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Microsoft

 

Absturz

 

Gemailt von Matthias Mucha, Berlin

Gut, dass Microsoft keine Autos baut

Auf einer Computermesse verglich Bill Gates die Computerindustrie mit der Autoindustrie: "Wenn General Motors (GM) mit der Technologie so mitgehalten hätte wie die Computerindustrie, dann würden heute alle 25 $-Autos fahren, die 1.000 Meilen pro Gallone Sprit fahren würden."
Die Replik, die GM an die Presse verschickte, hat Unterhaltungswert:
Wenn GM eine Technologie wie Microsoft entwickelt hätte, dann würden wir heute alle Autos mit folgenden Eigenschaften fahren:

 

Ihr Auto würde ohne erkennbaren Grund zweimal am Tag einen Unfall haben.

 

Jedes Mal, wenn die Linien auf der Straße neu gezeichnet werden würden, müsste man ein neues Auto kaufen.

 

Gelegentlich würde ein Auto auf der Autobahn ohne erkennbaren Grund ausgehen und man würde das einfach akzeptieren, neu starten und dann weiterfahren.

 

Wenn man bestimmte Manöver durchführte, würde das Auto einfach ausgehen und sich weigern, neu zu starten. Man müsste dann den Motor neu installieren.

 

Man kann nur alleine im Auto sitzen, es sei denn, man kauft "Car 98" oder "Car NT". Aber dann müsste man jeden Sitz einzeln bezahlen.

 

Macintosh würde Autos herstellen, die mit Sonnenenergie fahren, zuverlässig laufen, fünfmal so schnell und zweimal so leicht zu fahren sind, aber nur auf 5% der Straßen laufen.

 

Die Öl-Kontrolleuchte, die Warnlampen für die Temperatur und Batterie würden durch eine "Genereller Auto-Fehler"-Warnlampe ersetzt.

 

Neue Sitze würden erfordern, dass alle dieselbe Gesäßgröße haben.

 

Das Airbag-System würde fragen "Sind Sie sicher?", bevor es auslöst.

 

GM würde Sie zwingen, mit jedem Auto einen Luxus-Kartensatz der Firma Rand McNally (seit Neuestem eine GM-Tochter) mit zukaufen, auch wenn Sie diesen Kartensatz nicht bräuchten oder wollten. Wenn Sie diese Option nicht wahrnehmen, würde das Auto sofort 50% langsamer werden (oder schlimmer). Darüber hinaus würde GM deswegen unweigerlich ein Ziel von Untersuchungen der Justiz sein.

 

Immer dann, wenn ein neues Auto von GM vorgestellt werden würde, müssten alle Autofahrer das Autofahren neu erlernen, weil keiner der Bedienhebel genauso funktionieren würde wie bei älteren Autos.

 

Außerdem müsste man den "Start"-Knopf drücken, um den Motor auszuschalten."

 


 

migrain

 

Restaurant: Kundenbetreuung a la Microsoft

Eine Lektion in Kundenbetreuung (wenn Restaurants wie Microsoft funktionieren würden)

Gast: Kellner!

Kellner: Guten Tag, mein Name ist Bill und ich bin ihr betreuender Kellner. Was ist ihr Problem?

Gast: Da ist eine Fliege in meiner Suppe!

Kellner: Versuchen sie's noch mal, vielleicht ist sie dann nicht mehr da.

Gast: Nein, sie ist immer noch da.

Kellner: Vielleicht ist es die Art und Weise wie sie die Suppe benutzen; versuchen sie doch sie mit der Gabel zu essen.

Gast: Auch wenn ich die Suppe mit der Gabel esse, die Fliege ist immer noch da.

Kellner: Vielleicht ist die Suppe inkompatibel mit der Schale; welche Art von Schale verwenden sie?

Gast: Eine SUPPENSCHALE!

Kellner: Hmmm, das sollte funktionieren. Vielleicht ist es ein Konfigurationsproblem; wie wurde die Schale denn serviert.

Gast: Sie brachten sie auf einer Untertasse; aber was hat das mit der Fliege in meiner Suppe zu tun?

Kellner: Können sie sich an irgendetwas erinnern was sie taten bevor sie die Fliege in ihrer Suppe entdeckten?

