• Google möchte meinen Stadort verbessern. Ich wäre dann gerne hier.
  • ... oder hier.
  • Das ist ein heißer Hund.
  • Kaffee erfolgreich hinzugefügt. körper.exe kann gestartet werden.

Aus der Bibel 2

 

Du Darfst

 

Die etwas andere Schöpfungsgeschichte

Am Anfang bedeckte Gott die Erde mit Brokkoli, Blumenkohl und Spinat, grünen und gelben und roten Gemüsesorten aller Art, dass Mann und Frau lange und gesund leben konnten.

Und Satan schuf Mövenpick und Bahlsen. Und er fragte: "Noch ein paar heiße Kirschen zum Eis?" Und der Mann antwortete "Gerne" und die Frau fügte hinzu: "Mir bitte noch eine heiße Waffel mit Sahne dazu."
Und so gewannen sie jeder 5 Kilo .

Und Gott schuf den Joghurt, um der Frau jene Figur zu erhalten, die der Mann so liebte.

Und Satan brachte das weiße Mehl aus dem Weizen und den Zucker aus dem Zuckerrohr und kombinierte sie.
Und die Frau änderte ihre Konfektionsgröße von 38 auf 46.

Also sagte Gott: "Versuch doch mal meinen frischen Gartensalat." Und der Teufel schuf das Sahnedressing und den Knoblauchtoast als Beilage.

Und die Männer und Frauen öffneten ihre Gürtel nach dem Genuss um mindestens ein Loch.

Gott aber verkündete: Ich habe Euch frisches Gemüse gegeben und Olivenöl, um es darin zu garen."

Und der Teufel steuerte kleine Bries und Camemberts, Hummerstücke in Butter und Hähnchenbrustfilets bei, für die man schon fast einen zweiten Teller benötigte.
Und die Cholesterinwerte des Menschen gingen durch die Decke.

Also brachte Gott Laufschuhe, damit seine Kinder ein paar Pfunde verlören.

Und der Teufel schuf das Kabelfernsehen mit Fernbedienung, damit der Mensch sich nicht mit dem Umschalten belasten müsste. Und Männer und Frauen weinten und lachten vor dem flackernden Bildschirm und fingen an, sich in Jogginganzüge aus Stretch zu kleiden.

Darauf hin schuf Gott die Kartoffel, arm an Fett und von Kalium und wertvollen Nährstoffen strotzend.

Und der Teufel entfernte die gesunde Schale und zerteilte das Innere in Chips, die er in tierischem Fett briet und mit Unmengen Salz bestreute.
Und der Mensch gewann noch ein paar Pfunde mehr.

Dann schuf Gott mageres Fleisch, damit seine Kinder weniger Kalorien verzehren mussten, um trotzdem satt zu werden.

Und der Teufel schuf McDonalds und den Cheeseburger für 99 Cent. Dann fragte Luzifer: "Pommes dazu?" Und der Mensch sagte: "Klar - Eine extra große Portion mit Majo!"
Und der Teufel sagte "Es ist gut."

Und der Mensch erlitt einen Herzinfarkt.
Gott seufzte und schuf die vierfache Bypassoperation am Herzen.
Und der Teufel erfand die gesetzliche Krankenversicherung.

 

 

