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Freunde

 

PP

Über Freunde und andere Lebensweisheiten.

von Isabelle Guerry

Achtung:Das ist eine PowerPoint-Präsentation. Damit es funktioniert musst du PowerPoint installiert haben. Hast du ihn nicht drauf, kannst Du ihn hier runterladen.

 

Das ist die Geschichte von zwei Freunden, die in der Wüste wanderten. Irgendwann haben Sie gestritten und einer hat dem anderen eine Ohrfeige gegeben. Dies tat dem anderen weh, er sagte jedoch nichts. Er schrieb nur in den Sand: 'Heute hat mir mein bester Freund eine Ohrfeige gegeben'.
Sie liefen weiter bis zu einer Oase, wo Sie badeten. Der jenige , der die Ohrfeige bekommen hatte, wäre ertrunken, wenn sein Freund ihn nicht gerettet hätte. Als er sich erholt hatte, schrieb er auf einen Stein: 'Heute hat mir mein bester Freund das Leben gerettet'.
Der jenige, der die Ohrfeige gegeben und das Leben seines Freundes gerettet hatte, fragte ihn: 'Als ich Dich verletzt habe, hast Du in den Sandgeschrieben und jetzt hast Du auf den Stein geschrieben. Warum?'
Sein Freund antwortete: 'Wenn jemand uns verletzt, müssen wir in den Sand schreiben, wo die Winde der Vergebung es tilgen können. Jedoch wenn jemand etwas Gutes für uns tut, müssen wir es in den Stein einprägen damit kein Wind es radieren kann.'

Verfasser unbekannt

 

Freunde

Die Moral von der Geschichte: Freunde können manchmal nicht in der Lage sein, Dich hochzuziehen... ABER Freunde kennen bestimmt einen Weg Dich nicht Fallen zu lassen....

 

gemailt von Cosima

Es ist Frühling und die ersten Knospen verwandeln sich in wundervolle Blüten. Überall erwacht das Leben, und ein buntes Treiben beginnt in der Tierwelt. Die ersten Schmetterlinge flattern hüpfend über die sich bunt färbenden Wiesen, Käfer brummen auf der Suche nach Partnern umher, um nach dem Liebesakt zu sterben ...

...als Nahrung für die Nachkommen oder um vorher von Vögeln oder anderen Reptilien verspeist zu werden. Die Vögel beginnen ihre Federn herauszuputzen. Ganz in der Nähe steht ein alter Baum, riesengroß, innen hohl. In ihm wohnt ein weißhaariger alter weiser Mann mit langem weißen Bart. Er geht jeden Morgen über die Wiese zum Fluss, holt einen Eimer voll klarem Wasser und geht zurück zu seinem Baum. Nicht unbeobachtet.

Auf dem Rückweg kommen ihm viele Tiere entgegen, und er hält ihnen wortlos den Eimer hin. Jedes Tier trinkt daraus. Als der Eimer leer ist, dreht er sich wortlos um und geht wieder zum Fluss, um den Eimer erneut zu füllen. Das wiederholt sich unzählige Male. Irgendwann habe ich das Gefühl, er beobachtet mich. Heimlich, aus den Augenwinkeln heraus. Er geht ein letztes Mal zum Fluss, den Eimer füllen, stellt ihn auf die Wiese, kommt auf mich zu setzt sich wortlos neben mich und beobachtet die Tiere.

Nach einer ganzen Weile sagt er leise, so dass ich es kaum höre: "Frage nicht sondern beobachte und begreife selbst. Es ist nicht schwer, Du musst nur Geduld haben. Aber beobachte gut!" Steht auf, geht zu seinem Eimer, nimmt ihn auf und geht zu seinem Baum. "Der Eimer ist aber leer!", rufe ich ihm zu.
"Ich weiss", sagt der Alte. "Du hast nicht gut beobachtet. Ich wohne in einem Affenbrotbaum, der trägt so viel Wasser in sich, dass ich Jahre davon trinken könnte".