Gast: Ich habe mich an diesen Tisch gesetzt und die Tagessuppe bestellt!

Kellner: Haben sie ein Upgrade auf die letzte Tagessuppe in Erwägung gezogen?

Gast: Sie haben mehr als eine Tagessuppe pro Tag?

Kellner: Ja, die Tagessuppe wechselt stündlich.

Gast: Na gut, und was ist die Tagessuppe momentan?

Kellner: Die momentane Tagessuppe ist Tomatensuppe.

Gast: Gut. Bringen sie mir die Tomatensuppe und die Rechnung. Ich hab's eilig.

Der Kellner geht und kommt mit einer neuen Suppenschale voll Tomatensuppe und der Rechnung.

Kellner: Hier, bitte sehr. Ihre Suppe und die Rechnung.

Gast: Das ist eine Kartoffelsuppe!

Kellner: Ja, die Tomatensuppe ist momentan noch nicht fertig.

Gast: Auch egal, ich bin so hungrig, ich würde alles essen.

Der Kellner geht.

Gast: Kellner! Da ist eine Wanze in meiner Suppe!

 

Die Rechnung:
Tagessuppe 5.00 $
Upgrade auf eine neuere Tagessuppe 2.50 $
Zustellgebühr 4.95 $
Inanspruchnahme der Betreuung 10.00 $
Anmerkung: Wanze in der Suppe ohne Aufpreis (wird bei der morgigen Tagessuppe behoben)
Rechnungsbetrag: 22.45 $

 

 

Windows

 

Wie viele Microsoft-Mitarbeiter benötigt man, um eine defekte Glühbirne zu wechseln? 4! Einer dreht die alte Birne heraus, der zweite Baut die Fassung so um, dass Netscape-Glühbirnen nicht reinpassen, der Dritte baut eine Kurzschlussautomatik für Sun-Glühbirnen ein, und der Vierte überzeugt die Regierung davon, dass das alles fairer Wettbewerb ist!

 

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Ein Helikopter-Pilot hat in den tiefen Wolken und Dunst über Seattle bei Funk- und Navigationsausfall die Orientierung verloren. Er fliegt zu einem Hochhaus und zeigt ein Schild mit der Aufschrift "WO BIN ICH?".
Kurz danach wird im Hochhaus ein großes Schild gezeigt: "IN EINEM HELIKOPTER!".
Ein Blick auf die Karte, der Pilot grinst, winkt und fliegt auf direktem Weg zum Flugplatz Seantar. Nach der Landung fragt der Copilot, wie er aus dieser Information seine Position erarbeitet habe. Antwort: "Das musste das Microsoft-Haus sein. Die Antwort war typisch MS-Hilfe: Technisch korrekt aber völlig unbrauchbar."

 

Windows Virus Edition

 

Microsoft Betriebsurlaub: Vier Microsoft-Leute fahren im Auto als ein Reifen platzt.
Der Programmierer: "Mist! Also dann lasst uns aussteigen und den Reifen wechseln."
Der Mann von der Hotline: "Ach was. Wir rufen einfach beim ADAC an. Soll der den Reifen wechseln."
Der Systemanalytiker: "Nein! Wir machen einfach alle Türen auf und wieder zu. Dann funktioniert's schon wieder."
Der PR-Leiter: "Seid ihr bekloppt! Wir fahren jetzt einfach ganz normal weiter. Es wird schon keiner was merken."

 

SP IV

 

Auf der CeBit wird Microsoft Network vorgeführt. Das Standpersonal preist unter dem Schlagwort "Information at your Fingertips" den Zugang zum Wissen der Welt. Ein Besucher setzt sich an den PC und tippt ein: "Wo ist mein Vater?
Antwort: "Er wohnt in München und arbeitet bei Siemens."
Der Besucher schüttelt den Kopf: "So ein Blödsinn. Mein Vater ist sein 10 Jahren tot!"
Antwort aus dem Datennetz: "Tod ist der Mann ihrer Mutter. Ihr Vater wohnt in München und arbeitet bei Siemens."