Ein Hippie sitzt in Amsterdam auf dem Bürgersteig mit einer Bibel auf dem Schoß.
Dies allein ist schon auffällig. Der geneigte Leser wird sicher noch mehr staunen, wenn er erfährt, dass der Hippie in dieser Bibel mit größter Aufmerksamkeit liest. Ein so richtig ungewöhnliches Bild ergibt sich aber erst dadurch, dass jener Hippie von Zeit zu Zeit lauthals Sachen ausruft wie: „Halleluja“, „Gott ist groß“ und „Preist den Herrn!“
Über diese ungewohnte Szene staunt dann auch ein junger, dynamischer Theologe, der zu eben dieser Zeit zu einem Kongress historisch-kritischer Bibelauslegung in Amsterdam weilt. Natürlich kennt dieser junge Menschenfreund alle sektiererischen Richtungen ekstatischen Christentums und denkt sich, dass er doch diese Gelegenheit beim Schopf packen sollte, der Verwirrung Einhalt zu gebieten.
Und so hockt er sich milde zu jenem Hippie und befragt ihn, was denn Grund seiner freudigen Ausbrüche sei.
„Ja“, sagt der Hippie, „ich lese gerade in der Bibel.“ Da dies für unseren Jung-Bibelprofi gerade kein Grund für solchen Überschwang ist, bemüht er sich redlich, sanft dem tieferen Grund nachzuspüren. Und so erfährt er nach einigen „Halleluja“ und „Gott ist gut“, dass der Hippie gerade über Mose liest: „Gott tut ein Wunder nach dem anderen. Da hat dieser herrliche Gott das Rote Meer geteilt und das ganze israelische Volk konnte sicher hindurch auf der Flucht vor den Ägyptern.“
Nun wäre unser Theologe kein Freund der Menschen, wenn er nicht auch diesem verwirrten Hippie auf den rechten Weg helfen könnte. Denn Wunder kann man natürlich heute erklären. Und so zitiert er Quelle um Quelle wissenschaftlicher Arbeiten und beweist dem Hippie wortgewandt, dass alle Wissenschaft zeigt, dass das Rote Meer damals nicht mehr als eine 7 cm tiefe Pfütze war. Und der Hippie ist tatsächlich heilsam berührt. Kein Halleluja kommt mehr über seinen Mund, mit langem Gesicht dankt er seinem aufklärerischen Wohltäter und starrt leer auf seine Bibel. Unser Theologe dagegen setzt beschwingt seinen Weg fort, wieder eine gute Tat getan, eine Schlacht gewonnen.
Doch diesmal kommt er nicht weit. Kaum langt er an der nächsten Ecke an, da hört er von hinten den Hippie wieder, lauter und überschwänglicher als zuvor klingt sein „Halleluja“ durch die Straße.
Über soviel Unverstand gerät unser Theologe verständlicher Weise in Rage, stürmt zurück und fährt den Hippie an, was denn nun schon wieder Grund seiner Lautäußerungen sei. Wieder dauert es ein paar „Halleluja“, diesmal sogar mehr als beim letzten Mal, bis der Theologe erfährt, dass der Hippie eben weiter gelesen hat. Bis hierhin kann der Theologe folgen, jedoch ergibt es für ihn noch wenig Sinn. Dann aber erfährt er die Einzelheiten, und auch wenn uns seine Reaktion nicht überliefert ist, mag der Leser getrost annehmen, dass es ihn deutlich angeschlagen hat: „Gott hat ein noch viel größeres Wunder getan: Er hat das gesamte ägyptische Kriegsheer in einer 7 cm tiefen Pfütze ertrinken lassen.“

 

 

Wer war Jesus?

Theologen diskutieren schon lange über die Nationalität und ethnischen Wurzeln von Jesus. Auf einem theologischen Kongress in Rom wurden kürzlich verschiedene Theorien in einer hitzigen Debatte vorgestellt.

Es gibt drei Anhaltspunkte, dass Jesus ein Mexikaner war:

    1. Sein Vorname war Jesus
    2. Er sprach zwei Sprachen
    3. Er wurde ständig von den Behörden belästigt

Es gibt aber auch drei Anhaltspunkte, dass Jesus ein Schwarzer gewesen sein muss:

    1. Er nannte jeden "Bruder"
    2. Er mochte Gospelgesang
    3. Er hatte keinen fairen Gerichtsprozess

Es gibt aber auch drei Gründe, warum Jesus ein Jude gewesen sein muss:

    1. Er übernahm das Geschäft seines Vaters
    2. Er lebte zuhause bis er 33 war
    3. Er war sich sicher, dass seine Mutter eine Jungfrau war und seine Mutter war sich sicher, dass er Gott war

Es gibt auch drei Gründe, warum er Italiener war:

    1. Er sprach mit den Händen
    2. Er hatte Wein zu jeder Mahlzeit
    3. Er brauchte Olivenöl

Genauso gut gibt es drei Gründe, warum Jesus ein Kalifornier gewesen sein muss:

    1. Er schnitt nie seine Haare
    2. Er lief barfuss herum
    3. Er begründete eine neue Religion

Auch könnte es sein, dass er Ire war:

    1. Er heiratete nie
    2. Er erzählte ständig irgendwelche Geschichten
    3. Er liebte grüne Wiesen

Aber die wohl gewagteste Theorie ist, dass Jesus eine Frau gewesen sein muss:

    1. Er mußte nämlich eine ganze Horde Menschen zu einem Zeitpunkt füttern, zu dem keine Lebensmittel weit und breit greifbar waren
    2. Er versuchte nämlich unaufhörlich, seine Botschaft einer Menge von Männern beizubringen, die nichts kapiert haben
    3. Selbst als Jesus gestorben war, musste er noch auf(er)stehen, weil nämlich noch mehr Arbeit zu erledigen war.

