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Zeit zum Leben

 

zeit

 

 

... dank Charlie, der mir gemailt hat, nicht mehr. Dieses Gedicht verfasste:

 

elmi Elli Michler

geb. 1923 in Würzburg, Dipl. Volkswirtin, lebt in Bad Homburg. Studium der Germanistik, Kunstgeschichte und Staatswissenschaften. Freie schriftstellerische Tätigkeit für Rundfunk und Zeitschriften. Seit 1986 Lyrik: Gedichte zu verschiedenen Themenkreisen und zur Lebenshilfe. Besonders erfolgreich: "Ich wünsche dir Zeit". Zahlreiche Veröffentlichungen im Don Bosco Verlag, München.

 


 

gemailt von Solveig Schüler

Du bist ein Kind der Schöpfung

Du bist ein Kind der Schöpfung.
Deshalb sei freundlich und sanft zu dir selbst.

Du bist ein Kind der Schöpfung,
nicht weniger, als die Sterne und Bäume es sind.
Du hast ein Recht darauf, hier zu sein.
Und ob Du es merkst oder nicht,
ohne Zweifel entfaltet sich in dir die Schöpfung so,
wie sie es soll.

Darum lebe in Frieden mit Gott,
wie immer Du ihn jetzt für dich begreifst.
Und was auch immer Deine Mühen und Träume sind
in der verwirrenden Unruhe des Lebens
halte Frieden mit Deiner eigenen Seele.

Mit all ihrem Trug, ihrer Plackerei,
und ihren zerronnenen Träumen;
die Welt ist immer noch schön.
Lebe sorgfältig.
Versuche, glücklich zu sein.

(Aus einem Segensspruch von 1692, St. Paul´s Church, Baltimore)


 

Ein Investmentbanker stand in einem kleinen mexikanischen Fischerdorf am Pier und beobachtete, wie ein kleines Fischerboot mit einem Fischer an Bord anlegte. Er hatte einige riesige Thunfische geladen. Der Banker gratulierte dem Mexikaner zu seinem prächtigen Fang und fragte, wie lange er dazu gebraucht habe. Der Mexikaner antwortete: "Ein paar Stunden nur, nicht lange."

Daraufhin fragte der Banker, warum er denn nicht länger auf See geblieben ist, um noch mehr zu fangen. Der Mexikaner sagte, die Fische reichen ihm, um seine Familie die nächsten Tage zu versorgen.

Der Banker wiederum fragte: "Aber was tun sie denn mit dem Rest des Tages?" Der mexikanische Fischer erklärte: "Ich schlafe morgens aus, gehe ein bisschen fischen; spiele mit meinen Kindern, mache mit meiner Frau Maria nach dem Mittagessen eine Siesta, gehe ins Dorf spazieren, trinke dort ein Gläschen Wein und spiele Gitarre mit meinen Freunden. Sie sehen, ich habe ein ausgefülltes Leben".

Der Banker erklärte: "Ich bin ein Harvard-Absolvent und könnte ihnen ein bisschen helfen. Sie sollten mehr Zeit mit Fischen verbringen und von dem Erlös ein größeres Boot kaufen. Mit dem Erlös hiervon wiederum könnten sie mehrere Boote kaufen, bis Sie eine ganze Flotte haben. Statt den Fang an einen Händler zu verkaufen, könnten Sie direkt an eine Fischfabrik verkaufen und schließlich eine eigene Fischverarbeitungsfabrik eröffnen. Sie könnten Produktion, Verarbeitung und Vertrieb selbst kontrollieren. Sie könnten dann dieses kleine Fischerdorf verlassen und nach Mexiko City, Los Angeles oder vielleicht sogar nach New York City umziehen, von wo aus Sie dann ihr florierendes Unternehmen leiten."

Der Mexikaner fragte: "Und wie lange wird dies alles dauern?" Der Banker antwortete: "So etwa 15 bis 20 Jahre." Der Mexikaner fragte: "Und was dann?" Der Banker lachte und sagte: "Dann kommt das Beste. Wenn die Zeit reif ist, könnten sie mit ihrem Unternehmen an die Börse gehen; ihre Unternehmensteile verkaufen und sehr reich werden. Sie könnten Millionen verdienen."

Der Mexikaner sagte: "Millionen. Und dann?" Der Banker sagte: "Dann könnten Sie aufhören zu arbeiten. Sie könnten in ein kleines Fischerdorf an der Küste ziehen, morgens lange ausschlafen, ein bisschen fischen gehen, mit ihren Kindern spielen, eine Siesta mit ihrer Frau machen, im Dorf spazieren, am Abend ein Gläschen Wein genießen und mit ihren Freunden Gitarre spielen."

 

 

gemailt von Gustav

Das Gesetz der Leere

Denk mal nach ...

... ob du dir angewöhnt hast, nutzlose Dinge zu sammeln, weil du sie, vielleicht ja eines Tages, mal brauchen könntest?

... ob du dir angewöhnt hast, Geld anzuhäufen, aber nicht auszugeben, weil du es vielleicht irgendwann in der Zukunft brauchen wirst?

... ob du dir angewöhnt hast, Kleidung, Schuhe, Möbel, Geräte und andere Haushaltsgegenstände zu lagern, obwohl du sie schon lange nicht mehr benutzt hast?

... ob du dir tief in deinem Inneren angewöhnt hast, an Vorwürfen, Groll, Traurigkeit, Angst und dergleichen festzuhalten?

Tu es nicht. Du handelst gegen deinen Wachstum!

Es ist wichtig, Raum zu schaffen, eine Lücke, um neuen Dingen zu erlauben, in dein Leben zu kommen.

Es ist wichtig, dass du alle nutzlosen Dinge in deinem Leben und in dir selbst loslässt, um Wachstum und Wohlstand annehmen zu können.

