihren Kollegen gerade am Zählen ist.
  • Stellen Sie einen Mülleimer auf Ihren Schreibtisch und beschriften Sie ihn mit "Eingang".
  • Stellen Sie Ihren Kollegen mysteriöse oder zweideutige Fragen und notieren Sie ihre Antworten in einem Heft, auf dem Sie groß "Psychologische Profile" geschrieben haben.
  • Üben Sie das Nachahmen der Fax- und Modemgeräusche. Für Könner: Imitieren Sie die Mail-Benachrichtigung Ihres nächsten Kollegen.
  • Setzen Sie sich in der Kantine immer allein an den größten freien Tisch und schicken Sie alle Kollegen mit dem Hinweis "Ich erwarte noch jemanden aus Hollywood" weiter.
  • Wiederholen Sie – mit wirrem Blick - regelmäßig diesen Dialog mit sich selbst: "Hörst Du auch diese Stimmen?" – "Welche Stimmen?" – "Jetzt höre ich Sie auch nicht mehr...".
  • Rufen Sie beim Einsteigen in den Firmen-Fahrstuhl jedesmal laut "Die Fahrscheine, bitte!"
  • SCHREIBEN SIE NUR IN GROSSBUCHSTABEN.
  • schreiben sie nur in kleinen buchstaben.
  • ScHrEiBeN sIe AbWeChSeLnD GrOße UnD KlEiNe BuChStAbEn.
  • Benutzen Sie keine Punkte Kommas Ausrufe- oder Fragezeichen Egal wann oder wem Sie schreiben Benutzen Sie dabei möglichst auch gelbe Schrift auf weißem Grund
  • Bestehen Sie auf die E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
  • Schicken Sie pro Stunde mehrere E-Mails über den großen Verteiler, um Ihren Kollegen mitzuteilen, was Sie gerade machen. Zum Beispiel: "Wenn mich jemand sucht, ich bin auf Toilette."
  • Klatschen Sie mit den Händen die Melodie der deutschen Nationalhymne auf ihren aufgeblasenen Wangen. Wenn Sie fast fertig sind, sagen Sie "Nein, warte, ich habe es versaut" und fangen von vorne an.
  • Fragen Sie neue Kollegen als erstes, welches Geschlecht sie haben.
  • Tragen Sie eine Handpuppe bei sich und benutze Sie diese, um mit Ihren Kollegen zu reden.

 

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Kleine Formulierungshilfen für den Geschäftsalltag

Anstatt: Ist mir scheissegal.
Sagt man: Ich sehe das ganz emotionslos.

Anstatt: Was hab ich mit dem Dreck zu tun??
Sagt man: Ich war von Anfang an nicht in dieses Projekt involviert.

Anstatt: Das ist der absolute Scheiß!!
Sagt man: Eine interessante Herausforderung!

Anstatt: Das mach ich sicher nicht, du Blödmann!
Sagt man: Es gibt technische Gründe, die mir die Erledigung dieser Aufgabe leider nicht ermöglichen.

Anstatt: Verdammte Sch..., diese Vollidioten haben mir nichts gesagt!
Sagt man: Wir müssen unsere interne Kommunikation verbessern.

Anstatt: Dieser Trottel versteht überhaupt nix!
Sagt man: Er ist mit dem Problem noch nicht vertraut.

Anstatt: Mir doch wurscht, du Depp!
Sagt man: Bedauerlicherweise kann ich Ihnen in diesem Punkt nicht weiterhelfen.

Anstatt: Dieser Idiot baut einen Mist nach dem anderen!
Sagt man: Möglicherweise haben wir noch nicht die richtige Position für ihn gefunden.

Anstatt: Na, hast du mit dem Chef geschlafen?
Sagt man: Hat man endlich deine Kompetenz anerkannt?

Anstatt: Wir sind im Arsch!
Sagt man: Die Produktivitätsindex unseres Unternehmens zeigt einen sensiblen Rückgang.