     


 

Warum führte Moses das auserwählte Volk vierzig Jahre lang durch die Wüste?
- Er hatte dort irgendwo einen Cent verloren.

 

Die Arche

Nach vielen Jahren sah Gott wieder einmal auf die Erde. Die Menschen waren verdorben und gewalttätig und er beschloss, sie zu vertilgen, genauso wie er es vor langer Zeit schon einmal getan hatte.

Er sprach zu Noah: „Noah, bau mir noch einmal eine Arche aus Zedernholz, so wie damals: 300 Ellen lang, 50 Ellen breit, und 30 Ellen hoch. Ich will eine zweite Sintflut über die Erde bringen. Die Menschen haben nichts dazugelernt.
Du aber gehe mit deiner Frau, deinen Söhnen und deren Frauen in die Arche und nimm von allen Tieren zwei mit, je ein Männchen und ein Weibchen.
In sechs Monaten werde ich den großen Regen schicken."
Noah stöhnte auf; musste das denn schon wieder sein? Wieder 40 Tage Regen und 150 unbequeme Tage auf dem Wasser mit all den lästigen Tieren an Bord und ohne Fernsehen! Aber Noah war gehorsam und versprach, alles genauso zu tun, wie Gott ihm aufgetragen hatte.
Nach sechs Monaten zogen dunkle Wolken auf und es begann zu regnen. Noah sah in seinen Vorgarten und weinte und, da war keine Arche. „Noah", rief der Herr, „Noah, wo ist die Arche?" Noah blickte zum Himmel und sprach: „Herr, sei mir gnädig und verstummte. Gott fragte abermals: „Wo ist die Arche, Noah?!"
Da trocknete Noah seine Tränen und sprach: „Herr, was hast du mir angetan?
Als erstes beantragte ich beim Landkreis eine Baugenehmigung. Die dachten zuerst, ich wollte einen extravaganten Schafstall bauen. Die kamen mit der ausgefallenen Bauform nicht zurecht, denn an einen Schiffsbau wollten sie nicht glauben.
Auch deine Maßangaben stifteten Verwirrung, weil niemand mehr weiß, wie lang eine Elle ist. Also musste mein Architekt einen neuen Plan entwerfen.
Die Baugenehmigung wurde mir zunächst abgelehnt, weil eine Werft in einem Wohngebiet planungsrechtlich nicht zulässig sei.
Nachdem ich dann endlich ein passendes Gewerbegrundstück gefunden hatte, gab es nur noch Probleme. Im Moment geht es z.B. um die Frage, ob die Arche feuerhemmende Türen, eine Sprinkleranlage und einen Löschwassertank benötige. Auf den Hinweis, ich hätte im Ernstfall rundherum genug Löschwasser, glaubten die Beamten, ich wollte mich über sie lustig machen. Als ich ihnen erklärte, das Wasser käme noch in großen Mengen, und zwar viel mehr als ich zum Löschen benötigte, brachte mir das den Besuch eines Arztes vom Landeskrankenhaus ein. Er wollte von mir wissen, was ein Schiffbau auf dem Trockenen, fernab von jedem Gewässer, solle.
Die Bezirksregierung teilte mir daraufhin telefonisch mit, ich könnte ja gern ein Schiff bauen, müsste aber selbst zusehen, wie es zum nächsten größeren Fluss käme. Mit dem Bau eines Sperrwerks könnte ich nicht rechnen, nachdem der Ministerpräsident zurückgetreten sei. Dann rief mich noch ein anderer Beamter dieser Behörde an, der mir erklärte, sie seien inzwischen ein kundenorientiertes Dienstleistungsunternehmen und darum wolle er mich darauf hinweisen, dass ich bei der EU in Brüssel eine Werftbeihilfe beantragen könne; allerdings müsste der Antrag achtfach in den drei Amtssprachen eingereicht werden.
Inzwischen ist beim Verwaltungsgericht ein vorläufiges Rechtschutzverfahren meines Nachbarn anhängig, der einen Großhandel für Tierfutter betreibt. Der hält das Vorhaben für einen großen Werbegag - mein Schiffbau sei nur darauf angelegt, ihm Kunden abspenstig zu machen. Ich habe ihm schon zwei Mal erklärt, dass ich gar nichts verkaufen wolle. Er hört mir gar nicht zu und das Verwaltunggericht hat offenbar auch viel Zeit.
