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Vertrauen

 

gemailt von Karola

Zwei reisende Engel machten Halt, um die Nacht im Hause einer wohlhabenden Familie zu verbringen. Die Familie war unhöflich und verweigerte den Engeln, im Gästezimmer des Haupthauses auszuruhen. Anstelle dessen bekamen sie einen kleinen Platz im kalten Keller. Als sie sich auf dem harten Boden ausstreckten, sah der ältere Engel ein Loch in der Wand und reparierte es. Als der jüngere Engel fragte, warum, antwortete der ältere Engel: "Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen."

In der nächsten Nacht rasteten die beiden im Haus eines sehr armen, aber gastfreundlichen Bauern und seiner Frau. Nachdem sie das wenige Essen, das sie hatten, mit ihnen geteilt hatten, ließen sie die Engel in ihrem Bett schlafen, wo sie gut schliefen. Als die Sonne am nächsten Tag den Himmel erklomm, fanden die Engel den Bauern und seine Frau in Tränen. Ihre einzige Kuh, deren Milch ihr alleiniges Einkommen gewesen war, lag tot auf dem Feld.

Der jüngere Engel wurde wütend und fragte den älteren Engel, wie er das habe geschehen lassen können? "Der erste Mann hatte alles, trotzdem halfst du ihm", meinte er anklagend. "Die zweite Familie hatte wenig, und du ließest die Kuh sterben."

"Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen", sagte der ältere Engel. Als wir im kalten Keller des Haupthauses ruhten, bemerkte ich, dass Gold in diesem Loch in der Wand steckte. Weil der Eigentümer so von Gier besessen war und sein glückliches Schicksal nicht teilen wollte, versiegelte ich die Wand, so dass er es nicht finden konnte. Als wir dann in der letzten Nacht im Bett des Bauern schliefen, kam der Engel des Todes, um seine Frau zu holen. Ich gab ihm die Kuh anstatt dessen."

Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen. Manchmal ist es genau das, was passiert, wenn die Dinge sich nicht als das entpuppen, was sie sollten. Wenn du Vertrauen hast, musst du dich bloß darauf verlassen, dass jedes Ergebnis zu deinem Vorteil ist.

 Verfasser unbekannt

 

gemailt von Cosima

Zehn Frösche wollten einen Wettlauf machen. Als Ziel suchten sie sich die Spitze eines hohen Turms. Schnell versammelten sich viele andere Frösche, um ihre Artgenossen anzufeuern. Das große Springen begann, immer eine Stufe weiter hinauf. Allerdings glaubte keiner von den Zuschauern daran, dass auch nur ein Frosch zur Turmspitze gelangen könnte. Man hörte daher ständig Sätze wie: "Das schafft ihr nie!" oder "Der Turm ist viel zu hoch!" Und die Frösche gaben auf - einer nach dem anderen. Nur einer erreichte alleine und unter größter Anstrengung die oberste Plattform des Turmes. Die Zuschauer jubelten. Sie riefen nach oben: "Wie hast du das geschafft?" Doch der Frosch antwortete nicht. Da merkten sie, dass er taub war. 

 Verfasser unbekannt

 

 

gemailt von Christa

Ich bat um Stärke, aber er machte mich schwach,
damit ich Bescheidenheit und Demut lernte.

Ich erbat seine Hilfe, um große Taten zu vollbringen,
aber er machte mich kleinmütig, damit ich gute Taten vollbrächte.

Ich bat um Reichtum, um glücklich zu werden.
Er machte mich arm, damit ich weise würde.

Ich bat um alle Dinge, damit ich das Leben genießen könnte.
Er gab mir das Leben, damit ich alle Dinge genießen könne.

Ich erhielt nichts von dem, was ich erbat -
aber alles, was gut für mich war.

Gegen mich selbst wurden meine Gebete erhört.
Ich bin unter allen Menschen ein gesegneter Mensch.

Verfasser unbekannt