Anstatt: Ich hab von Anfang an gewusst, dass das alles Schei... ist.
Sagt man: Verzeihung, ich hätte Sie warnen können, wenn man mich involviert hätte.

Anstatt: Du kennst dich überhaupt nicht aus, du Depp!
Sagt man: Gehört das zu Ihren Kernkompetenzen?

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"Jetzt reicht´s, ich werde meinem Chauffeur kündigen!", tobt der Boss, "er hat mich nun schon dreimal in Lebensgefahr gebracht!"
"Aber Chef!", versucht die Sekretärin zu beschwichtigen, "seien Sie doch nicht so! Geben Sie ihm doch noch eine Chance!"

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Eignungstest:

Du bist spät abends mit dem Auto unterwegs, während draußen ein wildes Sturmwetter bläst.
Du fährst an einer Haltestelle vorbei und siehst drei Leute, die auf einen Bus warten.

  • Eine alte Frau, die aussieht, als ob sie gleich sterben wird,
  • einen alten Bekannten, der Dir mal das Leben gerettet hat und
  • die perfekte Frau Deiner Träume.

Dein Dilemma:
Dein Auto ist ein zweisitziger Roadster, es kann folglich nur ein Passagier in deinem Wagen mitfahren und, wenn Du einmal die Haltestelle verlassen hast, kannst Du nicht mehr umkehren.
Wen würdest Du mitnehmen? Denk nach, bevor Du auf "Lösung" klickst. Dies ist ein moralisches und ethisches Dilemma, das als Teil eines Eignungstests für Börsenmakler im Warentermingeschäft verwendet wurde. Deine Zukunft könnte also von Deiner Antwort abhängen.

  • Du könntest die alte Frau mitnehmen. Vielleicht wird sie sterben, deshalb sollte man sie als erstes retten;
  • oder Du könntest den alten Freund mitnehmen. Dies wäre die Gelegenheit, Deine Lebensschuld zu begleichen;
  • andererseits triffst Du vielleicht nie wieder Deine Traum-Frau.

Derjenige, der den Job bekam (von 200 Bewerbern), hatte kein Problem, eine Lösung zu finden.

 

Lösung

 

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Der Lehrling kommt zum Meister gelaufen und schreit: "Meister, Meister, das Haus ist eingestürzt."
Darauf der Meister: "Habe ich euch Idioten nicht gesagt, dass das Gerüst erst abgebaut werden darf, wenn die Tapete trocken ist?"

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Ihr jungen haltet ja überhaupt nichts mehr aus, sagt der Geselle zu den Azubis. "Gleich macht ihr schlapp. Als ich Lehrling war, da war alles noch ganz anders. Da hieß es zupacken. Wenn nötig, 25 Stunden am Tag!"
"Kommen Sie schon, der Tag hat doch nur 24 Stunden."
"Weiß ich, weiß ich," brüstet sich der alte Geselle. "Wir haben eben eine Stunde früher angefangen!"

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Meyer kommt zu seinem Chef: "Ich möchte Sie um eine Gefälligkeit bitten, Chef."
"Ich höre."
"Würden Sie mir bitte meinen Lohn um 20 Euro kürzen."
Der Chef sieht ihn verdutzt an: "Wie bitte?"
"Nun ja, ohne die 20 Euro hätte ich Anspruch auf Unterstützung vom Sozialamt."

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"Unser Juniorchef ist wie Sprudel", weiht Susanne die neue Kollegin ein.
"So prickelnd?"
"Nein, aufbrausend und ohne Geschmack."

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Mit einer Stunde Verspätung kommt Huber ins Büro, über und über mit Pflaster beklebt.
"Ich bin aus dem Fenster gefallen", jammert er.
"Na und", knurrt der Chef, "das dauert doch keine Stunde!"

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Beim Einstellungsgespräch:
A: "Welche Schulbildung haben Sie?"
B: "Keine, bin Analphabet."
A: "Was, bitte?"
B: "Analphabet."
A: "Buchstabieren Sie bitte."

 

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