Die Suche nach dem Zedernholz habe ich eingestellt. Libanesische Zedern dürfen nicht mehr eingeführt werden. Als ich deshalb hier im Wald Bauholz beschaffen wollte, wurde mir das Fällen von Bäumen - unter dem Hinweis auf das Landeswaldgesetz verweigert. Dies schädige den Naturhaushalt und das Klima. Außerdem sollte ich erst eine Ersatzaufforstung nachweisen. Mein Einwand, in Kürze werde es keine Natur mehr geben und das Pflanzen von Bäumen an anderer Stelle sei deshalb völlig sinnlos, brachte mir den zweiten Besuch des Arztes vom Landeskrankenhaus ein.
Die angeheuerten Zimmerleute versprachen mir schließlich, für das nötige Holz selbst zu sorgen. Sie wählten jedoch erst einmal einen Betriebsrat. Der wollte mit mir zunächst einen Tarifvertag für den Holzschiffbau auf dem flachen Lande ohne Wasserkontakt aushandeln. Weil wir uns aber nicht einig wurden, kam es zu einer Urabstimmung und zum Streik. Herr, weißt du eigentlich, was Handwerker heute verlangen? Wie soll ich denn das bezahlen?
Weil die Zeit drängte, fing ich schon einmal an, die Tiere einzusammeln. Am Anfang ging das noch ganz gut, vor allem die beiden Ameisen sind noch immer wohlauf. Aber seit ich zwei Tiger und zwei Schafe von der Notwendigkeit Ihres gemeinsamen und friedlichen Aufenthaltes bei mir überzeugt hatte, meldete sich der örtliche Tierschutzverein und rügte die artwidrige Haltung.
Und mein Nachbar klagt auch schon wieder, weil er auch die Eröffnung eines Zoos für geschäftsschädigend hält.
Herr, ist dir eigentlich klar, dass ich auch nach der Europäischen Tierschutztransportverordnung eine Genehmigung brauche? Ich bin schon auf Seite 22 des Formulars und grüble im Moment darüber, was ich als Transportziel angeben soll.
Und wusstest du, dass z.B. Geweih tragende Tiere während der Brunftzeit überhaupt nicht transportiert werden dürfen? Und Hirsche sind ständig am Schnackeln, wie die Fürstin Gloria sagen würde und auch der gemeine Elch und Ochse denken an nichts anderes, besonders die südlicheren!
Herr, wusstest du das? Übrigens, wo hast du eigentlich die Callipepia caliconica - du weißt schon, die Schopfwachteln und den Lehamus Discolor versteckt?
Den Schwalbensittich habe ich bisher auch nicht finden können.
Dir ist natürlich auch bewusst, dass ich die 43 Vorschriften der Binnenmarkt-Tierschutzverordnung bei dem Transport der Kaninchen strickt beachten muss. Meine Rechtsanwälte prüfen gerade, ob diese Vorschriften auch für Hasen gelten.
Übrigens: wenn du es einrichten könntest, die Arche als fremdflaggiges Schiff zu deklarieren, das sich nur im Bereich des deutschen Küstenmeeres aufhält, bekäme ich die Genehmigung viel einfacher. Du könntest dich auch einmal für mich bemühen. Ein Umweltschützer von Greenpeace erklärte mir, dass ich Gülle, Jauche, Exkremente und Stallmist nicht im Wasser entsorgen darf. Wie stellst du dir das eigentlich vor? Damals ging es doch auch!
Vor zwei Wochen hat sich das Oberkommando der Marine bei mir gemeldet und von mir eine Karte der künftig überfluteteten Gebiete erbeten. Ich habe ihnen einen blau angemalten Globus geschickt.
Und vor zehn Tagen erschien die Steuerfahndung; die haben den Verdacht, ich bereite meine Steuerflucht vor.
Ich komme so nicht weiter Herr, ich bin verzweifelt! Soll ich nicht doch lieber meinen Rechtsanwalt mit auf die Arche nehmen?"
Noah fing wieder an zu weinen. Da hörte der Regen auf, der Himmel klarte auf und die Sonne schien wieder.
Und es zeigte sich ein wunderschöner Regenbogen. Noah blickte auf und lächelte. „Herr, du wirst die Erde doch nicht zerstören?".
Da sprach der Herr: „Darum sorge ich mich nicht mehr, das schafft schon eure Verwaltung!"

