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Gebet eines bayerischen Pfarrers aus dem Jahre 1864
(andere Quelle sagt: Ev. Prälat Röckle, Stuttgart 1864)
Lieber Herr und Gott: Erhöre dies Gebet! Setz dem Überfluß Grenzen und laß die Grenzen überflüssig werden. Nimm den Ehefrauen das letzte Wort und erinnere die Männer an ihr erstes. Gib den Regierenden ein besseres Deutsch und den Deutschen eine bessere Regierung. Schenke uns und unseren Freunden mehr Wahrheit und der Wahrheit mehr Freunde. Bessere solche Beamte, die wohl tätig, aber nicht wohltätig sind. Lass die, die rechtschaffend sind, auch Recht schaffen, und sorge dafür, dass alle in den Himmel kommen, aber - wenn Du es willst - noch nicht gleich.
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Lieber Gott, bis jetzt geht es mir heute gut!
Ich habe noch nicht getratscht und auch noch nicht meine Beherrschung veloren. Ich war noch nicht gehässig, fies, egoistisch, oder zügellos. Ich habe noch nicht gejammert, geklagt, geflucht oder Schokolade gegessen. Geld habe ich auch noch nicht sinnlos ausgegeben.
Aber in ungefähr einer Minute stehe ich auf und dann brauche ich wirklich deine Hilfe!!!
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