 

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Ein Chirurg, ein Architekt und ein NT-Netzwerkverwalter streiten, wessen Berufsstand der älteste sei.
Der Chirurg: "Gott entnahm Adam eine Rippe und schuf Eva. Die erste Tat war eine Operation!"
Der Architekt widerspricht: "Vor Adam und Eva herrschte das Chaos. Gott baute die Welt. Die erste Tat war folglich eine architektonische Leistung.
"Der NT-Netzwerkverwalter trumpft auf: "Und von wem stammt das Chaos? Von wem wohl?".

Vista

 

Microsoft Helpdesk

Kundin: Hallo, hier spricht Claudia Hofhuber. Ich krieg' meine Diskette nicht mehr raus..
Helpdesk: Haben Sie den Auswurfknopf gedrückt?
Kundin: Ja, klar. Aber es passiert gar nichts.
Helpdesk: Das klingt nicht gut. Ich schreib's mal auf..."
Kundin: Äh, Moment kurz.... Tut mir leid, grade seh ich dass die Diskette ja noch auf meinem Schreibtisch liegt. Ich hab' sie noch gar nicht rein..... Sorry.

Helpdesk: Klicken Sie mal bitte auf 'Arbeitsplatz' links auf Ihrem Bildschirm.
Kunde: Links bei Ihnen oder links bei mir?

Nachricht auf der Voicemail:
Hallo hier ist Martina Jansen. Ich kann nicht drucken. Jedesmal wenn ich einen Druckbefehl losschicke, kommt eine Meldung "Drucker nicht vorhanden". Das gibt's gar nicht. Der Drucker steht direkt bei mir am Schreibtisch, ich meine, ich kann ihn doch sehen und der PC sagt, dass er nicht vorhanden ist...

Kunde: Ich kann nicht in roter Schrift drucken...
Helpdesk: Haben Sie einen Farbdrucker?
Kunde: Aha! Danke.

Helpdesk: Und was sehen Sie auf Ihrem Bildschirm?
Kundin: Einen kleinen Teddy, den mir mein Freund geschenkt hat!

Helpdesk: Jetzt drücken Sie die Taste F8 ´mal.
Kunde: Passiert nichts...
Helpdesk: Was haben Sie jetzt genau getan?
Kunde: Ich habe achtmal die Taste "F" gedrückt und es passiert rein gar nichts...

Kunde: Meine Tastatur funktioniert nicht mehr.
Helpdesk: Sind Sie sicher, dass sie eingesteckt ist?
Kunde: Nein, weil ich nicht hinter den Computer komme.
Helpdesk: Nehmen Sie Ihre Tastatur und gehen Sie ein paar Schritte vom Schreibtisch weg.
Kunde: Okay
Helpdesk: Konnten Sie die Tastatur mitnehmen?
Kunde: Ja
Helpdesk: Das heißt, dass die Tastatur nicht eingesteckt ist. Ist vielleicht noch eine andere Tastatur auf Ihrem Tisch?
Kunde: Ja, da liegt noch eine. Aha! Die funktioniert auch!

Helpdesk: Ihr Passwort lautet kleines a, großes V und die Zahl 7.
Kunde: Sieben, groß oder klein ??

Der Kunde kommt nicht ins Internet.
Helpdesk: Sind Sie sicher, dass Sie das richtige Passwort benutzen?
Kunde: Ja natürlich, ich habe doch beim Kollegen zugeschaut.
Helpdesk: Würden Sie mir bitte sagen, welches Passwort Sie benutzen?
Kunde: Fünf Sterne.

Helpdesk: Welches Antivirenprogramm benutzen Sie?
Kunde: Netscape.
Helpdesk: Das ist kein Antivirenprogramm.
Kunde: Natürlich, Entschuldigung.... ich meinte Internet Explorer.

Kunde: Ich hoffe Sie können mir helfen. Ein Freund hat mir einen tollen Bildschirmschoner aufgespielt, aber jedes mal wenn ich die Maus bewege ist er weg.

Helpdesk: Microsoft, wie kann ich Ihnen helfen?
Ältere Kundin: Ich warte jetzt seit vier Stunden auf Sie. Wie lange dauert es denn noch?
Helpdesk: Äh..? Tut mir leid, aber ich verstehe nicht wie ich Ihnen helfen kann?
Ältere Kundin: Ich habe in Word etwas geschrieben und dann auf Hilfe gedrückt. Das war vor vier Stunden! Wann werden Sie mir denn endlich helfen?