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Jesus ist mit seinen Jüngern auf dem See Genazareth, als ein schwerer Sturm losbricht. Die Jünger sind völlig verängstigt und Jesus, um ihnen wieder Mut und Zuversicht zu geben, springt aus dem Boot, läuft über das Wasser, dreht um und läuft wieder zum Boot zurück. Die Jünger stehen mit offenem Mund im Boot und fragen Jesus: "Meister, kannst du das noch einmal machen?" Jesus springt aus dem Boot und geht nochmal über das Wasser. Da dreht sich Johannes zu Petrus um und fragt ihn: "Wie alt ist er ungefähr?" Petrus: "So um die 30". Johannes schüttelt nur den Kopf und sagt: "Vergiss es, der lernt das Schwimmen nicht mehr!"

 

 

Die Entstehungsgeschichte der 10 Gebote

Die 10 Gebote: In den Höhlen um Jerusalem fand ein Internationales Forscherteam schon vor geraumer eine Schriftrolle, die die wahre Entstehung der 10 Gebote enthalten soll. Die israelische Regierung hat sich bis heute geweigert diese Tatsache anzuerkennen, und die Entdeckung dieser Schriftrolle bis dato geleugnet. Aber wie ihr seht, leider umsonst. Darum setzt euch hin, falls nötig, putzt eure Brillengläser, und erfahrt die Wahrheit ...

...und Moses stieg hinauf auf den Berg Sinai, geleitet von der Stimme Gottes. Sein Volk lagerte am Fuße des Berges und sein Vieh weidete in den grünen Auen. Nachdem Moses einen Tag lang geklettert war, sah er zwischen zerklüfteten Felsen das Licht. Ein rotes, überirdisches Licht war es, wie das Funkeln eines feurigen Sterns, und er blieb stehen. Als grün wurde, ging er weiter und erreichte die Stelle, welche Gott, der Herr ihm im Traum genannt hatte. Er stolperte über einen Ast und fiel auf die Knie, als ER erschien ... ... und sich folgender Dialog entwickelte:

"DU KNIEST VOR MIR, MEIN SOHN?"
"Scheisse! Hier liegen Äste und Steine herum, soll ich mir hier alle Knochen brechen? Du könntest dir einen wohligeren Platz aussuchen, um mich zu treffen!"
"MOSES, DU MUSST NICHT VOR MIR NIEDERKNIEHEN. STEH AUF UND KLAGE NICHT. ICH HABE DICH AUSERWÄHLT UND HIER ERWARTET. ABER DU SIEHST MÜDE AUS?!"
"Ja, und ich habe auch nix an den Ohren, du brauchst also nicht so zu schreien! Ja, wir hatten gestern ein Fest!"
"WELCHES FEST? MIR ZU LOBPREISEN?"
"Ah, das ist schon besser von der Lautstärke! Äh, nein, die Beschneidung meines Sohnes Samuel!"
"IHR BESCHNEIDET EURE KINDER, ICH VERSTEHE NICHT?"
"Wie, du verstehst nicht? Na, da vorne, na dahaa!.... die Pelle, du weisst schon, hä?"
"WAS IST DAS FÜR EIN SELTSAMES RITUAL? IST DAS VON MIR?"
"Können wir auch mal was machen, was nicht von dir ist? Ist der Herr dann vielleicht beleidigt, oder was??"
"LASSEN WIR DAS. TROTZDEM BIST DU ZU SPÄT!"
"Äh, ich hab´s nicht gleich gehört!"
"ABER ICH SANDTE DIR DOCH EIN ZEICHEN!?"
"Ja, ja, verdammt noch mal, du hast mich zu Tode erschreckt, mit deinen brennenden Dornenbüschen! Ich konnte sie gar nicht so schnell auspissen, wie du..."
"MOSES, FLUCHE NICHT VOR DEM ANGESICHT DES HERRN, SONST...!"
"Sonst was?"
"VERGISS ES! NUN WILL ICH DIR WIE VERSPROCHEN DIE ZEHN GEBOTE GEBEN, NACH DENEN IHR KREATUREN LEBEN SOLLT. SCHREIBE SIE IRGENDWO DARNIEDER UND BRINGE SIE ZU DEINER BESOFFENEN MEUTE DEN BERG HINAB!"
"Warum quatscht du so verquer? Bist du Yoda? Ich hab nix zu schreiben!"
"WIE, DU HAST NICHTS ZU SCHREIBEN?"
"Du hast mir nichts davon gesagt, das ich was zu schreiben mitbringen soll, verdammt! Moses, hast du gesagt, geh auf diesen gottverdammten, äh, also, geh auf diesen Berg, zerreiß dir dabei dein Beinkleid, brech dir alle Knochen, frier dir den Arsch ab und bring was zu schreiben mit! Das hast du gesagt, ja?"
"NICHT DIREKT!"
"Du hast es nicht gesagt!"
"NUN, ICH DACHTE.."
"ICH ..."
"Du hast es nicht gesagt!"
"GUT! ICH HABE ES NICHT GESAGT! KÖNNEN WIR JETZT ANFANGEN? DU MUSST ES DIR DANN EBEN MERKEN!"
"Moment, Moment! Wie Merken? Bist Du meschugge, Heiss' ich Einstein???"
"SOLL ICH DIR DIE ZEHN GEBOTE VIELLEICHT AUCH NOCH IN STEINTAFELN RITZEN?"
"Ja, das wär doch was, aber wenn's geht, nicht zu groß, ich muss sie ja schließlich nachher den ganzen Berg wieder runter schleppen!"
"ZUM ..... ÄH, OOOH GOTT, ÄHHH, ICH HÄTTE MIR VIELLEICHT DOCH JEMAND ANDEREN SUCHEN SOLLEN....."
"Ne, Ne, lass mal gut sein, ist schon OK, alles klar, ich bin soweit."
"DAS ERSTE GEBOT: ICH BIN DER HERR, DEIN GOTT. DU SOLLST KEINE ANDEREN GÖTTER NEBEN MIR HABEN!"
"Du sollst keine anderen Götter neben mir haben? Hast du Angst vor der Konkurrenz, oder was?"
"MOSES, SO SAGE MIR AUS DEM HERZEN: WÜRDEST DU ANDERE GÖTTER ANBETEN NEBEN MIR?"
"Hmm, ich weiß nicht! Kannst du Regen machen?"
"OB ICH....NATÜRLICH, ICH BIN DER HERRSCHER ÜBER DIE ELEMENTE"
"Und kriegen wir auch mal was Anderes außer Manna?"
"IST DARAN WAS NICHT IN ORDNUNG?"
"Schon gut, schon gut! Eigentlich is nix in Ordnung, wir kriegen alle Durchfall davon."
"NUN JA, HM, DARÜBER REDEN WIR VIELLEICHT NACHHER NOCHMAL. ABER JETZT ERST DAS ZWEITE GEBOT: DU SOLLST DEN NAMEN DES HERRN NICHT UNNÜTZ GEBRAUCHEN!"
"Versteh ich nicht! Ich darf nich´ mal Himmelherrgott oder so sagen?"
"NEIN, MOSES!"
"Gottverdammt?"
"NEIN"
"Heilige Scheiße?"
"NEI-HEINNN"
"Äh, wie wär´s mit: Teufel nochmal?"
"MOSES, HALTE EIN DER BLASPHEMISCHEN WORTE!"
"Ok, ok! Mach einfach weiter, wenn du denkst, du bist soweit, ja? Auf Dein Zeichen!"