"Aber warum gehst Du dann zum Fluss Wasser holen, wenn Du selbst genug hast?", frage ich ihn. Der Alte stellt den Eimer ab, dreht sich um, kommt auf mich zu, setzt sich vor mich hin und lächelt. "Wieviele Freunde hätte ich wohl noch, wenn ich sie zu den Krokodilen im Fluss trinken gehen lassen würde?" Er blickt mir tief in die Augen, und ich begreife denn Sinn seines Handelns. Langsam, als wenn ein Tor sich öffnet, habe ich das Gefühl, meine Augen gehen endlich auf. "Verzeih mir", sage ich dann zu ihm. "Ich bin zu ungeduldig.
Gib mir etwas Zeit, damit ich lernen und begreifen kann". Er nickt, steht auf, dreht sich um und will zurückgehen.

Jetzt erst bemerke ich, dass ihm eine Hand fehlt. "Wie ist das passiert?", frage ich ihn. Er dreht sich um und lächelt wieder: "Beim Wasserholen..." Und ich begreife, das ich noch viel mehr lernen muss als zu denken, ich hatte begriffen.

Verfasser unbekannt

 

 

Freundschaft ist nicht nur
ein Wort mit 12 Buchstaben,
Freundschaft heißt:
Vertrauen und Liebe.

Freundschaft heißt nicht,
dass du mir was kaufst und dann sagst
Du bist mein Freund.
Freundschaft kann man nicht kaufen,
sondern nur gewinnen.

Freundschaft heißt, sich mögen und
zusammen viel erleben.
Ich bin froh Freunde zu haben.

Ein Freund ist wie eine Blume,
eine Rose, um genau zu sein
Oder vielleicht wie ein nagelneues Tor,
das niemals aufgeschlossen wird.

Ein Freund ist wie eine Eule,
beides, schön und weise.
Oder vielleicht ist ein Freund wie ein Geist,
Dessen Seele niemals stirbt.

Ein Freund ist - wie diese Halme vom Gras,
die Du niemals mähen kannst,
stehend, ehrlich, hoch und stolz,
in einer perfekten kleinen Reihe.

Ein Freund ist wie ein Herz das schlägt
stark, bis zum Ende.
Wo wären wir in dieser Welt
Hätten wir keinen Freund.

Verfasser unbekannt

 

 

gemailt von Michael Koschmieder

Der kleine Baumwollfaden

Es war einmal ein kleiner Baumwollfaden, der hatte Angst, dass er nicht ausreichte, so wie er war.
"Für den Schiffsbau bin ich viel zu schwach", sagte er sich, "für einen Pullover zu kurz. Um an andere anzuknüpfen, habe ich zu viele Hemmungen. Für die Stickerei eigne ich mich auch nicht. Zu nichts bin ich nütze. Ein Versager! Niemand braucht mich. Niemand mag mich." So sprach der kleine Baumwollfaden zu sich, legte eine traurige Musik auf und fühlte sich sehr allein in seinem Selbstmitleid.

Da klopfte ein Klümpchen Wachs an und sagte: "Lass dich doch nicht so hängen, kleiner Baumwollfaden. Ich habe eine Idee: Wir beide tun uns zusammen!  Für eine große Weihnachtskerze bist du als Docht zu kurz und ich habe auch nicht genug Wachs; aber für ein Teelicht reicht es allemal. Wir beide zusammen werden eine kleine Kerze, die wärmt und es ein bisschen heller macht. Schließlich ist es besser, nur ein kleines Licht anzuzünden, als über die Dunkelheit zu schimpfen."

Da war der kleine Baumwollfaden ganz glücklich und sagte sich: "Dann bin ich doch zu etwas nütze!"

Wer weiß, vielleicht gibt es auf der Welt noch mehr kurze Baumwollfäden, die sich mit einem Klümpchen Wachs zusammentun.

Autor: Hermann Josef Coenen.
Erschienen ist dieser Text 1986 im Buch: "Meine Jakobsleiter"
© Annegret Rotthoff, Oer-Erkenschwick