Helpdesk: Wie kann ich Ihnen helfen?
Kunde: Ich schreibe zum ersten Mal eine E-Mail.
Helpdesk: Okay, und wo kommen Sie nicht weiter?
Kunde: Bei der Adresse von meinem Freund. Ich finde zwar das "a", aber ich weiß nicht wie ich diesen Kringel da rum malen soll.

Helpdesk: Guten Tag, wie kann ich Ihnen helfen?
Kunde: Hallo... ich kann nicht drucken.
Helpdesk: Klicken Sie bitte mal auf Start und...
Kunde: Fangen Sie jetzt bitte nicht mit diesem ganzen technischen Scheiß an. Ich bin nicht Bill Gates!

 


 

Theorie ist wenn man alles weiß, aber nichts funktioniert.
Praxis ist wenn alles funktioniert, aber niemand weiß warum.
Microsoft vereint Theorie und Praxis: Nichts funktioniert und niemand weiß warum.

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Bei Microsoft wird ein Findelkind entdeckt. Die Gerüchteküche brodelt. Sogar Bill wird als möglicher Vater ins Spiel gebracht. Das veranlasst Microsoft zu einer offiziellen Stellungnahme: "Ein Microsoft-Mitarbeiter kann unmöglich der Vater des Kindes sein.
Erstens: Bei Microsoft wird nichts mit Lust und Liebe gemacht.
Zweitens: Bei Microsoft war noch nie etwas innerhalb von neun Monaten fertig.
Drittens: Bei Microsoft ist noch nie etwas entstanden, was von Anfang an Hand und Fuß hatte."

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Kaffeepause beim Kongress der Bestattungsunternehmer in Seattle:
"Auf dem Weg hierher bin ich an einer Unfallstelle vorbeigekommen. Drei Microsoft Marketing Manager waren mit dem Porsche gegen einen Baum gefahren. Totalschaden."
"Waren die schwer verletzt?"
"Und ob. Ich habe sie gleich an Ort und Stelle begraben müssen."
"Bist du sicher, dass sie auch wirklich schon tot waren?"
"Ach, du weißt doch, wie diese Marketing Leute immer lügen."

 

Win 7

 

gemailt von Michael Koschmieder

Zwei Microsoftmitarbeiter fahren mit dem Auto. Plötzlich klingt der Motor recht merkwürdig - sie haben eine Panne.
Fragt der eine den anderen: "Was machen wir nun?".
Dieser entgegnet: "Na wie wir es sonst auch machen, wir schließen alle Fenster und probieren einen Neustart".

 


 

Vater Microsoft,

Der Du bist auf der Festplatte,
Geheiligt sei Dein Windows,
Dein Update komme, Dein Bugfix geschehe,
Wie in Windows als auch in Office.
Unser täglich MSN gib uns heute,
Und vergib uns unsere Raubkopien,
Wie auch wir vergeben unserer Telekom.
Und führe uns nicht zu IBM,
Sondern erlöse uns von OS/2,
Denn Dein ist das DOS und
Das Windows und NT
In Ewigkeit.
ENTER

 

Star Trek und Mircosoft (Was für Kurzfilmfreunde)

 

Microsoft kauft die katholische Kirche

Vatikanstadt, 19. Dezember (AP) - In einer Pressekonferenz auf dem Petersplatz hat der US-amerikanische Computergigant Microsoft heute den Erwerb der Katholischen Kirche im Austausch gegen eine Beteiligung des Klerus am Firmenkapital angekündigt. Sollte die Transaktion Zustandekommen, wäre es das erste Mal, dass eine Softwarefirma eine große Weltreligion erwirbt.

Wie Microsoft-Chef Bill Gates mitteilte, soll Papst Johannes Paul II. Leiter der Abteilung Religions-Software des neu gegründeten Konsortiums sein, während die Microsoft-Aufsichtsratsmitglieder Michael Maples und Steven Ballmer im Vatikan zu Kardinälen berufen werden sollen. "Wir erwarten in den nächsten fünf Jahren einen Boom auf dem religiösen Sektor", sagte Gates auf der Pressekonferenz. "Die vereinten Ressourcen von Microsoft und der Katholischen Kirche werden es möglich machen, Religion einfacher, unterhaltender und für ein breites Publikum zugänglich zu machen."