"DAS DRITTE GEBOT: DU SOLLST DEN FEIERTAG HEILIGEN!"
"Waasss? Schau dir den Mosche an, den faulen Sack, er..."
"ER HAT SEIN TAGEWERK GETAN, MOSES, WARUM SOLLTE ER NICHT DIE FRÜCHTE SEINER ARBEIT GENIESSEN, WÄHREND DU....."
"Während ich was? Ich hüte Ziegen! Ist daran was Schlechtes?"
"NEIN, MOSES! JEDER NUTZE SEINE IHM GEGEBENE GABE..."
"Gabe? Er knetet ein paar Brote, wer weiß schon, was er da alles reintut, kratzt sich am Sack und das war´s?"
"MOSES, ZÜRNE IHM NICHT! ICH SPRECHE VOM SABBAT, DEM SIEBTEN TAG, AN DEM AUCH ICH GERUHT HABE, NACHDEM ICH DIE WELT ERSCHUF!"
"Wirst langsam alt, ja?"
"MEINE HERREN, ICH WEISS WIRKLICH NICHT, WAS MICH GERITTEN HAT, DICH ZU WÄHLEN"
"Wenn du´s nicht weißt..."
"SCHNAUZE, WEITER - DAS VIERTE GEBOT: DU SOLLST VATER UND MUTTER EHREN!"
"Warum? Mein Vater ist ein verfaulter Knochen. Ich ehre ihn ja, er liegt auf dem grössten Karren und bekommt einmal in der Woche einen getrockneten Fisch. Das mit dem abgebrochenen Sonnenschutz war nicht meine Schuld. Hast Du nicht noch einen Platz frei für ihn? Du kannst ihn vor deine Türe schieben, dann zieht´s nicht so!"
"MOSES, DU SOLLST SIE EHREN, SIE SIND GOTTESFÜRCHTIGE MENSCHEN. UND DU BIST AUS IHREN LENDEN ERSCHAFFEN!"
"Genau! Und weil ich ihre Lenden geerbt habe, hab ich jetzt auch die Gicht! Hier! Immer wenn ich SO (bückt sich nach vorne) mache!"
"DANN MACH EINFACH NICHT SO!"
"Na Klasse! Als Arzt jedenfalls taugst du nichts! Und meine Mutter? Die hat einen Arsch, das sich zehn Schafe dahinter verbergen könnten! Mosche und David haben ihren Rock einmal mit unserem Gästezelt verwechselt. Mann, da war vielleicht was geboten!"
"ENTSCHULDIGE MOSES, DAS IST NUN WIRKLICH NICHT MEIN PROBLEM! SONDERN DEINS"
"Mein Problem, ja? Na klar! Ganz Klar, Mein Problem. Ist jetzt auch egal. Wie geht´ s weiter??"
"DAS FÜNFTE GEBOT: DU SOLLST NICHT TÖTEN!"
"Und warum nicht?"
"NUN, WEIL ICH ES GESAGT HABE UND...!"
"Ich hab verstanden, was du gesagt hast! Du schreist ja schon wieder so! Was ist, wenn doch??"
"WIE BITTE?"
"Was passiert, wenn ich doch jemand so, kkrrrrkkkkk, am Hals eben?"
"DANN, ÄH, DANN ERHÄLTST DU KEINEN EINLASS INS HIMMELREICH!"
"Das ist alles?"
"WAS HEISST DAS, DAS IST ALLES? FÜR EINEN GLÄUBIGEN MANN IST DAS HIMMELREICH DAS HÖCHSTE!"
"OK, OK! Für einen gläubigen Mann! Was ist, wenn´s aus Versehen passiert?"
"AUS VERSEHEN, JA?? EINFACH SO AUS VERSEHEN ?????"
"Stell dir vor, ich gehe an einem schönen Tag durch die Wiese und zertrete eine, äh, sagen wir, Ameise, was dann?"
"DAS IST ETWAS ANDERES!"
"Sagtest Du nicht, Herr, das alle Wesen gleich sind vor Deinem Angesicht?"
"DAS SAGTE ICH!"
"Aha, also!? Oder ich töte dir zu Ehren eine Ziege, was dann??"
"MOSES, DU GEHST MIR HEUTE GANZ GEWALTIG AUF DIE NERVEN!"
"Schon gut, schon gut!! Mach weiter! Tu´ dir bloss keinen Zwang an! Mir muss man ja nix erklären!"
"DAS SECHSTE GEBOT: DU SOLLST NICHT EHEHBRECHEN!"
"Wie sollte ich auch? Judith ist den ganzen Tag bei mir! Ich hätte gar keine Gelegenheit, Sarah mit den dicken..."
"AUCH WENN DEIN WEIB NICHT DA IST!!"
"Ach so! Na dann ist das aber hart, das sag´ ich Dir! Was ist, wenn meine Frau wieder mal total ausläuft? Ich denke jedes Mal, der Jordan tritt über die Ufer. Könnt ich dann nicht...."
"NEIN, AUCH DANN NICHT"
"Könntest du nicht wenigstens das abstellen. Warum bluten sie einmal im Monat wie die Schweine?"
"DAS IST DIE STRAFE FÜR EUER SCHAMLOSES TREIBEN IM PARADIES!"
"Heeee, das war nicht ich!! Mann, bist du aber nachtragend! Mein Gooooott!"