Die Kraft dieser Leere ist jene, die alle deine Wünsche aufnimmt und anzieht.

Solange du dich an alte, nutzlose Gefühle klammerst, materiell oder emotional, wird kein Raum sein für neue Möglichkeiten.

Dinge müssen fließen. Reinige deine Schränke, deine Garderoben, deinen Arbeitsbereich, die Garage.

Gib weg, was du nicht mehr benutzt.

Die Angewohnheit alles Nutzlose behalten zu wollen, fesselt dein Leben.

Es sind nicht die Gegenstände die du behältst, die dein Leben stagnieren lassen.

Es ist die Einstellung zum "Behalten" an sich.

Wenn wir festhalten, sind wir im Wollen, im Mangel.

Wir glauben, dass es morgen fehlen könnte, und dass wir nicht mehr in der Lage sein werden, unsere Bedürfnisse zu stillen.

Mit dieser Idee sendest du zwei Botschaften an dein Gehirn und dein Leben:

Das du dem Morgen nicht vertraust.
Und du denkst, dass das Neue und das Bessere nicht für dich gedacht sind.

Deshalb heiterst du dich selbst damit auf, was du alles an Altem und Nutzlosem gesammelt hast.

Tanze – Als würde dich keiner Beobachten.
Liebe – als wärst du niemals verletzt worden.
Singe – als ob dich niemand hören könnte.
Lebe – als sei der Himmel auf Erden.
Werde los, was seine Farben und seine Helligkeit verloren hat.
Lass das Neue in dein Heim kommen und in dich selbst.

Aus diesem Grunde, nach dem du das hier gelesen hast - Behalte es nicht.

Lass es fließen.

Möge Wachstum und Frieden dich bald erreichen.

Amen.

Text: Joseph Newton

 

 

Arbeit ist nicht alles

Sohn: „Papa, kann ich Dich mal was fragen?"
Vater: „Klar, mein Junge. Was ist los?"
Sohn: „Papa, wie viel Geld verdienst du in der Stunde?"
Vater: „Nun, ich denke solche Dinge haben dich noch nicht zu interessieren. Warum fragst du so was?
Sohn: „Ich möchte es einfach nur wissen. Bitte bitte, sag mir, wie viel du in der Stunde verdienst."
Vater: „Na gut, wenn du es unbedingt wissen möchtest, Ich verdiene 50 Euro in der Stunde."
Sohn: „Oh." (Er senkt den Kopf)
Sohn: „Papa, kannst du mir vielleicht 25 Euro leihen?"
Vater: „(äußerst verärgert) So so! Deshalb fragst du also. Du willst dir Geld von mir leihen, um dir irgendein dämliches Spielzeug oder anderen Blödsinn zu kaufen. So nicht mein Freund. Marschier in dein Zimmer und ab ins Bett! Du solltest mal darüber nachdenken, wie egoistisch du eigentlich bist. Ich arbeite jeden Tag extrem hart und muss mir dann abends so dreiste Fragen anhören!"

Der kleine Junge geht still und leise in sein Zimmer und schließt die Tür.
Der Vater setzt sich erst mal hin, wird jedoch umso wütender, je mehr er über die Frage des Jungen nachdenkt.
„Wie durchtrieben mein Sohn nur ist! Stellt mir solche Fragen, nur um an Geld zu kommen!"

Über eine Stunde vergeht bis der Vater sich beruhigt hat und anfängt Nachzudenken.
„Vielleicht gibt es da wirklich etwas, dass mein Sohn dringend braucht. Er fragt sehr selten nach Geld. Eigentlich hat er noch nie gefragt. Vielleicht braucht er die 25 Euro tatsächlich. Vielleicht habe ich ihm Unrecht getan."
Der Vater geht zum Zimmer des kleinen Jungen, öffnet die Tür und betritt das Zimmer.

Vater: „Schläfst du schon, Sohnemann?"
Sohn: „Nein, Papa, ich bin noch wach."
Vater: „Schau mal, ich habe noch mal über alles nachgedacht. Vielleicht war ich tatsächlich ein bisschen zu streng zu dir. Es war ein langer Tag, eine Menge hat sich angestaut und du hast alles abbekommen. Hier sind die 25 Euro um die du mich gebeten hast. Es tut mir leid."

Der kleine Junge lächelt.
Sohn: „Danke, Papi!"
Der kleine Junge greift unter sein Kopfkissen und holt ein paar weitere zerknitterte Euro-Scheine hervor. Der Vater sieht, dass der Junge unter seinem Kissen bereits Geld gebunkert hat und wird erneut wütend. Langsam und ruhig beginnt der kleine Junge das Geld zu zählen und schaut danach seinen Vater an.

Vater: „Warum zum Teufel fragst du nach Geld, wenn du schon welches hast?"
Sohn: „Weil ich noch nicht genug hatte. Jetzt aber reicht es!"
Sohn: "Papi, jetzt habe ich 50 Euro. Darf ich hierfür eine Stunde deiner Zeit kaufen? Bitte komme morgen früher von der Arbeit nach Hause. Ich möchte gerne mit dir zusammen Essen."

Der Vater sinkt auf den Boden. Er hat mit solch einer Antwort nicht gerechnet. Er ist erschüttert, gerührt, überwältigt. Er schließt seinen Sohn in die Arme, und bittet ihn um Entschuldigung.

Dies ist nur eine kleine Geschichte über Vater und Sohn. Eine kleine Geschichte für all jene die in ihrem Leben so hart und lange arbeiten. Wir sollten nicht zulassen, dass uns in unserem turbulenten Leben, der Blick für das fehlt, was wirklich wichtig ist. Die Menschen, die wir lieben.