„Durch das Microsoft Network" - den Online-Dienst der Firma - „werden wir die Sakramente zum ersten Mal im direkten Computerzugriff verfügbar machen und die beliebte vorreformatorische Praxis des Ablasshandels wieder aufleben lassen", kündigte Gates an. „Sie können an der Kommunion teilnehmen, ihre Sünden beichten, sogar ihre Zeit im Fegefeuer vermindern. Und das alles, ohne ihre eigenen vier Wände zu verlassen."

Mit dem neuen Anwenderprogramm Microsoft Church, das auch eine frei programmierbare Makrosprache enthalten wird, soll Gates zufolge, in Zukunft der automatische Download von Himmlischer Gnade auch in Abwesenheit des Benutzers möglich sein.

Der Deal garantiert Microsoft die elektronischen Exklusivrechte auf die Bibel und die begehrte Kunstsammlung des Vatikan, in der Meisterwerke von Künstlern wie Michelangelo und Leonardo da Vinci enthalten sind. Kritiker des Projektes fürchten hingegen, dass sich die Softwarefirma starkem Widerstand der Konkurrenz aussetzt, wenn sie den Zugriff auf diese Schlüsselpositionen des Weltkulturerbes einschränkt.

„Das jüdische Volk hat das 'look and feel' der Heiligen Schrift erfunden", sagte der US-amerikanische Rabbi David Gottschalk aus Philadelphia.
„Nehmen Sie zum Beispiel die Durchquerung des Roten Meeres - das hatten wir schon Jahrtausende lang bevor die Katholiken die Szene betraten". Andererseits wird argumentiert, dass sowohl der katholische als auch der jüdische Glauben auf dem gemeinsamen Erbe des Alten Testaments beruht. „Die Katholische Kirche hat lediglich ein erfolgreicheres Marketing für ein größeres Publikum betrieben", bemerkt der Notre-Dame-Theologe Kenneth Madgan.

Der Marktanteil der katholischen Kirche ist in den letzten 2000 Jahren dramatisch angewachsen, während der Judaismus weit zurückliegt, obwohl diese Glaubensrichtung als erste viele jetzt vom Christentum übernommenen Konzepte angeboten hat. In ihrer tausendjährigen Geschichte hat sich die Katholische Kirche einen Ruf als aggressiver Marktkonkurrent erworben, unter anderem durch Kreuzzüge, die Menschen dazu zwingen sollten, ein Katholizismus-Upgrade durchzuführen, oder aber durch Exklusiv-Lizenzverträge mit verschiedenen Königreichen, in denen alle Menschen von Geburt an mit christlichem Glauben ausgerüstet wurden, ganz gleich, ob sie ihn im späteren Leben verwenden wollten oder nicht.

Heute ist das Christentum unter verschiedenen Markennamen erhältlich, obwohl die katholische Version immer noch die verbreitetste ist. Der Auftrag der Katholischen Kirche ist es, „alle Ecken der Welt" zu erreichen, eine perfekte Ergänzung zu der Microsoft-Vision „ein Computer auf jedem Schreibtisch und in jedem Haushalt".

Während der Vorstellung des Kooperationsprojektes erläuterte Gates die Langzeit-Strategie seiner Firma. Die Microsoft-Ingenieure arbeiten demzufolge an einer skalierbaren religiösen Programm-Architektur, die mit Hilfe von Emulationen alle Glaubensrichtungen unterstützen soll. Der Softwarehersteller will in Zukunft eine einzige Kernreligion mit einer Reihe von verschiedenen Benutzerschnittstellen je nach gewünschter Religion anbieten - „Eine Religion, verschiedene Implementierungen", wie Gates ankündigte.

Nach der Auffassung von Herb Peters, Sprecher der US-amerikanischen Southern Baptist Conference, könnte dieser jüngste Coup von Microsoft eine Welle von Firmenübernahmen und Beteiligungsverkäufen auslösen, da nun auch die anderen Kirchen ihre Position auf dem stark umkämpften religiösen Markt behaupten wollen.