"NATÜRLICH BIN ICH DEIN GOTT! ABER WIR SOLLTEN JETZT WEITERMACHEN! HIER KOMMT MEIN NÄCHSTES GESETZ:" "DAS SIEBTE GEBOT: DU SOLLST NICHT..."
"Wie viele kommen denn noch?"
"WIE VIELE WAS?"
"Wovon spreche ich, oh Herr?! Gesetze, Gebote, Steintafeln, die ich nachher den Berg runterschleppen muss, was auch immer!"
"MOSES, ICH SAGTE DIR, ICH WERDE DIR ZEHN GEBOTE GEBEN! ZEEEEHN! DU HÖRTEST SECHS, ALSO FOLGEN NOCH VIER!"
"Drei!"
"VIER!"
"Drei!"
"MOSES, WAS SOLL DIESE FEILSCHEREI, SIND WIR HIER AUF DEM BARFUSSMARKT IN BAGDAD?!"
"War ja nur ein Versuch! Sollte mal was lustiges sein! Humor ist also auch Fehlanzeige! OK, lass mal hören was Du noch hast!"
"DAS SIEBTE GEBOT: DU SOLLST NICHT STEHLEN!"
"Was ist denn das jetzt wieder für ´ne Kacke !!"
"MOSES, ICH ERSUCHE DICH NOCH EINMAL, IN MEINER GEGENWART NICHT ZU FLUCHEN!"
"Und wenn ich doch stehle?"
"DANN ERHÄLTST DU KEINEN EINLASS INS HIMMELREICH!"
"Du wiederholst dich, das hatten wir schon! Das ist aber ein ziemlich dusseliges Gebot! Wie wär´s denn hier mit **** ab?!"
"WIE BITTE?"
"Oh je, entschuldige, sowas hast Du ja gar nicht! Ihr Götter pflanzt euch ja durch Jungfernzeugung fort!"
"WER SAGT DAS?"
"Hmm, so Gerede eben unter den Männern."
"GEREDE, JA? GEREDE Tssss. WÜRDEST DU JETZT BITTE, BITTE ZUHÖREN?!"
"Ja, Ja!"
"EINMAL JA RECIHT AUCH AUS - DAS ACHTE GEBOT: DU SOLLST NICHT FALSCHES ZEUGNIS ABLEGEN WIDER DEINEM NÄCHSTEN!"
"Das ist doch Kappes!"
"ACH JA?"
"Ja! Also neulich, da sag ich zu meiner Judith, der Ismail, was der Sohn von Joseph ist, der treibt´s mit der Kuh von..."
"MOSES!"
"...dem David, dem Zahnlosen, wie wir ihn nennen, und da hat die Judith es dem David erzählt und..."
"MOSES!"
"...der hat es Joseph erzählt und dann? Mann, der hat vielleicht Mores gekriegt! Waassss isssss?"
"MOSES, GENAU DAS MEINE ICH! ANSTATT DEN RECHTEN WEG IHN ZU LEHREN, REDEST SCHLECHT DU ÜBER IHN!"
"Auf´s Maul gab´s was! Und? Hat´s ihm geschadet? Hä?"
"DAS NEUNTE GEBOT: DU SOLLST NICHT BEGEHREN DEINES NÄCHSTEN HAUSES!"
"Häää? Siehst du hier ein Haus? Schau dir diese beschissene Gegend doch einmal an, in die du uns geführt hast!"
"ICH? DU HAST SIE HIERHER GEFÜHRT!"
"Jetzt bin ich wieder mal schuld? Du wolltest doch, dass ICH hierher komme!"
"EIN ANDERER HÄTTE ES AUCH GETAN."
"Ich krieg die Motten! Ein anderer hätte es auch getan! Auf so'ne Antwort hab ich mein Lebenlang gewartet! Scheiße Mann..."
"RUHE JETZT!"
"Ja, ja!"
"MOSES! VERARSCH MICH NICHT! ICH...."
"Du hast mich doch ins Leben geholt! Ich bin nach deinem Ebenbild erschaffen! Vielleicht möchtest du ja mit der Sarah...."
"TREIB´S NICHT ZU WEIT, MOSES!" "DAS ZEHNTE GEBOT: DU SOLLST NICHT BEGEHREN DEINES NÄCHSTEN WEIBES, KNECHT, MAGD, VIEH, NOCH ALLES, WAS SEIN IST!"
"Na Klasse! Das lässt einem ja wenig Spielraum für Auslegungen, nicht wahr? Bin ich vielleicht ein Ziegenficker, wie die Griechen?"
"MOSES, NOCH EIN WORT UND ICH SCHICKE DICH UND DEIN VOLK, WENN'S SEIN MUSS, 40 JAHRE DURCH DIE WÜSTE, IST DAS KLAR??!!!!!"
"Äh, hab ich dir schon mal gesagt, das du lustig aussiehst, wenn du Dich aufregst?" ...

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Die Weisen aus dem Morgenland treffen am Stall zu Bethlehem ein. Einer will gerade auf die Krippe zugehen und tritt dabei in einen Kuhfladen. Als er sich die Bescherung an seinen goldenen Sandalen ansieht, schreit er: „Jesus Christus!"
Da dreht sich die Frau an der Tür zu ihrem Mann um: „Du Josef, ich glaube, das ist ein viel besserer Name als Kevin."

 

| zurück |